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Chapter 63
Was wird im Haus geschehen?
Ein rosa Maedchentraum wird zu Julias Albtraum!
Lilly zieht Julia durch einen langen, dunklen Flur. Dann schiebt sie Julia durch eine Tür, "willkommen in meinem Zimmer!" Das Mädchen strahlt Julia an und deutet auf einen rosafarbenen Kleiderschrank, "komm wir suchen dir erstmal was süsses zum anziehen, so kannst du ja nicht vor den anderen auftauchen!"
Julia schluckt, das ganze Zimmer sieht aus, als wäre es für Barbie eingerichtet. Jedes Möbesltück ist hellrosa und die hellrosa Tapete ist noch mit pinkfarbenene Glitzersternen bedruckt. Lilly kichert, "ich weiss, ich bin eigentlich zu alt für rosa, ich ich steh da voll drauf und ausserdem will mein Dad das das Zimmer so bleibt!"
Sie öffnete die Tür ihres Kleiderschranks und Julia schrak zusammen, denn auch die meisten Kleidungsstücke waren Rosa. Lilly kicherte und fasste in Julias Haar, damit müssen wir aber auch noch was machen, "Mom mag es gar nicht, wenn wir mit offenen Haaren am Abendbrottisch sitzen, komm ich mach dir ein paar Zöpfe!"
Julia wich zurück, sie wollte weder eines dieser lächerlichen Kleider anziehen, noch wollte sie sich Zöpfe flechten lassen, sie wollte zu ihrer Tante gebracht werden und das sagte sie auch zu Lilly. Die junge Frau kicherte, "klar Paps wird dich sicher Morgen oder Übermorgen fahren, aber jetzt bist du ja erstmal unser Gast und ich sag dir gleich, meine Eltern sind sehr streng und wer sich nicht an die Regeln hält, der bekommt eine schlimme Bestrafung!"
Das Mädchen kicherte hysterisch als sie Julias Angst bemerkte, "sei ganz unbesorgt, zieh einfach das hier an", sie reichte Julia ein Kleid, das einen weit schwingenden Rockteil hatte, allerdings hörte der Saum schon kurz vor ihren Knien auf.
Julia sah unsicher an sich runter, "so kann ich unmöglich rumlaufen!" Lilly kicherte wieder, "na klar du bekommt jetzt noch Schuhe von mir, hier die sind nich ganz so hoch und nun setzt dich, ich werde dir jetzt Zöpfe flechten!"
Lilly machte sich ans Werk und als sie mit den Haaren fertig war, griff sie noch zu ihrem Kosmetikkoffer, der natürlich ebenfalls rosa war und schminkte Julia, die die Prozedur über sich ergehen liess. Dann war Lilly fertig und sagte, "so ich denke das wars, komm schau mal in den Spiegel!"
Auf den hohen Lackheels unsicher umherwackelnd, stöckelte Julia zu dem grossen Wandspiegel. Was sie sah entsetzte sie, Lilly hatte sie angemalt wie einen Zirkusclown, der Lidschatten war total verschmiert und die Wimpern waren so stark getuscht, das sie verklebt waren und aussahen wie von einer Puppe. Ihr Mund schimmerte knallpink und das Rouge war viel zu stark aufgetragen, so das ihre Wangen aussahen wie rosige Bäckchen.
"So kann ich unmöglich dieses Zimmer verlassen", jammerte Julia und bat Lilly sich wieder umziehen zu dürfen. Doch der Blondschopf schüttelte mit den Kopf und sagte, "zu spät hörst du das Glöckchen, Opa schellt das Abendessen steht auf den Tisch und nun komm!"
Sie packte Julia überraschend hart am Arm und schleifte sie durch den schwach beleuchteten Flur, vor einer geschlossenen Tür hielt sie an, dann klopfte sie an und eine tiefe Männerstimme rief, "wer da" und Lilly antworte, "deine Töchter sind da Paps, wir sind sehr hungrig!"
Julia starrte Lilly an und dann auf die Tür.
Was erwartet die beiden hinter der Tür?
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Verführte Unschuld
Verführte Unschuld
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