Wie haben die beiden uns bloß gefunden?

Endlich ein paar Erklärungen

Chapter 97 by Hentaitales Hentaitales

Nun ging endlich voran. Sarah und Mai führten uns zu einem silbergrauen Geländewagen, der vielleicht hundert Meter entfernt am Straßenrand stand, und wir alle stiegen ein. Obwohl es ein großes Auto war, wurde es in der Tat ein wenig eng, und wir passten nur hinein, indem Andy auf dem Beifahrersitz Platz nahm, Jenny sich ans Steuer setzte und wir anderen vier uns auf den Rücksitz quetschten. Moritz nahm mich halb auf den Schoß, und dann war es noch irgendwo erträglich.

"Wohin fahren wir?" wollte Jenny wissen.

"Erst mal zu euch nach Hause", sagte Sarah. "Da sind wir alle vorerst mal sicher."

Ich sah sie an. "Ähm, 'wir alle' sind nicht sicher", sagte ich scharf. "Ashley hat immer noch Maja!"

Sarah hob eine Augenbraue. "Maja?"

"Meine Tochter."

"Ah!" Sarah nickte. "Natürlich. Das ist klar, dass dein erster Gedanke natürlich bei ihr liegt. Aber da kann ich dich beruhigen: Ashley wird ihr kein Haar krümmen. Sie braucht deine Tochter unbedingt. Ohne sie kann sie ihre Pläne nicht umsetzen. Und bis sie es kann, vergehen mindestens noch ein paar Wochen.

Ich kniff die Lippen zusammen. "Da wäre ich nicht so sicher", gab ich zurück. "Was immer genau sie vorhat, sie plant es so ziemlich gleich. Ich will nicht noch mehr Zeit verschwenden und-"

"Können wir uns jetzt trotzdem entscheiden, wohin wir fahren?" wiederholte Jenny bissig vom Vordersitz. "Ich will nicht hier rumstehen, bis Ashley zurückkommt!"

"Nach Hause", sagte Sarah noch einmal. "Vorerst sind wir dort sicher, und da können wir auch weiter planen, was wir machen."

Jenny nickte. "Alles klar dann", sagte sie und startete den Wagen.

Sarah wandte sich wieder mir zu. "Okay", sagte sie dann, "du denkst also, Ashley wollte mit Maja gleich etwas machen?"

"Wir waren in einem Krankenhaus, in das sie Maja hatte bringen lassen", erklärte ich, "und da hieß es, sie wollten Maja etwas von ihrem Rückenmark entnehmen."

"Oh." Sarah wirkte nun wirklich beunruhigt. "Dann scheint sie wirklich sehr schnell loslegen zu wollen."

Andy drehte sich vom Beifahrersitz halb zu uns um. "Was ich nicht kapiere ist, wofür braucht Ashley denn Majas Rückenmark?"

Sarah senkte die Augen. "In ihrem Rückenmark findet sie Stammzellen", erklärte sie, "und die enthalten den genetischen Code von Maja. Inklusive des vollständigen Zarathustra-Gens. Das ist ein-"

"Wir wissen vom Zarathustra-Gen", unterbrach ich sie, "Ashley hat uns das alles schon erklärt. Aber wieso sollte Maja das vollständige Zarathustra-Gen haben?"

"Weil ihre Eltern beide Träger des halben Gens sind", erklärte Sarah. "Andy und du, ihr habt beide von Jakob seinen Teil geerbt. Und nachdem Maja eure Tochter ist, hat sie das ganze Gen."

Andy schüttelte den Kopf. "Da hast du aber was falsch verstanden", sagte er. "Maja ist nicht von mir. Maja ist von Moritz."

Sarahs Augen weiteten sich. "Wie, Moritz?" Sie sah ihn und mich an. "Ihr beide, ihr habt-"

"Das stimmt", sagte Moritz. "Maja ist unser Kind."

"Aber das kann doch nicht... Das heißt ja..." Sarah wirkte einen Moment lang sprachlos, dann plötzlich begann sie laut zu lachen. "Oh Mann, das ist ja fantastisch! Ashley kann mit Maja überhaupt nichts anfangen, wenn sie eure Tochter ist! Sie hat dann auch nur das halbe Zarathustra-Gen!"

Ich sah sie böse an. "Was aber nichts daran ändert, dass sie sie immer noch in ihrer Gewalt hat", hielt ihr ihr entgegen. "Und wer weiß, auf welche Gedanken sie sonst noch kommt! Maja in ihren Händen, damit hat sie ein Druckmittel gegen mich und Moritz. Und so wie ich sie kennengelernt habe, hat sie echt keine Skrupel, wenn es sie in ihren Plänen voranbringt."

Moritz fasste meine Hand und drückte sie beruhigend. "Wir kriegen Maja schon wieder, Liebling", sagte er. "Die Polizei sucht jetzt auch nach ihr. Ashley kann sich nicht ewig verstecken, vor allem nicht, wenn wir ihnen sagen, dass sie uns in dieser Lagerhalle eingesperrt hat."

"Die Lagerhalle..." Andy schien ein Gedanke zu komme. "Was ich nicht kapiere, Sarah: woher wusstest du, dass wir da drin sind, und so schnell? Wir waren doch nicht mal eine Stunde dort, als du aufgetaucht bist."

"Ich beobachte Ashley schon sehr lange", sagte Sarah, "eigentlich seit über einem Jahr, seit sie ihr eigenes Ding mit dem Zarathustra-Gen drehen wollte. Sie ist untergetaucht, aber sie wusste nicht, dass ich immer noch ihre E-Mails lesen kann. Hab ihr einen Trojaner auf dem Handy installiert. Darum war ich ziemlich gut im Bilde darüber, was sie in der Zwischenzeit so alles getan hat, und daher habe ich auch deine E-Mail an sie gesehen, in der du ihr davon erzählst, dass du Vater wirst."

Andy schaute etwas bedröppelt drein. "Da dachte ich auch noch, ich werde Vater."

Sarah klopfte ihm aufmunternd auf die Schulter. "Letzten Endes ist es aber doch gut, dass du es nicht geworden bist", sagte sie.

"Aber trotzdem warst du echt schnell hier, Mama", sagte ich, "und du weißt auch über die ganze Zarathustra-Sache Bescheid. Was ist in den zwei - nein, jetzt fast drei - Jahren passiert, als du verschwunden warst?"

"Oh je", seufzte Sarah und lächelte schwach. "Das ist eine ziemlich wilde Geschichte."

Start your own immersive adult AI roleplay story
Ad

Aber hoffentlich auch eine interessante?

Back Start Over View Story Map

0 comments