What's next?
Peinlicher Morgen, noch peinlicher Nachmittag
Die Sauna roch nach Holz, Kiefer und nasser Hitze. Die Frau am Empfang sagte, sie sei früh dran. Was sie schon so früh hier macht, ob sie alleine ist... Sie redete und redete. Aber sie sagte für Sandra einen Satz. "Alles wäre leer aber gleich würde sie für den Aufguss kommen." Sandra freute sich darüber. Sie hatte genug Platz in der Sauna. Statt sich zu setzen, löste sie das Handtuch, dass sie normalerweise um die Brust hat und legte es unter sich sich auf die obere Bank, das schmerzende Kreuz gegen die heiße Latten und schloss die Augen. Der Rücken von der Couch pochte noch immer. Die Wärme kroch in die Muskeln, dann tiefer. Schweiß lief zwischen den Brüsten hinab, sammelte sich am Bauchnabel und glitt in den glatten Schambereich. Die Schamlippen lagen offen, nur weil die Knie locker standen. Die inneren Lippen glänzten schon von der Hitze, nicht von Absicht. Sie döste bis die Dame vom Empfang für den Aufguss kommt.
Die Tür ging. Ein Eimer klackte. Ein Handtuch schlug Luft. Sandra öffnete die Augen nicht . Sie wollte nicht mehr der neugierigen Frau vom Eingang sprechen. Das Tuch schwang. Heiße Luft klatschte über Brustwarzen und Unterbauch. Die Nippel wurden sofort steinhart. Die Vorhöfe zogen sich zusammen. Zwischen den Beinen zuckte es einmal, klein und gemein.
Dann sagte eine Stimme, die seit dem Bäcker in ihrem Kopf war: „So. Dann erzähl mal.“
Sandra riss die Augen auf. Peter stand am Ofen. Er war kein Gast. Er war im Dienst. Er war der Saunameister. Der Eimer in der einen Hand, das nasse Tuch in der anderen. Schweiß stand ihm auf der Stirn. Das Hemd klebte an der Brust. In der dunklen Hose zeichnete sich bereits eine Wölbung ab, noch nicht voll hart, aber zu deutlich für einen Mann, der nur Aufguss machen wollte.
Sie war nackt auf der Bank. Die Brüste glänzten. Die Schenkel waren noch geöffnet. Er sah den ganzen Schritt: glatte äußere Lippen, innere Lippen leicht gespreizt, ein feuchter Schimmer in der Mitte, der Kitzler als kleiner, dunkler Punkt unter der Haube. Sandra schloss die Knie zu spät. Der Po klebte am Holz. Ein Tropfen Schweiß lief genau durch den Spalt. Sie lag auch auf ihrem Handtuch. Sie konnte sich mit nichts bedecken.
„Du arbeitest hier“, sagte sie heiser.
„Ich habe gesagt, ich mache Aufgüsse.“ Peter starrte auf den Eimer, dann auf ihre Brüste, dann zwischen ihre Beine, dann wieder auf den Eimer. „Du hast versprochen, du erzählst es wenn wir uns nochmal sehen und ruhe haben.“
Ihre Devote Haltung kam durch. Sie war nackt er nicht. Sie hat ihm was versprochen.. Ein Versprechen war ein Versprechen. In der Bäckerei hatte sie gelacht. Hier saß sie nackt, und der Satz lag zwischen ihnen wie eine Hand auf dem Mund.
„Es war ein Hörspiel“, sagte Sandra. Die Stimme blieb klein, aber sie hörte nicht mehr auf, als der erste Satz draußen war. „Ich habe eine App geschenkt bekommen. Darin laufen Geschichten, und eine davon war erotisch. Es ging um einen Trainer und um einen Verein. Ich habe nicht nur zugehört. Ich habe mitgemacht, so wie es in dem Heft stand. Ich habe die Kleidung angezogen, die dort empfohlen wurde, und ich habe die Posen gehalten. Irgendwann habe ich angefangen, mich anzufassen. Ich hatte zwei Finger in der Muschi und eine Hand an der Brust. Ich bin gekommen. Ich war allein. Danach bin ich auf der Couch eingeschlafen. Deshalb hat es in der Wohnung so gerochen. Deshalb habe ich noch die Reizwäsche getragen, als du geklingelt hast. Es gab keinen Freund.“ Kaum war der letzte Satz draußen, wurde ihr klar, wie viel sie gesagt hatte. Die Hitze in der Sauna war nichts gegen die Hitze im Gesicht. Sandra hätte den Mund zuschieben und den Körper unsichtbar machen wollen. Stattdessen saß sie nackt auf der Bank, und jeder Teil von ihr widersprach der Scham.
Die Nippel standen steinhart in der schwülen Luft. Die Vorhöfe waren fest zusammengezogen. Jeder Atemzug hob die Brüste ein Stück, und die harten Spitzen zogen sich noch enger, als Peters Blick kurz dort hängen blieb. Zwischen den Beinen zog es warm und deutlich, ein tiefer Ruck, der bis in den Kitzler lief. Die Schamlippen waren feucht, die inneren Lippen leicht geöffnet. Ein dünner Film glänzte in der Mitte, obwohl sie die Knie inzwischen aneinandergepresst hatte. Das Ziehen wurde nicht schwächer. Es wurde schlimmer, je länger das Schweigen dauerte.
Sie hatte ihm erzählt, dass sie zwei Finger in der Muschi gehabt hatte. Sie hatte das Wort gekommen benutzt. Und ihr Körper tat jetzt genau so, als stünde die Stimme aus den Kopfhörern noch im Raum. Peinlich war das eine. Dass sie dabei nass wurde, war das andere. Sandra presste die Schenkel zusammen, bis es in den Muskeln wehtat, und spürte trotzdem, wie der Kitzler pochte und sich die Nässe zwischen den Lippen sammelte.
Peter wurde blass und rot zugleich. Er hatte einen Flirt gewollt, eine Pointe. Er hatte nicht gewollt, dass sie ihm in der Hitze auspackt, wie sie sich die Finger in die nasse Spalte geschoben hatte.
In seiner Hose wurde der Schwanz trotzdem hart. Der Schaft hob den Stoff. Die Eichel zeichnete sich dick ab. Sandra sah es und schloss die Beine fester. Es half nicht. Die Schamlippen waren feucht, der Kitzler pochte, die Nippel standen in der schwülen Luft wie nach einem Satz aus dem Hörspiel.
„Sandra.“
„Du wolltest es wissen.“
„Nicht so.“
„Ich muss jetzt kalt duschen“, sagte Sandra.
"Ich bin auch fertig"
Sie stand auf. Einen Herzschlag zu lang blieb sie nackt vor ihm stehen: Brüste, nasser Bauch, der offene Schritt auf Augenhöhe, bevor das Tuch endlich die Hüfte erreichte. Dann floh sie zur Tür. Peter floh mit dem Eimer in die andere Richtung.
Unter der kalten Brause lachte Sandra fast, weil der Körper nicht begriff, dass das keine Geschichte gewesen war. Das Wasser lief über die steifen Brustwarzen und zwischen die Schamlippen. Sie wusch sich und blieb trotzdem erregt. Peter wusch sich die Hände, als säße Harz daran, und drückte den steifen Schwanz einmal gegen das Waschbecken, bis der Druck wehtat.
Sie sahen sich an diesem Tag nicht nochmal aber sie dachten aneinander.
Am Abend war die Geschichte trotzdem schon unterwegs.
Nicht vollständig. Schlimmer als vollständig. Sandra habe Peter nackt an der Wohnungstür verabschiedet. Beim Bäcker hätten sie geflirtet. Danach seien sie allein in der Sauna gewesen. Damensauna, hieß es, und trotzdem war er da für den Aufguss. Sie waren nur zu zweit. Was man da mache, wisse doch jeder.
Silke hörte es am Zaun, am Telefon, in einem Satz, der wie Nachbarschaft klang. Sie lächelte nach außen und kochte nach innen. Peter. Wieder Peter. .
Sie rief Dr. Henrik Dorn an. Dorn ging nicht sofort ran. Als er ging, klang die Stimme wie Sandras Kopfhörer, nur nüchterner. Dr. Henrik Dorn war Psychologe und Programmierer. Er hatte Hypnose gelernt und die Zulassung verloren, für immer, weil er Patientinnen sexuell fügig gemacht hatte. Nicht mit einem Ausrutscher. Mit System. Stimme, Wiederholung, Orgasmus an denselben Satz gekoppelt. Seit dem Berufsverbot arbeitete er im Netz. Skripte. Hörspiele. Konditionierung, die sich als Achtsamkeit verkaufte. Silke zahlte ihn aus der Vereinskasse. Er lieferte die Stimme, die Sandra jede Nacht in die Muschi schickte.
„Wir müssen das Tempo erhöhen“, sagte Silke. „Ich bezahle Sie gut. Sie wissen das.“
Dorn schwieg eine Sekunde.
„Tempo zerstört den Prozess“, sagte er. „Dann haben Sie eine peinliche Nachbarin. Keine fügsame.“
„Ich will Phase zwei.“
„Phase zwei geht“, sagte Dorn. „Frühstens nächste Woche. Davor muss sie das Material noch ein paar Mal hören. Sagen wir noch Fünf Abende dann schicken wir ihr die Hardware. Wir nutzen einen Vorwand. Ein Gewinnspiel oder so. Wir sagen, sie ist unsere hundertste Kundin. Sie bekommt ein Paket, das zu ihren Hörbüchern passt. Wir dürfen aber nicht übereilen“
Silke hasste, dass er bremste. Sie hasste mehr, dass Peter in der Sauna gewesen war. Sie sagte trotzdem zu.
Oben öffnete Sandra das Abo mit feuchten Haaren und einem Rücken, der sich endlich gelöst hatte. Sie wollte nicht noch einmal Trainer drei. Sie wollte etwas, das nach diesem Nachmittag schmeckte, und fand einen Titel, den sie vorher überblättert hatte.
*Der Saunameister.*
Ein Zufall. Ein Glück, das keines war. Silke hatte das Stück nicht absichtlich bestellt. Es war eine Standardtitel bei Dorn im Katalog. Sandra legte sich nicht auf die Couch sondern ins Bett, diesmal mit einem Kissen und einer Matratze. Nackt unter einer Infrarotlampe. Die Stimme war dieselbe. Warm. Dann dreckig. Ein Holzraum. Hitze. Eine Frau in der Sauna, die Augen geschlossen, die Beine locker. Ein Mann mit Eimer, der kein Gast war. Dann hörten die Gemeinsamkeiten auf.
Sandra stöhnte schon beim ersten Schwung des Tuchs.
In der Geschichte traf die heiße Luft die Brustwarzen, bis sie hart waren. Der Saunameister hielt nichts von Regeln. Er trat näher. Die Frau öffnete die Augen zu spät. Er sah alles: die glänzenden Titten, den nassen Bauch, die offene Muschi auf dem Holz. Sandra schob zwei Finger zwischen die Schamlippen und strich die inneren Lippen auseinander. Sie waren nass von der Erinnerung, nicht erst von der Stimme. Der Kitzler lag dick und frei. Sie kreiste langsam.
Später im Hörbuch. Seine Zunge fuhr flach durch den Spalt, von unten nach oben, einmal, zweimal, dann saugte er den Kitzler. Sandra hob die Hüfte und rieb fester. Die anderen Hand kniff eine Brustwarze, zog daran, ließ los, nahm die andere. Die Stimme beschrieb, wie Speichel über die inneren Lippen lief und tropfte.
Sie sah Peter.
Peter mit dem Eimer. Peter mit der Wölbung in der Hose. Peter, der *nicht so* gesagt hatte und trotzdem hart gewesen war.
In der Geschichte öffnete der Saunameister die Hose. Der Schwanz war dick, die Eichel feucht, die Adern sichtbar. Er rieb die Spitze durch die Nässe der Frau, stieß hinein, bis die Schamlippen sich um den Schaft schlossen. Sandra steckte zwei Finger tief in sich, krümmte sie, fickte sich im Takt der Stöße. Der nasse Laut war deutlich. Die Couch nahm ihn auf. Sie stöhnte gegen die Zähne und kam das erste Mal, als die Stimme sagte, er bleibe tief.
Die Muschi zuckte um die Finger. Nässe lief über den Handrücken auf den Bezug. Sandra zog die Finger nicht heraus. Die Geschichte ging weiter. Der Mann zog die Frau auf den Rand der Bank, hielt die Knie auseinander und stieß härter. Jeder Schlag klatschte. Er kam nicht sofort. Er rieb den Kitzler mit dem Daumen, während der Schwanz sie aufdehnte. Sandra nahm den Druckwellenvibrator aus der Schublade, schob ihn gegen den Kitzler und die Finger blieben innen. Das Saugen setzte ein. Sie schrie fast. Sie dachte an Peters Schwanz in der Saunahose und daran, dass sie ihm die Wahrheit gesagt hatte.
Die Stimme pumpte die Frau voll. Dickes Sperma, warm, zu viel, es lief aus der offenen Muschi über das Holz. Sandra kam das zweite Mal, länger, die Beine weit, die Brustwarzen steinhart zwischen den Fingern, der Sauger fest auf dem Kitzler. Der Orgasmus zog sich bis in den noch immer empfindlichen Rücken.
Danach lag sie nass auf dem Bette und ließ die Geschichte ausklingen.
Gegenüber schrieb Silke an Dorn, der Ton scharf: *Sie hört wieder. Heute. Ich will nächste Woche Phase zwei.* Sie hatte gesehen welches Hörbuch es war und sie wusste genau an wenn Sandra gedacht hat.
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