Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)

Chapter 3 by Ch3ating_Ang3l73 Ch3ating_Ang3l73

Wie lange kann Jeremy die Rolle des coolen Kumpels spielen, bevor die aufgestaute Energie von Jessica und die Sprüche der Jungs zu einer Explosion führen?

Nicht mehr lange

3. Die glatte Lüge

Der Abend verlief zunächst wie gewohnt chaotisch. Die Luft im Wohnzimmer war dick von Testosteron und dem Geruch von Pizza. Es wurde gezockt, gewettet und bestraft.

Mike hatte eine Runde Mario Kart verloren und musste zur Strafe einen ekligen Shake aus Essiggurkenwasser, Ketchup und alter Milch exen. Ihm war so schlecht, dass er eine Runde lang aussetzte. Mason erwischte es als Nächsten, er musste bei einem Laden anrufen und einen Prankcall durchziehen, die Jungs krümmten sich vor Lachen, als er die vorgegebenen Codewörter ins Telefon stotterte. Jet exte ein Bier, und Sam musste eine peinliche Story auf Instagram posten.

Nur einer blieb unbestraft. Jeremy. Er war an diesem Abend unschlagbar.

„Das gibt’s doch nicht!“, fluchte Mason, als Jeremy zum dritten Mal als Erster durchs Ziel raste. „Jer, du cheatest doch!“

„Neidisch?“, grinste Jeremy und stand auf. „Ich muss mal kurz auf's Klo. Versucht in der Zeit mal, eure Würde wiederzufinden.“

Als er nach ein paar Minuten vom Klo zurückkam, empfing ihn eine verdächtige Stille. Die vier Jungs saßen im Kreis, grinsten ihn böse an und auf dem Fernseher leuchtete das Startmenü von FIFA.

„Och ne, Leute. Ernsthaft?“, stöhnte Jeremy. „Ihr wisst, wie schlecht ich darin bin.“

„Dann musst du dich wohl anstrengen, Prinzessin“, feixte Mike und drückte ihm den Controller in die Hand.

Wie zu erwarten, wurde Jeremy gnadenlos besiegt. Nach dem Schlusspfiff warf er den Controller aufs Sofa. „Na schön. Was ist die Strafe? Bringen wir es hinter uns.“

Die Jungs tauschten blicke aus. Sam zog unter dem Couchtisch eine alte Umzugskiste hervor. „Wir hatten ein interessantes Gespräch, während du weg warst“, begann er und kramte ein winziges, tiefschwarzes Etwas aus der Kiste. „Wir haben ein paar Relikte von Sam seiner Ex gefunden. Und da du heute sowieso so ein gutes Mädchen spielst und uns alle bedienst...“

Er hielt den Minirock in die Höhe. Einen schwarzen Faltenrock, so kurz, dass er kaum als Kleidungsstück durchging.

„Zieh ihn an“, befahl Mason grinsend.

Jeremy tat so, als wäre er angewidert. Er griff nach dem Stoff und wollte ihn gerade über seine Jogginghose ziehen, als Jet dazwischenging.

„Stopp! Über die Hose zählt nicht. Wenn schon Strafe, dann richtig. Du musst das Ding so tragen, wie es gedacht ist.“

Jeremy erstarrte. „Ernsthaft, Jungs? Geilt ihr euch jetzt so darauf ab?“, fragte er locker, während er innerlich fast vor Aufregung zerbrach. Wenn er die Hose auszog, trennte ihn nur noch ein Hauch von Spitze von der Wahrheit.

Die Diskussion kochte auf, Mike und Mason ließen nicht locker. „Hose aus! Rock an!“, riefen sie im Chor.

„Okay, okay!“, rief Jeremy und hob die Hände. „Aber ich zieh mich sicher nicht hier im Wohnzimmer aus, während ihr mich angafft. Ich hab noch einen Funken Würde. Ich geh kurz rüber und komm als eure schlimmste Albtraum-Prinzessin wieder.“

Er rettete sich in sein Zimmer und schlug die Tür hinter sich zu. Er lehnte sich dagegen, sein Atem flach, sein Körper glühte. Er war jetzt in der Falle...oder genau da, wo er immer sein wollte. Er schob die Jogginghose runter. Da stand er in seinem knappsten, weiblichsten Spitzen-String.

Er öffnete die Kommode. Seine Hand zitterte über den Boxershorts. Zieh sie drüber, flehte sein Verstand. Ein Griff und du bist sicher.

Doch etwas in ihm wehrte sich. Jessica wollte heute nicht versteckt werden. Jessica wollte das Risiko. Sie wollte wissen, wie es war, fast nackt inmitten seiner Freunde, der Alpha-Tiere zu sein, die keine Ahnung hatten.

„Scheiß drauf“, flüsterte er und schlug die Schublade zu.

Er schlüpfte in den Rock. Der Saum endete gefährlich weit oben an seinen Oberschenkeln. Er warf einen Blick in den Spiegel. Seine Beine wirkten filigran, elegant. Er atmete tief durch, und öffnete trotz zittern die Tür.

Als er ins Wohnzimmer trat, traf ihn die kühle Luft an den nackten Schenkeln. Es war ein euphorisches, beängstigendes Gefühl.

Zuerst herrschte fassungslose Stille. Alle starrten auf seine nackten Beine. Dann explodierte der Raum.

„Oooooh mein Gott!“, schrie Mason und schlug sich auf die Schenkel. „Sam, sieh dir das an! Deine Maid hat die Beine einer Gazelle!“

Jet pfiff laut durch die Zähne. „Respekt, Jer. Dass du das wirklich durchziehst. Aber sag mal... ist das Teil nicht ein bisschen kurz?“

Jeremy **** sich zu einem arroganten Grinsen, obwohl er das Gefühl hatte, jeden Moment ohnmächtig zu werden. „Ihr wolltet die Show, ihr kriegt die Show“, sagte er, seine Stimme klang überraschend fest.

„Warte mal kurz...“, Mike beugte sich vor und starrte auf Jeremys Oberschenkel, die im hellen Licht des Fernsehers glänzten. „Hast du dir etwa die Beine rasiert, Jer? Ernsthaft?“

Jeremy spürte, wie sein Puls höher wurde. Aber er antwortete ganz locker, ohne zu zögern „Klar, Das ist für die Definition beim Leg-Day, Bro. Machen die Profis doch auch alle.“

Mike lachte kurz auf, nickte dann aber anerkennend. „Stimmt auch wieder. Eigentlich ein smarter Move für die Definition. Wär mir zwar zu viel Arbeit, aber für den Flex macht’s Sinn.“

„Na dann, Maid“, sagte Mike und klopfte auf den freien Platz auf dem Teppich, direkt vor seinen Füßen. „Setz dich. Wir haben eine neue Runde zu spielen. Und diesmal geht es um mehr als nur Klamotten.“

Jeremy schluckte schwer. Er musste sich jetzt auf den Boden setzen. Vor Mike. Zwischen all ihre Blicke. Er wusste wenn er beim Hinsetzen die Beine nur einen Zentimeter zu weit öffnete, war alles vorbei. Er ließ sich vorsichtig auf den Boden gleiten...

Wird Jeremy die Kontrolle behalten, oder wird ein einziger Blick unter den Saum sein Leben für immer verändern?

Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)