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Chapter 2
by
Truthahn
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Taramis Bad
Auch Taramis, die zierlich hübsche, blonde und Jüngste der drei Schwestern freute sich sehr. Heute würde sie sich besonders schön machen und Tanzen und feiern.
Aber das kleine Badehaus von Gilmesch war überfüllt wie noch nie. Alle wollten sich vorbereiten. Tamaris hatte keine Lust auf gebrauchtes Badewasser. Sie entschloss sich zur oberen Biegung des kleinen Flusses zu gehen. Es war Sommer und dort würde sie unbeschwert baden können.
Sie legte sich einen unauffälligen Kittel an, verließ den Wachen winkend Gilmesch und überquerte die Gänseweide. Dann verließ sie den Pfad der Waschfrauen und ging durch die Auen zur oberen Biegung des Flusses.
Dort setzte sie sich hin, wie zur Rast, und schaute ob wirklich nicht zufällig jemand in der Nähe war. Kein Hirte, kein Kahnfahrer. Niemand war da.
Pochenden Herzen öffnete sie also die Schleifen des Kittels, die Schnürung ihres Hemdes und ließ die derben Stoffe von ihrem Körper gleiten.
Splitternackt stand sie, die Tochter Alricks hier in der Landschaft. Wenn sie jemand so sehen würde. Unerhört! Würde er es als sein Geheimnis behalten?

Vorsichtig stieg sie in die frischen Fluten des sacht strömenden Flüsschens. Es war eine Stelle an der sie schwimmen konnte und sich dabei frei fühlte wie selten.
Aber sie war nicht zum Schwimmen hier. Sie hatte Seife mitgebracht und wusch sich und ihr Haar am Flussufer.
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In barbarischen Zeiten
Die Geschichte dreier Schwestern lange vor unserer Zeit
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