Chapter 24
by
JackTheWolf
Ob diese Geschichte so passiert ist?
The Suns going down on me
Der Rest der Fahrt war ohne große Vorkommnisse, vier schöne große Fische waren am Ende im Eimer, es wurde Zeit wieder in den Hafen einzulaufen. „Jana, es geht nach Hause, zieh dir was an. Ich muss an den Mast und den Anker. Jana?“ „AAAAUUUAAA!“, kam von der anderen Seite des Bootes. „Ich habe einen Sonnenbrand, das tut so weh“, jammerte sie. „Rücken oder Bauch?“, fragte ich zurück. „Spielt das eine Rolle?“ „Wenn du auf dem Bauch liegst, dann kann ich da Boot klar machen und wir segeln zurück. Also?“ „Bauch“ Da lag sie, rot wie ein Hummer im Kochtopf, mit blankem Rücken und … blankem Hintern. „Oh du armes Wesen, leg dich in eine der Kojen, damit …“ „Was ist eine Koje? Sind das nicht diese Bälle auf dem Wasser?“ „Nein, das sind Bojen, Kojen sind Bettenkabinen, also, raus aus der Sonne, zum Glück habe ich das Gegenmittel, bis heute Abend haben wir dich wieder auf dem Damm.“ Jammernd und fluchend ging Jana unter Deck, als Gentleman drehte ich mich selbstverständlich weg. Aber was für ein Busch. Ihre Fußsohlen waren auch von der Sonne verbrannt, was den Gang unter Deck um einiges Schmerzhafter machte.
Ich gab alles an Segel was ich hochziehen konnte, zum Glück hatte der Wind wie angekündigt gedreht und leicht zugelegt. Was sich für Jana wie eine Ewigkeit anfühlte, war die schnellste Heimkehr, die das kleine Schiff je hingelegt hatte. Leider machte es die sanfte Hinfahrt auf der Rückfahrt nicht, Der Bug krachte durch die Wellen, es rumpelte und der Kiel des Bootes schlug Furchen in das Fahrwasser. Aber endlich kam der Strand in Sicht und das Segelboot konnte anlegen. „Ich hole was, das dir helfen wird, bleib einfach liegen“, rief ich in die Koje. Das Boot schob sich knirschend auf den Sand. Statt anzulegen nahm ich den Anker und warf in in den Sand. Schnell hechtete ich über den Sand und ins Haus, um kurze Zeit später wieder mit zu kommen mit einem großen Eimer und einem Esslöffel.
Jana schrie wohl ehr vor Schreck als vor Schmerz auf, als ich ihr die kalte weiße Masse auf den Rücken und die Beine kleisterte. „Das muss jetzt ein paar Stunden einwirken, ich sage dir die Wahrheit, es wird anfangen zu stinken, die kälte wird weggehen und es wird warm werden. Aber es zieht die Hitze und die Entzündung aus der Haut. Ich bereite das Essen zu, dann bin ich wieder da. Ich lass die die Fernbedienung für das Radio da, es kann DAB, Internet-Radio und Spotify. Bis später.“
Als ich nach ein paar Stunden zurückkam, war Jana am Dösen. „Na, du armes Huhn, wie geht es dir? Du scheinst Unfälle und Katastrophen ja anzuziehen, oder machst du das alles nur, damit ich dich pflegen kann?“ Wir lachten beide. „Nein, es fühlt sich wirklich gut an, aber es riecht doch wie der Spermaeimer im serbischen Männerpuff.“ Ich sah Jana an. „Du bist wohl schon sehr weit rumgekommen, dass du so was wissen kannst“, gab ich grinsend zur Antwort. „Aber du kannst jetzt duschen gehen, das Boot habe ich so auf den Strand gedonnert, das der Weg zum Badehaus nur ein bis zwei Katzensprünge sind. Das Essen ist dann fertig, wenn du den Rücken unter der Dusche von dem Zeug befreit hast.“ Jana wurde wohl gerade klar, dass sie immer noch nackt im Schiffsbauch lag. „Was habe ich da eigentlich auf meinen Rücken bekommen? Erzähl mir bitte nicht, dass es wirklich Sperma vom Wal ist oder so“, sie sah mich fast flehend an. „Interessante Idee, aber nein, es ist die Dickmilch, wenn sie nicht von der Industrie zu Tode verarbeitet wird, dann arbeiten die Enzyme, wenn sie warm werden und heilen die Haut. Aber du solltest damit nicht mehr so schnell in die Sonne. Also los, ich drehe mich um, zähle bis Hundert und du rennst zum Badehaus. Ich werde hier sauber machen und wir treffen uns im Haupthaus und werden den Fisch verspeisen. Also los 100 … 99 … 98 … (es schepperte, nackte Füße rutschten leicht aus und dann hörte ich Jana im Sand landen) 88 … 87 … (Die Türe des Badehauses fiel ins Schloss) 76 … 75 … (Die Dusche lief) 69 …“, ich hörte auf zu zählen und wischte die leicht gegorene Dickmilch auf. Als ich fertig war, ging ich hoch zum Haupthaus, die Dusche lief noch, setzte mich und wartete.
b
Etwas Später erschien sie, gekleidet in ein Strandkleid aus leichter Baumwolle. Wie gut es ihr stand ist wohl überflüssig zu erwähnen. Die Arm- und Fußreifen und die kleinen Ketten machten ihren Zauber perfekt. „Darf ich dir sagen, du siehst wunderbar aus, kaum jemand schafft es so unschuldig, aber auch gleichzeitig so sexy auszusehen. Ein wenig, als hätte ich eine bezaubernde Jeannie aus ihrer Flasche befreit.“ Jana lächelte geheimnisvoll. „Dann muss ich ja jetzt meinem Major Nelson einen Wunsch erfüllen. Habt ihr denn einen Wunsch, Meister?“ Ich sah sie an. „Als ob du jemanden als deinen Meister akzeptieren würdest. Aber da du fragst, setz dich, damit wir essen können.“ Jana setzte sich und ich rückte ihr den Stuhl an den Tisch. Dann fuhr ich das essen auf, die Fische waren auf zwei großen Serviertellern, Der selbstgemachte Kartoffelsalat und einige Weine warteten auf ihren Einsatz im Kühler.
***
Nachdem der Fisch nur noch aus seinen Greten bestand, der Salat gut reduziert war und auch der Wein schon gefährlich nah am Ende war, erhob sich Jana, klingelte mit der Gabel an ihr Glas und sah mich an, als sie ihre Rede begann:
„Ich bin doch hier das magische Wesen, aber du hast ein wunderbares Mal gezaubert. Bevor du nun wieder erklärst, dass es ja alles nichts Besonderes wäre, dass du das auch für jeden Anderen gemacht hättest und überhaupt, du ja auch mit essen würdest, möchte ich dir Danke sagen. Danke für die Gastfreundschaft, dafür, dass du mich hier aufgenommen hast, ich wollte dir Männer hier vergessen und in Rente schicken, da erfahre ich von dir, dass Männer in Rente das Beste sein können, denn du flirtest, machst mir Komplimente, tanzt mit mir aber versuchst nicht bei mir zu Landen. Würdest du mich adoptieren?“ Jana sah mich mit ihrem Hundeblick an. plötzlich prustete sie los, ließ ihr glockenhelles Lachen über den See schallen. „Adoptieren wohl nicht, aber wenn du Caro heiratest, dann setze ich dich als Erben mit ein.“ Jana sah mich etwas verstört an. „Aber ich bin doch gar nicht …“ Ich streckte ihr die Zunge raus. „Hab ich dich. Noch Wein? Ich fürchte, dass ich mir noch mehr davon besorgen muss.“ Leicht stöhnend sah ich auf die leeren Flaschen. „Ja, der ist so lecker, was ist denn das für ein Wein?“ Stolz hebe ich eine der noch nicht leeren Flaschen an. „Das ist ein Weißwein des Weingutes von Nell, der Wein heißt Paradiso und war ein Zufall, als sie einen Gehrprozess anders versuchten.“ „Wow, den lege ich mir auch hin, es ist fruchtig, süß aber nicht zu sehr, lässt sich gut trinken, aber macht Umdrehungen. Wie sagen die in der Werbung? Weißwein: Geiler Scheiß.“ Ich sehe zu Jana rüber, ihre Zunge ist mit Sicherheit ihrem Hirn schon weit vorrausgelaufen. Mit leicht wackeligen Beinen kommt sie um den Tisch herum und setzt sich auf meinen Schoß. Ihre Augen glitzern mich an. Da sie eine Ecke kleiner war als ich, konnte ich ihr Gesicht ebenso sehen wie auch ihr wunderschönes Dekoltee. Ihre Brüste sind verpackt noch schöner als … Stopp, daran wird nicht gedacht.
Jana zog sich zu meinem Gesicht hoch, ich beugte mich ihr entgegen und dann … küsste sie mich. Auf den Mund, kein „Danke OPA“-Küsschen, ein richtiger Kuss mit leichter Tendenz zu Zunge. Ich … ich … erwiderte den Kuss. Wir knutschten wie die Teenager. Da sie ja schon auf meinen Beinen saß, konnte ich sie mühelos auf die große Liege tragen und auf dem Weg weiter küssen. Sie streichelte mir die Schultern, ich ihre Arme, wir drückten und Umarmten uns, Küssten uns …
Wo soll das nur hinführen?
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Alles Fake:
Die nie passierte Geschichte von Jana Azizi
Das war eine Auftragsarbeit für eine Dame, die sich an meinen Geschichten befriedigt hatte. Nachdem sie meine Geschichte immer in den höchsten Tönen gelobt hatte, kam sie dann mit Änderungen, wie sie es lieber hätte. Was ich alles umschreiben sollte, was alles nicht drin sein sollte. Mal unter uns: Wenn man eine Geschichte über eine Sport- und Yellow-Press Reporterin schreiben soll, in der nicht Fußball, Fußballspielende Freunde, Sport, Ausländer und so weiter vorkommen soll, dann ist das schon eine Herausforderung. Hinzu kam, ich kannte die Frau gar nicht. Drei Tage Recherche für den Orkus. Wenn die Geschichte gut ankommt, dann werde ich auch die Mails (anonymisiert) dahinter hängen.
Updated on Jan 20, 2023
Created on Jan 20, 2023
by JackTheWolf
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