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Chapter 85 by Rosenkavalier Rosenkavalier

What's next?

Verbale Geilheit

Die Aussicht darauf, jemanden zu beherrschen, prickelte in ihren Gedanken - und nicht nur dort, wie sie bald bemerkte. Der gutaussehende schwarze Hüne wäre bestimmt ein williges Opfer für eine dominante Ader in ihr, von der sie bislang gar nichts oder nur sehr wenig geahnt hatte. Sie würde das weitere Geschehen steuern. Sie wäre wieder am Ruder ihrer eigenen Geschichte, bekäme das Heft des Handelns zurück. Oh ja, die Vorstellung der erpressten Lehrerin hatte sie maßlos erregt und die Art, in der Jules sie behandelt hatte, gefiel ihrer Lust. Aber die Aussicht auf einen eigenen ... Diener ... erschien ihr mit einem Mal sehr verlockend, denn ganz tief in ihrer Seele genoss sie es manchmal, wenn ihre Schüler spurten und ihren Befehlen folgten - besonders, wenn es junge Männer der Oberstufe waren. Sarah Müller schmunzelte leise. Das ganze Spektrum der Lüste lag vor ihr - und sie würde darauf spielen lernen. Der Nachmittagsfick mit ihrem Cousin hatte ihr so sehr gefallen, ebenso die Hand des Schwarzen, von der kleinen Knutschorgie mit Catharina mal ganz zu schweigen. Alles das lag vor ihr wie auf einem Silbertablett. Sie brauchte es nur zu arrangieren und dann würden ihr alle Spielarten der Lust zu Diensten sein. Victoria Kempe kam ihr in den Sinn, ihre ältere lesbische Kollegin, die so streng und so unnahbar wirkte. Sie hatte ihrem Cousin von ihr erzählt und Jules hatte es für die Story verwendet. Das kleine Spiel, das Jules ihr angedichtet hatte, ließ ihre Phantasie nicht los. Ob Frau Kempe es mögen würde, hart geführt zu werden? Sie lächelte und reichte ihr leeres Glas dem Farbigen neben sich: "Wie lange muss ich eigentlich noch warten? Weißwein, würde ich meinen. Gerne Grauburgunder." Schnell und elegant erhob sich Bastien und verschwand. Wieder schmunzelte sie: "Jemanden zu führen, hat nichts damit zu tun grausam oder abartig zu sein. Das geht auch leise, höflich und freundlich."

Da hatte die Lehrerin gesprochen. Jules und Catharina starrten sie an. Aus dem Opfer ihrer Lust war innerhalb kürzester Zeit eine selbstbewusst dominante Frau geworden. Oder zumindest eine, der die dominante Karte gerade gefiel. Und genau die spielte sie aus. Warum? Weil es ihr Spaß machte. Manchmal braucht es nur den richtigen Partner im richtigen Moment, um genau den Gegenpol zu wecken.

"Wenn Du wüsstest, wie geil es ihn macht!" Catharina lächelte ihr verschwörerisch zu: "Er wird alles für Dich tun, egal, was Du ihm sagst. Im "normalen" Leben ist er ein erfolgreicher Geschäftsmann, doch irgendwie scheint er einen Ausgleich zu suchen zu seiner sonst so selbstbestimmten geschäftlichen Tätigkeit. Oder vielleicht mag er es auch einfach nur. Und es ist ja auch nichts Schlechtes dabei, einer Frau wie Dir zu gehorchen."

"Ich habe nicht ohne Grund Dich angeboten. Er steht auf große blonde Frauen mit Figur!" Jules lachte heiter. Sarah fühlte sich einen Moment lang wie ein Stück Ware und musste schlucken. Dominanz hin oder her: Ihr Cousin hielt die Fäden in der Hand.

"Ja, ich glaube, ich werde ihn ausprobieren und erst einmal behalten. Sagt man das so?" In Gedanken sah sie Bastien, der ihr diente, Dinge für sie erledigte, Aufgaben wahrnahm und ihr als Lustsklave zur Verfügung stand. Bei den meisten Tätigkeiten sah sie ihn nackt. Der Gedanke an ein enormes schwarzes Glied erregte sie.

Bastien kam zurück, in der Hand eine Flasche Weißwein, entkorkt und in der richtigen Temperatur, denn Feuchtigkeit schlug sich auf der Flasche nieder. Er füllte die Gläser, schweigend, elegant. Dann blieb er am Tisch stehen. Sarah strich ihm mit der Hand sanft über den Arm: "Du machst das gut." Sie strahlte ihn kurz an und sah die Dankbarkeit in Bastiens Augen: "Ich hoffe, der liebe Jules hat Deine Vorzüge richtig beschrieben?!" Sie blickte ihren Cousin an.

"Ich habe mir jedenfalls die größte Mühe gegeben, liebste Cousine. Dich habe ich ja auch ganz gut hingekriegt, oder?" Sarah lächelte leise und nickte ihrem Cousin zu, bevor sie sich wieder an Bastien wandte: "Du suchst eine Herrin, habe ich gehört?" Aus dem Augenwinkeln taxierte sie ihn, erkannte die Ausmaße seiner Männlichkeit, die sich durch die Anzughose hindurch andeuteten und musste schlucken. Catharina bemerkte das und schmunzelte. Sarah aber schaute zu Jules, dann stand sie auf. Abrupt und ohne Vorwarnung stieß sie den Stuhl zurück und stand kerzengerade vor dem schwarzen Riesen. "Ich habe Dich etwas gefragt!" Sie stemmt die Hände in die Hüften und nahm die Schultern zurück, blitzte ihn an. Erschrocken schlug Bastien sofort die Augen nieder: "Ja, ja Ma'am, ich suche eine... eine... Herrin!"

"Dann benimm Dich entsprechend. Ich frage nicht gerne zwei Mal!" Bastien nickte stumm. Mit triumphierender Miene setzte sie sich wieder. Wenn doch alle ihre Schüler so... folgsam wären. Der Gehorsam dieses gutaussehenden schwarzen Gentleman erregte sie.

Erste Aufgaben?

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