Welche Tests kommen wohl auf mich zu?

Ein Vertrauensbeweis

Chapter 138 by Hentaitales Hentaitales

Ich seufzte. "Jetzt hab ich mich schon freiwillig von meinem eigenen Vater besamen lassen", sagte ich verärgert, "und das reicht dir immer noch nicht?"

"Versteh mich nicht falsch", gab Ashley zurück, "ich hätte dich wirklich gerne auf unserer Seite. Aber du hattest dich Sarah angeschlossen, und solange ich mir nicht sicher sein kann, dass du nicht immer noch irgendwie für ihre Sache kämpfst, stellst du ein Risiko dar. Und Risiken, wie gesagt, kann ich nicht eingehen. Also, komm mit!"

"Wohin?" fragte ich, aber Ashley antwortete nicht und verließ statt dessen ihr Büro in Richtung des Aufzugs, über den Jakob und ich sie erreicht hatten. Wir stiegen ein, Ashley hielt eine Chipkarte gegen einen Sensor unterhalb der Bedientasten des Aufzugs, und dann setzte sich die Kabine abwärts in Bewegung. Sie hielt allerdings nicht im Erdgeschoss an, sondern fuhr noch tiefer - offenbar in ein Kellergeschoss, für das es hier gar keinen Knopf gab!

Wir stiegen aus dem Aufzug und traten in einem Vorraum, der mich stark an den im Panacea-Krankenhaus erinnerte, in dem Ashley uns gefangen gehalten hatte. Die Einrichtung und Farben waren identisch, nur war alles ein wenig kleiner angelegt. Die "Rezeption" hier unten war von zwei der Wachleute besetzt, die uns zunickten, als sie uns kommen sahen. "Weitermachen", befahl ihnen Ashley und führte mich zur linken Seite des Raums, wo es - auch das identisch mit dem Krankenhaus - eine metallene Sicherheitstür gab. Ein Schild an der Seite wies das dahinterliegende Zimmer als "Untersuchung A" aus.

Ashley benutzte erneut ihre Chipkarte und öffnete die Tür, und wir traten in einem geräumigen Bereich, der mich ein wenig an eine klinische Intensivstation erinnerte. An den Wänden standen sechs Betten, jedes mit medizinischen Systemen ausgestattet - und im hinteren rechten Bett lag, an Armen und Beinen fixiert-

"Sarah!" Ich lief sofort auf sie zu, als ich sie erkannt hatte. "Geht es dir gut?"

"Tina!" Sarah richtete sich auf, so gut ihr das bei der Fesselung möglich war, und ich konnte sofort erkennen, dass es ihr nicht wirklich gut ging. Ihr Gesicht zeigte deutliche Spuren von blauen Flecken - etwas älter, aber keineswegs vollkommen verheilt. Sie versuchte ein Lächeln, das ihr nur halb gelang, und ich sah, dass sie unter der Bettdecke offenbar nackt war.

Ashley trat zu uns und musterte mich. "Wenn du dich wegen ihre Aussehen wunderst", erklärte sie kalt, "das ist noch von ihrem letzten Ausbruchsversuch. Man sollte doch denken, dass sie es inzwischen kapiert hätte."

Sarah sah mich traurig an. "Entschuldige, dass ich dich schon wieder in Schwierigkeiten bringe", sagte sie. "Ich nehme an, du bist gekommen, um mich hier rauszuholen, aber es hat nicht ganz geklappt?"

"So ähnlich", sagte ich und vermied es erst einmal, Mais Verrat zu erwähnen - in ihrem Zustand wollte ich ihr nicht auch noch das zumuten. "Mach dir keine Vorwürfe. Wir wussten beide, dass es gefährlich wird."

"Und mir war klar, dass Ashley versuchen würde, mich zu benutzen, um an dich ranzukommen", seufzte Sarah. "Das ist der einzige Grund, warum ich noch am Leben bin. Jetzt, wo sie dich hat, wird sie mich aus dem Weg schaffen, und Mai sicherlich auch."

Erschrocken blickte ich zu Ashley. "Was zum- Stimmt das? Hast du wirklich vor, Sarah umzubringen?"

Zu meinem Entsetzen lächelte Ashley. "Das war der Plan, ja", sagte sie. "Tatsächlich habe ich Sarah nur verschont, damit du einen Grund hast, hierher zu kommen. Ich brauchte sie als Köder für dich. Und jetzt bist du ja hier."

"Aber du bringst sie doch jetzt nicht wirklich um!" gab ich zurück. "Du hast doch jetzt, was du willst."

"Und damit gibt es keinen Grund mehr, Sarah am Leben zu lassen."

Ich schüttelte entsetzt den Kopf. "Aber- Aber das kannst du doch nicht machen!"

Ashley zuckte mit den Schultern. "Gib mir einen Grund, es nicht zu tun."

"Wenn du sie am Leben lässt", bot ich an, "dann helfe ich dir bei allem, was du jetzt noch vor hast."

"Ich dachte, du wärst schon auf unserer Seite, hm?" Ashley zog bewusst affektiert die Augenbrauen hoch. "So weit scheint es ja mit deiner Loyalität nicht her zu sein."

Langsam hob ich die Hände. "Ich bin auf deiner Seite", bestätigte ich noch einmal. "Du brauchst Sarah nicht umzubringen. Sie wird keine Gefahr mehr für dich darstellen."

Ashley schien einen Moment zu überlegen. "Gut", sagte sie dann. "Wenn du wirklich auf unserer Seite bist, werde ich sie nicht töten."

"Gut." Ich nickte. "Dann-"

"Du wirst das tun", sagte Ashley, und zog eine kleine Pistole aus der Tasche ihres Kittels.

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Ich soll meine eigene Mutter töten?!

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