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Chapter 19
by
Papas_Liebling
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Dinner für Zwei
Zu spät. Viel zu spät. Für den reservierten Tisch im Restaurant hätten wir längst über den roten Teppich stöckeln müssen – ich in Highheels, er in Lackschuhen. Alexander hatte noch keine Schuhe an. Und auch sonst nichts. Stattdessen lag er auf dem Rücken im Bett, selbstzufrieden wie ein Kater nach dem Sahneschlecken. Nur das Nötigste von ihm war bedeckt. Typisch. Einerseits schienen Männer so gut wie kein Schamgefühl zu kennen und fläzten sich halbnackt überall hin. Andererseits nahm er mir den Spaß, genau diesen Teil von ihm anzusehen, der mich am meisten interessierte.
„Fürs Restaurant ist es jetzt zu spät“, rief ich durch die Tür.
„Dann bestellen wir eben was aufs Zimmer.“ Er griff ohne zu zögern zum Hörer, als hätte er das von Anfang an geplant. Nuschelte etwas von „Dinner für zwei“, „Champagner“ und „aber bitte diskret“.
Ich versuchte mich halbwegs zu sortieren, strich mir die Haare aus dem Gesicht, machte mich im Bad frisch, schlüpfte in den Bademantel, zog die Schleife so eng wie möglich. Haha, als gäbe es jetzt noch irgendetwas von mir, das ich vor Alexander verstecken müsste. Na ja, zumindest könnte ich ihn damit beeindrucken, dass wenigstens ich einen Hauch von Anstand besaß.
Alexander lag noch immer auf dem Bett, hatte sich keinen Zentimeter bewegt.
"Willst du dich nicht auch mal anziehen?", maulte ich. Er hörte an dem Unterton in meiner Stimme, dass mein Ärger nur gespielt war.
"Jawoll, Madame. Ganz wie Sie wünschen", spottete er.
Er stand auf, das Handtuch nur locker um die Hüften. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen, als ich seinen halbsteifen Schwanz unter dem Stoff bemerkte, der schon wieder versuchte sich aufzurichten. Meine Zunge fuhr automatisch über meine Lippen. Ich war schon jetzt verdammt hungrig – und bestimmt nicht nach dem Roomservice.
Dann klopfte es. Alexander, eigentlich auf dem Weg ins Bad, kam kein bisschen aus dem Tritt. Sehr souverän. Er band sich nur das Handtuch fester und öffnete die Tür. Ein Kellner, ****, gutaussehend, schob einen Wagen hinein. Als er unsere Bekleidung, beziehungsweise das Fehlen derselben bemerkte, wurde er sichtlich nervös. Und starrte. Nein, eigentlich glotzte er mich eher an, als wäre er in einer anderen Dimension gelandet und ich ein verdammtes Alien.
Ich tat, was jede anständige Frau in dieser Situation tun würde: Ich öffnete den Bademantel ganz leicht, ließ ihn einen Blick auf alles erhaschen. Dann drehte ich mich weg und schloss ihn wieder. Die Augen des Jungen wurden riesig, seine Ohren knallrot. Ich grinste. Alexander auch, nur wegen etwas anderem. Er schüttelte leicht den Kopf und zog die Brauen hoch, als wollte er sagen: „Du bist unmöglich.“ Er gab ein großzügiges Trinkgeld.
Als der Kellner endlich weg war, setzten wir uns im Bett an den Tisch auf Rädern. Champagner, kleine Tellerchen, viel zu viel Silberbesteck.
Ich piekte mit meiner Gabel ein Stückchen Lachs auf. Doch dann änderte ich meine Absicht und ließ es absichtlich zurück auf den Teller fallen, nahm es mit den Fingern auf, führte es an meine Lippen. Lasziv knabberte ich an dem roten Fleisch. Natürlich achtete ich darauf, dass Alexander ganz genau mitbekam, was ich tat. Ich vernaschte den Lachs, schluckte noch einmal überdeutlich und leckte meine Finger demonstrativ langsam ab. Alexander sah mich die ganze Zeit über an, als wollte er sich gleich auf mich werfen. Aber er rührte keinen Finger.
„Na, willst du nicht zugreifen?“ neckte ich ihn.
„Ich genieße erst den Anblick.“
Seine Stimme vibrierte, aber er hielt sich noch unter Kontrolle.
Nach dem Essen ließ ich mich zurückfallen, Arme und Beine weit von mir gestreckt, als hätte ich gerade die Weltmeisterschaft gewonnen. Alexander beugte sich über mich, zog vorsichtig an der Schleife meines Bademantels. Ich hatte sie viel zu eng gebunden, gespannt wie eine Feder. Nur ein kleiner Zug – und das Ding sprang auf wie ein Geschenkpaket. Meine Brüste lagen frei, sofort reagierte mein Körper. Alexander strich mit einem Finger über die empfindlichen Spitzen. Ich sog scharf die Luft ein.
Doch zu leicht wollte ich es ihm nicht machen.
„Du kannst den Rest vom Lachs gerne haben, Alexander“, wisperte ich. „Aber mich musst du dir erst verdienen.“
Und dann gab ich ihm einen Klaps auf die Hand.
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Cloe ist Auszubildende im zweiten Lehrjahr und hält nicht viel von Firmenregeln und strengem Dresscode. Bis sie eines Tages vom CEO als Begleiterin zu einem Geschäftsessen eingeladen wird. Cloe wächst über sich hinaus – nicht nur beruflich, sondern auch sexuell. Der Chef wirkt zunächst streng und unnahbar, aber zwischen beiden entspinnt sich ein Spiel aus Macht, Verführung und gegenseitiger Faszination. Doch Cloe ist nicht einfach nur Spielball – sie spielt mit. Und sie will mehr.
Updated on Aug 23, 2025
by Papas_Liebling
Created on Jul 30, 2025
by Papas_Liebling
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