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Chapter 26 by Jarl66 Jarl66

Was ist passiert?

Eine Frau macht Ärger

Gerade als John die Bar verlassen will, und schon Richtung Ausgang unterwegs ist, hört er einen dumpfen Schlag, dann ein Geräusch wie von brechendem Glas und einen lauten Aufschrei.

Er rennt nach aussen und kann dort seinen Türsteher Charlie erkennen, der eine junge Frau festhält, die sich heftig wehrt.

Die schlange braunhaarige Frau windet sich in den Händen des robusten schwarzen Türstehers und versucht immer wieder zu entkommen, aber sie hat keine Chance.

Als John sich umsieht, muss er wütend feststellen, dass die Frontscheibe seines Bentley in tausend Splittern herumliegt und einer seiner Stammkunden, er ist pikanterweise Strafanwalt, daneben sitzt und sich schmerzverzerrt sein Bein reibt. „Was ist hier los?“ knurrt er wütend.

Der Stammkunde weiß dazu einiges: „Als ich herausgegangen bin, habe ich diese Frau gesehen, wie sie einen Stein gegen das Haus geworfen hat, der ist dann auf Dein Auto aufgeschlagen und hat schließlich noch mein Bein getroffen. Spinnst Du eigentlich?“ schreit er die junge Frau an. John weist Charlie nur kurz an: „Reinbringen, aber hinten rum“. Einen Aufstand hier auf der Straße oder auch im Lokal kann er nicht gebrauchen. Den herumliegenden Ziegelstein nimmt er mit, verwundert registriert er, dass ein Zettel an den Stein gebunden ist.

„So, was sollte das alles?“ will er von der jungen Frau wissen, nachdem Charlie sie in sein Büro geschleift und an der Tür Posten bezogen hat. Die junge Frau steht mitten im Raum, während John hinter seinem Schreibtisch sitzt und der Anwalt auf einem der für die Besucher bereitstehenden Stühle Platz genommen hat. Der ebenfalls hinzugekommene Shane sitzt auf einem Stuhl neben ihm.

Die junge Frau gibt sich angriffslustig: „Wir haben ein Problem mit eurem Laden und wie ihr die Frauen ausbeutet!“ John lacht gedehnt: „Soooo, wir beuten also die Frauen aus. Was sagst Du dazu, Charlie?“ Der schüttelt nur amüsiert mit dem Kopf.

„Ich und mein Frauenrechtsverein haben schon ein paar Forderungen an die Stadt München gestellt, euer Laden wird bestimmt bald geschlossen.“ John muss an den Besucher von gestern zurückdenken. Daher weht also der Wind. Diese Frau und ihr „Verein“ will also gegen ihn vorgehen?. „Und was ist das für ein Zettel?“ will er wissen. Die junge Frau antwortet wieder aggressiv: „Das sind unsere Kontaktdaten, ich wollte sie in eines der Fenster werfen, damit die Frauen das lesen können und sich an uns wenden, damit sie euch weglaufen!“ John begutachtet die junge Frau etwas genauer. Die braunhaarige Frau, die er auf ungefähr 1,70 Meter schätzt hat eine schlanke Figur mit mittelgroßen Titten und dazu einen runden Hintern, soweit er das unter ihrer weiten Kleidung erkennen kann. Ihr eigentlich ganz hübsches Gesicht ist vor Wut verzerrt.

Er beschließt, ihr jetzt erst einmal etwas Angst zu machen. „Was denkst Du, kommt da alles zusammen, Walter?“ fragt er den Anwalt. Der ölig wirkende Anwalt mit den schwarzen nach hinten gegelten Haaren weiss darauf einiges: „Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, Körperverletzung, da kommt einiges zusammen. Ich denke, wenn wir sie anzeigen, macht das drei oder vier Jahre Gefängnis.“

John wendet sich wieder an die Frau: „Du hast es gehört, wie ist eigentlich Dein Name?“

Sie antwortet nun etwas kleinlauter „Rebekka, ich heisse Rebekka“. „Also gut Rebekka,“ beginnt John „wir haben zwei Möglichkeiten. Erstens, wir holen die Polizei, machen alles aktenkundig und Du wanderst in den Knast oder wir einigen uns anders. Was soll ich machen?“

Wie einigen sie sich?

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