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Chapter 5
by
Geilspecht99
Aber da war ja noch der Alte
Orgiastis
Dass Orgiastis jetzt schon über einen Monat damit beschäftigt war, im Namen des Reiches Namenlose zu enttarnen, hätte er in seinem biblischen Alter nicht mehr erwartet. Dass er diese Räume einmal von innen betrachten könnte, damit rechnete er seit über 50ig Jahren, aber jetzt hier, an der Seite der Vertreter des Rechts und der Ordnung zu stehen und diese, auf deren Wunsch mit seinen Fähigkeiten zu unterstützen, wäre auch ihm in seinem Wahn niemals in den Sinn gekommen. Er war hier, weil er die Fähigkeit entwickelt hatte, Menschen zu lesen wie andere Leute Bücher und somit entdeckte er innerhalb von ein paar Stunden das Böse in jedem seiner Untersuchungsobjekte. Seine Fähigkeit wurde, nachdem James sie publik machte, zu einer Art Superwaffe des Reiches gegen das Namenlose und Orgiastis dadurch ein wichtiger und begehrter Mann!
Thea war einer dieser Fälle, die seine Unterstützung erforderten, da ihr außer ihrer Umgebung nichts vorzuwerfen war. Eben diese Umgebung hatte im Laufe der Jahre eine ganze Reihe von Namenlosen produziert und die Ermittler gingen daher auch davon aus, dass man sie nicht mehr retten könne. Den Aufwand, sie karmal zu prüfen, hätte man für eine Gemeine nicht gemacht, umso wichtiger war die Unterstützung durch James. Vicky hatte ihn mit Informationen über Thea überschüttet und ihn gebeten, sie zu überprüfen, Helion sollte anwesend sein und sie, im Falle ihrer Unschuld, auch verteidigen.
Orgiastis fiel, als er den Raum betrat, natürlich sofort auf, wie erregt Thea war. Um das Schlimmste vor dem prüden Praioten zu verstecken, stellte er sich vor sie hin und verdeckte so dem Praioten den freien Blick auf ihre intimsten Regionen.
Immer wieder vernahm Orgiastis seltsame Töne, deren Ursprungsort nur die Eingeweide des Praioten sein konnten. Damit war die Frage, warum Helion ausgerechnet jetzt nichts aß, für ihn beantwortet.
So beobachtet er in aller Ruhe und auch fast aus nächster Nähe das Fallen der drei Tropfen und die diversen Regungen, welche ihm von Thea im Laufe ihres inneren Kampfes dargeboten wurden. Ihm war schon vorher klar, dass sie höchstwahrscheinlich nur ein Opfer war. Er musste nur noch sicherstellen, dass ihm da keine Namenlose durch die Finger rutschte.
Er hatte etwas gebraucht, um Ihr Wesen zu durchsuchen. Ohne Augenkontakt fehlte ihm der wichtigste Eintrittsweg zu ihrem Geist. Aber was sich ihm bisher schon offenbarte, deutete auf eine kluge junge Frau mit einem schwarzen Flecken auf der Seele hin. Irgendetwas bedrückte Thea. Sie hatte ein gutes Herz, war keine Paktiererin. Nur das Namenlose konnte er noch nicht ganz aufschließen, dazu er musste herausfinden, was hinter ihrem Geheimnis steckt.
Diese junge Frau mit ihren widersprüchlichen Gefühlen weckte nun das persönliche Interesse des Alten. Er machte es sich zu einer Herausforderung zu erfahren, was ihr Geheimnis war. Dass sie unschuldig war, stand für sein Herz mittlerweile außer Frage, er wollte nur noch letzte Zweifel ausräumen.
Ob sie der Praiot retten konnte, war aber trotzdem alles andere als sicher, da Orgiastis Meinung vor Gericht leider nicht viel wert war. Und jeder Verteidiger der Orgiastis als Zeuge rufen könnte, würde sich dies mehrfach gut überlegen, denn die Anklage würde den verwirrten, alten Zausel mitsamt seiner Argumentation in der Luft zerreißen.
Sie hatten harte Tage hinter sich. Helion, naiv wie er immer noch war, dachte, Yasmin wäre schlimm. Orgiastis hatte allerdings in den letzten Tagen in den Kerkern mehr Bosheit sehen müssen, als ihm in seinem ganzen bisherigen Leben untergekommen war. Seine Stimmung war dementsprechend am Boden.
Dem Alten gefiel, was sich ihm darbot. Das sah danach aus, als ließe sich das Notwendige mit dem Angenehmen verbinden. Seit Tagen inaktive Teile seines Kreislaufes wurden überraschend aktiv, aber davon wollte er sich jetzt nicht zu sehr ablenken lassen.
Es konnte aber nicht schaden, wenn man dem armen Mädchen noch etwas Spaß erlaubte, dachte er sich uneigennützig.
Es war ja nicht so, dass er ein verrückter, alter Spanner war, der sich gerne an Frauen vergriff. Gerade letzteres war eigentlich eines der wenigen Dinge, die er sich seit seinem Rauswurf nicht mehr vorzuwerfen hatte und das war schon so lange her, dass es gar nicht mehr wahr war.
Nachdem Orgiastis Thea die Augenbinde abgenommen hatte, wurde es für ihn erst richtig interessant: Die neue Situation bot ihm eine ausgezeichnete Möglichkeit, sie genauer zu erforschen. Ihre Mimik sowie ihre Scham und ihre Nippel verrieten ihm schon jetzt einiges.
Er drehte sich von ihr weg, stellte den Stuhl beiseite, den er zuerst benutzt hatte, um ihre Augenbinde zu lösen und stellte sich direkt vor sie hin.
Beim Umdrehen gewährte er ihr dabei unabsichtlich Einblicke, um welche sie nicht gebeten hatte. Die Situation wurde dadurch für Thea noch absurder.
Sie dachte daran, dass _dies der letzte Schwanz sein könnte, den ich.. _und wollte den Satz nicht zu Ende denken. Sie hatte auch weit mehr Vitalität erblickt, als sie dem Alten zugetraut hätte.
Sie musste wieder kurz schlucken und als sie dann in die Augen von Orgiastis sah, schienen diese ihr zuzurufen:
„Wir sind beide geil, da gibt es nichts abzustreiten. Wir müssen nur noch den Praioten loswerden!“
Dann nahm er sich wieder Zeit, Theas untere Körperhälfte zu beobachten.
Helion kannte Orgiastis zwar erst ein paar Tage, aber er ging richtigerweise davon aus, dass nur ein Teil des Wahnsinns, den Orgiastis so an den Tag legte, echt war. Welcher Teil dafür verantwortlich war, dass der Alte jetzt schon zehn Minuten primär Theas Geschlecht anstelle ihres Gesichtes ausführlich betrachtete, war ihm egal. Helions Problem war sein Hunger, den er wegen seines selbst auferlegten Gelöbnisses nicht stillen durfte, dabei hatte die Hinrichtung sicher schon vor einer halben Stunde begonnen.
„Sind dort ihre Augen?“, kam schließlich die Frage vom Praioten, um sich von seinem knurrenden Magen abzulenken.
Das Lächeln, das Orgiastis Thea dabei zeigte, hatte zur Folge, dass sich ihr Gesicht nicht zwischen Rot anlaufen und purer Angst entscheiden konnte. Sie wunderte sich über sich selbst und erklärte dann ihre wechselnden Gemütszustände zum Ergebnis der alchemistischen Tränke, die man ihr eingeflößt hatte.
Dass Helion ihr auch die Blicke des Alten ersparen wollte, kam ihr nicht in den Sinn.
„Immer langsam mit den jungen Hühnern, wie soll denn das gehen, wenn ihr Thea jetzt schon so weit oben rauf hängt?“ krächzte der Alte und ergänzte dreckig grinsend:
„Irgendwie muss ich in sie reinschauen!"
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Mögest du in interessanten Zeiten leben
Eine sexy Fantasy-Story nach einem P&P-Game
Wilder Sex und Abenteuern in einer Fantasy-Welt..
Updated on May 29, 2026
by Geilspecht99
Created on May 11, 2023
by Geilspecht99
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