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Chapter 7
by
Papas_Liebling
What's next?
Nele öffnet die Tür
Er war da. Draußen vor der Tür. Es war kaum zu hören, aber unmissverständlich, ein leises Knarren. Holz, das unter seinem Gewicht nachgab. Lauschte er? Kam er rein?
Mein Puls schlug schneller. Ich schaute in den Spiegel auf das Abbild der Tür. Und wartete.
Eine Sekunde. Zwei. Nichts.
Kein Klopfen. Keine Bewegung. Kein Geräusch.
Und dann ging er langsam weg. Ich konnte seine Schritte hören, wie er sich zurückzog, bedächtig und leise. Als wollte er nicht gehört werden, was bedeutete, dass er es wusste. Er hatte absichtlich gewartet. Vielleicht stellte er sich vor, wie ich hier stand, nackt, schutzlos. Überlegte. Kämpfte dagegen an.
Und... rannte er weg. Feigling!
Mein Gesicht brannte, als hätte er mir eine Ohrfeige verpasst. Ein Stich der Ablehnung. Als wäre ich nicht interessant genug. Als wäre ich das Mädchen, das mit aufgeknöpfter Bluse dastand und niemand bemerkte es.
Ich starrte auf die geschlossene Tür im beschlagenen Spiegel. Wasser tropfte von meinen Haarspitzen. Meine Haut war gerötet vom Dampf und von etwas anderem.
Er hatte den Köder nicht geschluckt.
Er wusste, dass ich auf ihn wartete – und war trotzdem weggegangen.
Feigling?
Nein. Vorsicht. Vernunft.
Ich biss mir auf die Lippe, hin- und hergerissen zwischen Ärger und Aufregung. Wenn ich jetzt meine Karten richtig ausspielte, konnte ich noch die Oberhand behalten.
Ich lächelte.
Zeit, den Einsatz zu erhöhen!
Ohne lange nachzudenken, ging ich zur Tür. Meine Hand griff nach der Türklinke. Hielt inne. Nur einen Atemzug lang.
Dann öffnete ich sie.
Da stand er. Schaute mich an. Unbeweglich. Nicht überrascht, nicht erschüttert. Eher wie jemand, der eine schon vorhergesehene Katastrophe ergeben hinnimmt. Sein Kiefer malte. Wollte er etwas sagen? Wenn, dann tat er es nicht. Stattdessen drehte er sich um. Ging weg. Wortlos.
Ich war vor ihm gestanden. Nackt. Von Kopf bis Fuß. Hatte mich ihm gezeigt.
Und er hatte mich gesehen.
Auf einmal wurde mir heiß. Meine Knie fühlten sich an wie Pudding. Mir wurde bewusst: Ich hatte nicht nur eine Tür geöffnet. Ich hatte etwas getan, was sich nicht mehr zurücknehmen ließ.
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Neles peinliche Missgeschicke
Stieftochter benimmt sich äußerst ungeschickt, wenn sie mit ihrem Stiefvater allein ist.
Ich bin allein zu Hause mit meinem Stiefvater. Irgendwie benehme ich mich in seiner Gegenwart auffällig ungeschickt. Was muss er nur von mir denken? Ich hoffe, er denkt genau das, was ich damit beabsichtige.
Updated on May 3, 2026
by Papas_Liebling
Created on Jul 6, 2025
by Papas_Liebling
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