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Chapter 128 by Filiusfiliae Filiusfiliae

Was geschieht nun ?

Odile und Madu verlassen den Saal

Es ist nun also das sechste Mal, dass ihre Jungfernschaft ernsthaft gefährdet ist. Und diesmal wird es wohl kein Entkommen geben, selbst ein Feueralarm würde „es“ für zwei bis drei Stunden nur hinauszögern, aber nicht verhindern. Odile findet es sehr schade, dass ihre sonst perfekte Nacht mit ihrem Cousin vor vier Monaten keinen krönenden Abschluss erfahren hatte. Nun wird ein anderer das Werk vollenden. Aber vielleicht kann sie gleich die Augen geschlossen halten und sich vorstellen, es sei David, der sie in Besitz nimmt.

Madu beginnt langsam unruhig zu werden. Odile nimmt den letzten Schluck des Drinks zu sich, steht auf und gibt zu verstehen, dass sie bereit ist, mit Madu den Raum zu verlassen.

Sie gehen durch einen Korridor, der mit mehreren Türen versehen ist. Hinter einer ertönen Geräusche, Madu lauscht an ihr und sagt zu Odile: „Deine Freundin scheint sich schon hervorragend zu amüsieren!“ Odile presst ihr Ohr an die Tür, und in der Tat scheint es Manons Stimme zu sein, die sie da hört. Und sie vernimmt kein ****, kein Wehklagen und auch keine Schmerzensschreie, sondern die Geräusche erinnern sie an die Laute, die sie selbst gemacht hat, als ihr Cousin sie seinerzeit zum Orgasmus gebracht hatte. Es beruhigt Odile, dass Manon mit der Situation klarzukommen scheint, und erzeugt bei ihr eine weitere Stufe Entspanntheit, nachdem die Drinks anfingen, ihre volle Wirkung zu entfalten.

Odile hat das Gefühl, auf Wolken zu schweben, als Madu sie den Korridor weiter entlangführt und schließlich mit ihr einen Raum betritt, in dem ein großes Doppelbett steht und diverse Spiegel an den Wänden und sogar an der Decke sich befinden. Die Einrichtung ist ziemlich plüschig gehalten, was eigentlich so gar nicht Odiles Stil ist, es ist ihr einfach zu „nuttig“, aber weiter nachdenken will sie über diesen Punkt nicht. Klar ist ihr aber, dass sie in diesem Raum, in diesem Bett gleich zur Frau gemacht werden wird, was aber keine Panik in ihr auslöst, dafür ist ihr Fühlen und Denken schon zu gedämpft, aber ein bisschen erwartungsvolle Angespanntheit – oder sollte es etwa Vorfreude sein?

Wie geht es weiter?

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