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Chapter 6 by MrSchmidt MrSchmidt

Alles nur ein Spiel… oder doch nicht?

Ein Termin mit Folgen

10 Minuten später stehe ich im Badezimmer und blicke in den Spiegel. Noch immer schmecke ich Emilys Saft auf meine Lippen, während ich meine Shorts in der Hand halte.

Beiläufig wasche ich das Sperma aus der Baumwollshorts, bevor ich sie in die Waschmaschine werfe. Nackt gehe ich kurz zurück ins Wohnzimmer und hole ihre schwarze Shorts. Emily grinst mich von der Terrasse aus an, während sie mit ihrer besten Freundin Kimmy telefoniert.

Wieder zurück im Bad halte ich ihre Shorts in der Hand und fühle, wie feucht diese noch immer im Schritt ist. Seufzend schaue ich den großen dunklen fleck an und weiß nicht genau, was ich davon halten soll. Was alles nur ein Spiel? War es die Wahrheit, die sie erzählt hat? Ich weiß es nicht und werfe die Shorts ebenfalls in die Waschmaschine.

Kurzerhand erledige ich meine morgendliche Routine und komme 20 Minuten später aus dem Bad. Kaum bin ich mit dem Duschen fertig, kommt Emily ins Bad und entledigt sich ihrer Kleidung und steigt selbst unter die Dusche. Nach einem Abstecher im Schlafzimmer, stehe ich in kurzer dunkelblauer Hose, einem weißen T-Shirt und weißen Sneakern in der Küche und blicke auf den Kalender.

Noch eine Stunde bis zum Termin bei der Bank. Also folgen nur ein paar Toasts und eine Banane. Auf dem Küchentisch fällt mir die Visitenkarte von „Klimaservice Johnson“ auf. Marcus J. steht in schwarzen Lettern darauf. Darunter eine E-Mail-Adresse und durchgestrichene Telefonnummer. Dafür ist von Hand eine Mobilnummer auf der Karte geschrieben. Ich denke mir nichts weiter dabei und esse mein Frühstück zu Ende.

Als Emily nur in einem Handtuch gewickelt in die Küche kommt, gibt sie mir einen zärtlichen Kuss. Wir brauchen nicht viel zu reden, sondern tauschen nur eifrige Blicke aus. Ich solle Kimmy grüßen, wenn ich den Termin bei ihr habe und nicht wieder so lange trödeln, grinst Emily mich an. Ich nicke lächelnd und gebe ihr um Abschied einen erneuten Kuss.

Ich greife meine Unterlagen und die Autoschlüssel, bevor ich die Wohnung verlasse. Als ich in der Lobby aus dem Fahrstuhl aussteige sehe ich Herrn Petersen unsern Hausmeister. Mit seinen 2 Metern und weit über 120 kg Körpergewicht, sieht er auf wie ein alter Powerlifter. Nicht fett oder übergewichtig, sondern einfach nur massiv. Er trägt eine schwarze Cargo-Shorts und weißes Polohemd, sowie Birkenstocks. Schweißperlen bilden sich auf seiner Glatze, während er sich lachend mit einem farbigen Typen im Blaumann unterhält. Er ist ungefähr meine Größe, hat aber sicherlich 20kg mehr an Muskelmasse auf den Rippen. „Macus J.“ kann ich auf dem Namenschild seiner blauen Latzhose lesen.

„Ah, Herr Schmidt! Gut, dass ich sie sehe!“ grüßt mich Herr Petersen freundlich. Er erzählt, dass sie unter Umständen noch einmal in die Wohnung müssten, um ein paar Spannungen zu überprüfen. „Kein Problem. Emily ist zuhause!“, antworte ich ihm und sage, dass ich wohl erst in 60-90 Minuten von der Bank wieder zurück sei.

Beide nicken grinsend und meinen, dass es absolut kein Problem sei. Wir wünschen uns noch einen schönen Tag, falls wir uns nicht mehr sehen. Ohne weiter darüber nachzudenken, verlasse ich das Gebäude und gehe zum Parkplatz.

15 Minuten später parke ich meinen weißen Mercedes E500 AMG auf dem Parkplatz der Bank. Weitere 5 Minuten später sitze ich bei Kimmy im Büro.

Kimmy ist Emilys beste Freundin seit ihrer Kindheit. Doch im Gegensatz zu Emily, hat sie sich für eine Ausbildung bei der Bank entschieden. Seit dem Ende ihrer Ausbildung Anfang des Jahres, arbeitete sie nun im Bereich Immobilien.

Mit ihren 1,60 Metern und der zierlichen Figur, war sie ein echter Hingucker. Ihre Mutter kam von den Philippinen und ihr Vater aus Norwegen. Herausgekommen ist eine exotische Schönheit mit funkelnden braunen Augen und dunklen Haaren. Heute trug sie diese zu einem Dutt gebunden. Dazu eine weiße Bluse, ein schwarzer enger Rock bis zu den Knien und schwarze Pumps.

Lächelnd schob sie die Kaufverträge für unser und die gegenüberliegende Penthouse über den Tisch. Sie waren bereits vom Notar gegengezeichnet und nickend setzte ich meine Unterschrift auf die nötigen Seiten.

„Glückwunsch! Jetzt habt ihr zwei Wohnungen!“, lächelt mich Kimmy an. Ich nicke und bedanke mich für die reibungslose Abwicklung mit dem alten Eigentümer. Gerade will ich mich verabschieden da sehe ich wie Emily mit großen Augen auf ihr iPhone starrt und anfängt breit zu grinsen.

„Gibt es was Neues?“, frage ich neugierig. Kimmy blickt mich an und grinst. „Kommt ganz darauf an? Eigentlich hat Emily dir es ja erzählt. Hat sie jedenfalls gesagt. Und deine Reaktion war…“, sie zieht schmunzelnd ihre Augenbraue hoch, „Sagen wir… eindeutig!“.

Fragend blicke ich sie an, als sie mir ihr iPhone zeigt. Es ist ein Video von Emily. Und in der Tat hatte sie mir davon erzählt.

Das Video ansehen oder schnell nach Hause?

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