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Chapter 18 by Papas_Liebling Papas_Liebling

What's next?

Noch heißer

Ich sah ihm im Spiegel nach, wie er ohne ein Wort aus dem Bad ging. Sein perfekter Sportler-Rücken verschwand aus meinem Blickfeld. Ich zog eine Augenbraue hoch. Ach, so läuft das hier also? Einfach abhauen und mich stehen lassen?
Das ging ja gar nicht.

Also ließ ich die Puderdose zuschnappen, drehte den Lippenstift zu und folgte ihm barfuß, mit diesen winzigen Wassertropfen auf meiner Brust, die kitzelten und sich anfühlten, als hätte mich jemand gerade aus einer Champagnerdusche gezogen.

Er stand im Schlafzimmer, das Handtuch tief auf der Hüfte, und tat so, als sei alles normal. Sein Blick über die Schulter zu mir. „Kann ich dir was helfen?“ Seine Stimme war ruhig – in diesem Ton, der so tut, als hätte er alles unter Kontrolle - aber in den Augen lag dieses Glimmen, das ihn verriet.

Junge, wenn du wüsstest.

Ich trat näher. So nah, dass ich sehen konnte, wie ein Tropfen an seinem Schlüsselbein hing. Meine Hand zuckte schon fast, ihn einfach wegzufangen. Einen Augenblick lang war alles nur dieses winzige Stückchen Haut – und was ich damit tun könnte.

Sein Blick traf meinen. Das war kein Blick von Chef zu Azubine. Das war eine Warnung: Noch ein Schritt, Cloe, und wir vergessen beide, wer wir sind.

Und dann… na ja.

Ich könnte jetzt erzählen, wie ich ihm das Handtuch von der Hüfte nahm… aber lassen wir das. Sagen wir einfach: Das Handtuch war irgendwann weg. Die Temperatur im Zimmer stieg ungefähr so wie im Bad, nachdem ich das heiße Wasser aufgedreht hatte. Was da geschah, lässt sich nicht erzählen, ohne dass die Buchstaben anfangen, zu glühen. Nur so viel: In diesem Zimmer, auf diesem Bett war es kein Kampf um Dominanz. Es war das Zusammentreffen zweier Menschen, die wussten, was sie wollten, und die bereit waren, alles zu geben, damit der andere auch das bekommt, was er will.

Und doch - für mich war es auch ein Spiel. Ein sehr, sehr heißes Spiel.

Und irgendwer – vielleicht ich – hat irgendwann ganz leise „Oh, verdammt…“ gesagt.

Als ich wieder in meinem Zimmer stand, war mein Make-up Geschichte. Meine Haare? Komplettes Chaos. Unfrisierbar.

Und Alexander? Der lag wahrscheinlich noch da, starrte an die Decke und fragte sich, was für ein Orkan um Himmels willen gerade über ihn hereingebrochen war.

What's next?

More fun
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