Was bitte machte Jakob hier?!

Er war auf Ashleys Seite

Chapter 131 by Hentaitales Hentaitales

"Was zum-" stieß ich hervor. "Jakob?! Wie- Warum-"

"Dein Vater hat sich dazu entschieden, zu mir zurückzukehren", gab Ashley mir die Antwort, wobei sie ihm den Nacken kraulte. "Hat mich sehr gefreut, dass er wieder mit mir zusammen sein wollte. Na ja, Sarah wollte es wohl nie wirklich wahrhaben. Sie hat euch anscheinend erzählt, ich hätte ihn gefangen nehmen müssen, stimmt's?"

Ich nickte. "War auch ganz plausibel", sagte ich bissig, "du stehst ja anscheinend drauf, Leute in Handschellen zu legen."

Ashley lachte. "Nur, wenn es notwendig ist. So, und jetzt lasst uns mal alle rein ins Institut gehen. Wir haben ne Menge zu tun."

"Ich kann aber nicht mehr warten!" ertönte eine sehr ungeduldige, fast schon zitternde Stimme dicht hinter mir - Mai. "Ich hab alles getan, was du von mir wolltest, Jakob! Ich brauch es jetzt sofort!"

"Natürlich", nickte Jakob und erhob sich, um ihr eine Hand zu reichen und ihr in den Transporter zu helfen. "Geh mit den anderen doch schon mal vor, Baby", sagte er zu Ashley gewandt, "ich komme dann nach."

Jan und Erik zogen Andy und Jenny von den Bänken hoch - Andy schien noch stolpernd laufen zu können, Jenny war anscheinend nicht unter Drogen, ging aber widerwillig mit - und alle stiegen nach und nach aus dem Transporter aus. Ashley gab mir einen kleinen Klaps auf den Rücken. "Los, mitkommen!" sagte sie.

Aber ich war inzwischen am Ende meiner Geduld angekommen und bewegte mich keinen Millimeter. "Verdammt noch mal", grollte ich, "was wird hier eigentlich gespielt? Jakob, was zum Teufel machst du hier? Warum hat Mai uns verraten? Wo steckt Sarah? Und was wollt ihr eigentlich mit uns, wenn ihr schon Jochen habt?"

"Jetzt werd mal nicht frech!" fuhr mich Ashley an. "Wärst du nicht so widerspenstig gewesen, hätten wir dich schon viel früher einweihen können! Du kannst von Glück sagen, dass wir überhaupt-"

"Baby", unterbrach sie Jakob sanft, "lass mich doch einfach Tinas Fragen beantworten, und du bereitest im Institut alles vor, okay?"

Zu meiner Überraschung verrauchte Ashleys Zorn anscheinend augenblicklich. "Einverstanden", sagte sie. "Aber Maja nehme ich mit."

Ich war sofort auf Abwehrhaltung. "Keine Chance! Maja bleibt jetzt bei mir!"

"Damit du mit ihr zusammen wegrennst, klar", gab Ashley zurück. "Auf keinen Fall! Solange sie bei mir ist, hab ich eine Garantie dafür, dass du auch hier bleibst. Los, gib sie mir! Oder sollen wir dir wieder mal ein Schlafmittel spritzen?"

"Argh." Wütend starrte ich sie an, drückte ihr aber dann doch meine Tochter in die Arme. "Hier. Aber wehe, du krümmst ihr auch nur ein Haar!"

Jakob legte mir beruhigend eine Hand auf die Schulter. "Maja wird nichts geschehen, ich verspreche es. Sie ist doch mein Enkelkind!"

Ich entzog mich seinem Griff und trat ein Stück in den Transporter hinein. "Denk bloß nicht, dass ich dir vertraue!" grollte ich. "Und jetzt sag mir endlich, was das hier alles soll!"

"Hey!" Mai tippte Jakob sichtlich aufgebracht, fast schon verzweifelt auf den Arm. "Ich bin auch noch hier! Und ich kann wirklich nicht länger warten!"

"Wir machen uns dann mal auf den Weg", sagte Ashley und wandte sich zusammen mit den anderen zum Gehen. "Wir sehen uns später!"

Jakob sah zu mir, dann zu Mai, und dann wieder zu mir zurück. "Ich denke", sagte er, "ich kümmere mich um euch beide gleichzeitig."

Mit diesen Worten öffnete er seine Gürtel und ließ seine Hosen zu Boden fallen.

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Was meint Jakob mit "kümmern"?

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