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Chapter 4 by looltal

Diskutiere ich das mit Ihr?

Nein.

"Halten Sie doch mal und erklären Sie ihr das", bitte ich Miriam, die dann auch Bellas Leine nimmt und sie zu sich heranzieht und geduldig auf sie einredet: "Aber Bella, Du bist Doch jetzt ein Hund. Da musst Du das schon auch machen, was Dein Halter so sagt."

Bella schaut völlig irritiert und versucht sich von Miriam wegzubewegen, die aber die Leine gut festhält. Währenddessen bin ich hinter sie getreten und lege ihr einen Knebel um.

Jetzt beginnt sie sich richtig zu wehren, aber Miriam hält gut fest und ich werfe sie zu Boden. "Können Sie kurz mal die Vorderbeine halten?", frage ich ihren Kommilitonen Stefan. "Aber sicher doch." Und hält ihre Arme gut fest, so dass ich sie mit einem stabilen Klettband hinter ihrem Rücken zusammenbinden kann.

"Vielen Dank" - "Aber, das ist doch klar. Es ist ja heute selten, dass ein Hund neu gezähmt wird. Ist bestimmt spannend, aber nicht einfach", sagt Stefan. "Ja, das ist ein bißchen wie einen Wolf zähmen."

Stefan und Miriam nicken verständnisvoll, während Bella weiter versucht, sich unter mir hervorzuwinden. Miriam meint "Wir sind übrigens beide begeisterte Hundeliebhaber. Ich würde gerne mehr mitkriegen, wie das Experiment weitergeht und habe heute auch gerade nichts vor." Stefan nickt.

"Ja, aber gerne. Ich kann auch sicher Hilfe gebrauchen. Ich bin übrigens der John" - "Ich bin Miriam, und das ist Stefan."

"Wunderbar...", fange ich an zu sagen, doch dann dreht sich Bella doch tatsächlich unter mir weg und ist dabei aufzustehen. Doch Miriam hält die Leine fest und Stefan bringt sie wieder zu Fall. Die Leute drum herum fangen an zu schauen.

"Lasst sie uns mal hier wegbringen", schlage ich vor "Dahinten ist ein kleiner Stall." Ich setze Bella einen kleinen Haarreif mit Hundeohren auf und lasse sie los. Sie guckt Miriam an, weiter ihre Leine festhält und murmelt etwas unverständliches in ihren Knebel und guckt sie herzerweichend an. Miriam zieht an der Leine und streichelt Bella über die Wange. "Komm mal mit, Süße wir bringen Dich zu einem netten Plätzchen und da kriegst Du auch ein Leckerli."

Martina ist völlig irritiert, was mit ihrer Freundin los ist. Wieso hilfst sie ihr nicht? Stattdessen zerrt Miriam an der Leine und ich und Stefan schieben etwas mit. Als Martina ein Paar weiter vorne auf dem Weg sieht, geht sie dann doch los. Bei dem Paar angekommen winselt sie und versucht wieder (vergeblich) durch den Knebel zu sprechen. "Was ist denn los mit ihr?", fragt die Frau. Ich antworte: "Bella ist gerade erst zu Hündin konvertiert und noch nicht daran gewöhnt." "Ach, geht sie darum nicht auf allen Vieren?" "Ja, da arbeiten wir aber noch dran."

Während Martina fassungslos zuhört, tritt der Mann noch näher heran. "Die ist ja süß. Wie heisst sie denn? Darf ich mal streicheln?" Miriam antwortet "Das ist Bella. Gerne können Sie mal streicheln, seien Sie aber vorsichtig." Er tritt vor sie und redet in Babysprache wie mit einer Hündin auf sie ein "Du bist aber ein ganz Schöne" und wuschelt ihr über das Haar. "Das blöde Knebelchen nimmt das Herrchen bestimmt auch bald weg, wenn Du brav bist" und rubbelt ihr über den Rücken. Er streicht ihr mit Links über den Po und greift dabei mit der rechten nach ihren Brüsten. "Die sind aber putzig. Gell, das magst Du?"

Wie reagieren die neuen Hundehalter und seine Frau?

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