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Chapter 45 by Hentaitales Hentaitales

Was wird denn das jetzt?

Noch mehr Geheimniskrämereien

Ich starrte Herrn Greiff an. "Aber- Was wird das?"

"Das hier wird ihr Taxi, Dreier", gab der Lehrer zurück. "Und jetzt steigen sie endlich ein!"

"Okay, okay!"

Ich wollte die Beifahrertür öffnen, fand diese allerdings verschlossen vor, und Herr Greiff geigte mich auch sofort wieder an: "Auf den Rücksitz, Dreier, ich brauche keinen Kopiloten!"

Etwas verstimmt stieg ich hinten ein. Der Minivan war geräumig; auf die Rückbank hätten locker drei Leute gepasst, im Moment war ich aber noch alleine. "Wohin fahren wir?" wollte ich wissen.

"Werden sie schon noch sehen", sagte Herr Greiff. "Anschnallen!" Und mit diesen Worten startete er den Wagen.

Zunächst ging es nur drei Straßen weiter, ehe der Lehrer auch schon wieder das Auto am Straßenrand abstellte und ungeduldig aus dem Fenster sah. Lange musste er aber nicht warten: schon nach einer guten Minute trat jemand auf das Auto zu, und ich konnte sehen, dass es Lilly war, die hinten zu mir in den Wagen einstieg. "Hey Leon", begrüßte sie mich, "schön, dass du auch eingeladen bist!"

Ich nickte ihr zu. "Ja, mich freut es auch, dass ich als Neuer gleich mitkommen darf. Ihr macht ja ne Menge Geheimkrams rund um die Feier. Sind denn nicht automatisch alle Schüler mit dabei?"

"Wo denkst du hin?" lachte Lilly. "Die genaue Gästeliste, das ist die Sache von Jens und Anna. Normalerweise werden es aber nicht mehr als vierzig Leute, vor allem die, die den beiden seit Beginn des Schuljahrs irgendwie positiv aufgefallen sind. Ich war zum Beispiel bei der Feier letztes Jahr nicht dabei. Aber diesmal hat's anscheinend geklappt!"

"Und was passiert auf der Weihnachtsfeier?" wollte ich neugierig wissen.

Lilly grinste mich nur an. "Na, es gibt natürlich Geschenke; was denkst du denn?"

Wir fuhren auf dem direkten Weg hinaus aus der Innenstadt und Richtung Autobahn. Ehe wir allerdings auf die Fernstraße kamen, bog mein Lehrer Richtung Industriegebiet ab, und dort auf eine der kleineren, unbeleuchteten Nebenstraßen. Um diese Uhrzeit war es schon ziemlich dunkel, und ich konnte vom Rücksitz aus nicht mehr genau erkennen, wo wir uns befanden - irgendwo zwischen den großen Werkshallen, in denen dort die Firmen ihre Lager hatten, vermutete ich. Schließlich ging es rechts auf eins der Firmengelände, dort dann noch ein Stückchen weiter, und letztendlich hielten wir vor einer Halle, vor deren Eingang es endlich wieder Beleuchtung gab.

"Aussteigen, allerseits, wir sind da", sagte Herr Greiff unwirsch.

"Was ist das hier?" Ich sah aus dem Fenster. "Das hier ist doch nicht die Weihnachtsfeier!"

Der Lehrer rollte mit den Augen. "Doch, das hier ist die Weihnachtsfeier. Und jetzt raus mit ihnen, Dreier, ein paar ihrer Mitschüler warten noch auf mich!"

Lilly war schon ausgestiegen, und so folgte ich ihr zum beleuchteten Eingang der Halle, einer einfachen Tür. Wir traten ein und kamen in einen größeren Vorraum, vielleicht eine Art Mensa, mit zahlreichen Tischen und Stühlen, in dem bereits knapp dreißig meiner Mitschüler warteten. Ich blickte in eine bunt gemischte Gruppe, von denen zwei zu meinem engeren Freundeskreis gehörten: die schlanke Kim und auch die üppige Feride waren da. Allerdings war keine Spur von Maja, Jens, Sophie oder Anna, und auch Valerie, Bianca und Jimmy hatten entweder keine Einladung bekommen, oder sie waren noch nicht da.

In den nächsten Minuten öffnete sich hinter uns noch ein paar Mal die Tür, und andere Mitschüler kamen hinzu, allerdings niemand Weiteres aus meiner Fickgemeinschaft mehr. Dafür war in der dritten Gruppe zu meiner Überraschung Lisa - bisher die einzige Lehrerin im Raum. Am Ende zählte ich vierunddreißig Leute, mich eingeschlossen. Viel an Gesprächen oder gar Feierstimmung war nicht zu sehen; die meisten schienen - wie ich - darauf zu warten, dass es weiter ging. Ich versuchte kurz, mit Kim ins Gespräch zu kommen, doch auch die verriet mir nicht mehr als Lilly zuvor, und Feride wirkte sogar äußerst nervös und so überhaupt nicht gesprächig.

Aber lange musste ich nicht warten, denn nun öffnete sich eine große Doppeltür am hinteren Ende des Raumes, und Sophie kam herein - und zu meiner Überraschung hatte sie sich durchaus etwas in Schale geworfen: Während wir hier alle noch in unseren normalen Klamotten aus der Schule hier standen, trug sie eine Kombination aus engem schwarzen Korsett und passenden Strapsen, Seidenstrümpfen und High Heels. Sie warf einen prüfenden Blick über die Runde, dann nickte sie zufrieden.

"Dann mal herzlich willkommen auf unserer diesjährigen Weihnachtsfeier!" begrüßte sie uns. "Wir fangen jetzt an! Die Garderobe ist gleich rechts um die Ecke; bitte alle schön nackig machen, ehe ihr in den Festsaal kommt!"

Ah, nackig - es wird also so eine Feier

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