Was hat Sarah noch in Petto?

Jede Menge Informationen

Chapter 106 by Hentaitales Hentaitales

Und Sarah hatte nicht zu viel versprochen. In den nächsten Stunden legte sie uns haarklein dar, was Ashley alles auf ihrer Seite zur Verfügung hatte, und das war nicht wenig. Auf meine alte Europakarte klebten am Ende unzählige Post-Its, und auf vier Blatt Papier standen eine Menge Zahlen, Daten und Fakten zu Panacea und den Möglichkeiten, die der Konzern hatte. Auf unserer Seite hingegen standen nur wir sechs und unsere bescheidenen Mittel - allerdings hatten wir immerhin ein bisschen Geld zur Verfügung, das wir einsetzen konnten. Ich hatte zwar gehofft, mit meinem von Sarah hinterlassenen Festgeldkonto meine Studienzeit gut zu überbrücken, aber vielleicht würde ich das Geld doch anderweitig brauchen.

Wir hatten auch schon ein wenig darüber diskutiert, was wir als nächstes unternehmen konnten, insbesondere, um Maja aus Ashleys Händen zu befreien. Dazu mussten wir allerdings erst mal wissen, wo sie gerade war - mit Sicherheit war sie aus der Kinderklinik verlegt worden, als die Polizei angefangen hatte, dort herumzuschnüffeln. Und nachdem nach meiner Tochter gefahndet wurde, war es auch ziemlich sicher, dass Maja nicht einfach in einem anderen Krankenhaus der Panacea-Gruppe auftauchen konnte, ohne dass zumindest die Chance bestand, dass es jemandem auffiel, und wir waren uns ziemlich sicher, dass Ashley dieses Risiko nicht eingehen würde.

"Wenn ihr mich fragt, hat sie Maja in eine ihrer Einrichtungen im Ausland gebracht", sagte Sarah. "Da hat sie erst mal ihre Ruhe, und für uns wird es auch schwerer, sie zu finden. Wenn sie auf ihrer privaten E-Mail-Adresse irgendwas bekommt, das ihren Aufenthaltsort verrät, wissen wir es natürlich. Aber ihr geschäftliches Mailkonto, das bei Panacea, da hab ich keinen Zugriff drauf."

"Sollten wir alles, was wir wissen, nicht so langsam mal der Polizei sagen?" schlug Moritz vor. "Wir wurden inzwischen bereits zweimal entführt und eingesperrt, und Ashley könnte das ohne weiteres auch noch ein drittes und ein viertes Mal machen, solange ihr nicht jemand den Geldhahn abdreht. Wenn die Behörden Panacea aufs Dach steigen, lassen die sie doch bestimmt fallen, oder?"

Mai seufzte. "Die Idee hatten wir auch schon mal", sagte sie. "Hat nur nicht funktioniert. Ashley sitzt richtig tief in Panacea drin; das ist jetzt mehr oder minder ihre Firma. Außerdem hab ich echt Sorgen, was passiert, wenn die Behörden irgendwann mal kapieren, was das Zarathustra-Gen eigentlich mit Menschen macht."

Andy legte den Kopf schief. "Es macht sie zu absolut großartigen Fickern", sagte er, "Männer wie Frauen. Was soll das die Behörden interessieren?"

"Klar kommt so ein Kommentar wieder mal von dir Depp!" fuhr ihn Jenny an und gab ihm einen Klaps auf den Hinterkopf. "Du kannst Frauen so gut ficken, dass sie quasi süchtig von dir werden, und du denkst, das wäre kein Problem?"

"Es ist sogar noch sehr viel mehr als das", meldete Sarah sich wieder zu Wort. "Wir alle hier mit Ausnahme von Moritz haben bereits durch das Zarathustra-Gen veränderte Körper. Wir sind normalen Menschen derart haushoch überlegen, dass wir sie völlig problemlos mit schierem Sex überwältigen können. Mai und ich können beide Männer bewusstlos ficken, und Ashley kann so gut mit ihrer Möse umgehen, dass sie damit die Kontrolle über einen Konzern übernommen hat! Und es ist ja nicht nur unsere Sexualität, die durch Zarathustra gestärkt wird. Männer mit dem Gen bauen viel schneller Muskeln auf als Männer ohne, und bei Frauen, die genug Zarathustra-Sperma bekommen, ist das auch so."

Mai nickte. "Die Sache mit dem Sperma fand ich übrigens faszinierend", sagte sie, "weil das so ein Ungleichgewicht darstellt. Es gibt Männer und Frauen, die das Zarathustra-Gen besitzen, aber wenn die Männer ihr Sperma Frauen einspritzen, die das Gen nicht haben, verändern sich die Frauen, um bessere Sexpartnerinnen für sie zu werden. Aber die Frauen haben keine Möglichkeit, normale Männer irgendwie auf ihr Niveau zu heben. Sie müssen damit leben, dass die allermeisten Kerle nur kleine Schwänze haben und nie mit ihnen werden mithalten können."

Jenny und ich sahen uns spontan an, und wir beide dachten in diesem Moment das Gleiche. "Willst du es sagen, oder soll ich?" fragte sie.

"Sag du es", nickte ich ihr zu.

"Mai, du liegst falsch", sagte Jenny. "Wir Frauen können sehr wohl Männer in unserem Sinne verändern. Und zwar mit unserer Brustmilch."

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Wussten Mai und Sarah das gar nicht?

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