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Chapter 98 by Hentaitales Hentaitales

Und was mach ich jetzt?

Mit Kim reden

Am nächsten Tag machte ich mich dann daran, Majas Ratschlag zu folgen und mich einmal mit Kim kurzzuschließen. Dabei ergab sich allerdings eine kleine Schwierigkeit: Im Gegensatz zu Romy hatte ich sie nicht als eigenständigen Kontakt im Messenger, sondern konnte nur unserer ganzen Clique Nachrichten zukommen lassen. Das war zwar im Regelfall nicht tragisch, hätte aber hier eventuell schlechte Stimmung auslösen können - die anderen wussten wahrscheinlich im Gegensatz zu Maja nicht, dass es mit ihrer Schwangerschaft nicht geklappt hatte, und bloßstellen wollte ich sie nicht. Allerdings konnte ich sie auch nicht so ohne weiteres mal zuhause besuchen - nachdem sie ja aktuell mit Malte ging, bestand immer die Möglichkeit, dass er gerade bei ihr zu Besuch war, und selbst wenn nicht, hätte es ihm jemand stecken können, dass sie sich mit mir getroffen hatte. Ich war bereits mit Yasin wegen Romy aneinandergeraten; zukünftig wollte ich das alles etwas diskreter angehen.

Dementsprechend blieb mir nur übrig, sie bei der einzigen Gelegenheit abzupassen, wenn sie einmal alleine war, und das war dienstagsabends, wenn sie schwimmen ging, während Malte im Schachverein war. Kim war eine leidenschaftliche Schwimmerin, eines der besten Mädchen an der Schule, und sie ging täglich ins an die Schule angeschlossene Schwimmbad, um dort ihre Bahnen zu ziehen. Während der Schulferien war sie dabei allerdings die einzige, die sich hierher verirrte - wenn jemandem im Winter der Sinn auf Schwimmen stand, dann ging es eher ins Spaßbad am Stadtrand, das abends Wasserdisco anbot und nicht in unsere abgeranzte Zwei-Becken-Halle aus dem letzten Jahrtausend. Das Gebäude war so veraltet, dass es noch nicht mal an die Schul-KI angeschlossen war, und jeder konnte mit seinem Schülerausweis zu jeder Zeit rein, bis abends um zehn. Danach machte ein Hausmeister einen Rundgang, schmiss alle raus, die immer noch da waren und schloss dann bis morgens um acht das Bad wieder ab.

Kim war gewöhnlich ab halb sieben dort, und ich folgte ihr gegen sieben, nachdem ich mich am Nachmittag ausgiebig in Romy ausgespritzt hatte. Ich zog mich rasch um und ging dann in die Halle, wo sie bereits einsam ihre Bahnen zog. Ich hockte mich an den Beckenrand und wartete, bis sie eine ihrer Trainingsrunden fertig hatte und inne hielt. Erst dann hatte sie mich auch tatsächlich bemerkt - zuvor war ihre Konzentration vollkommen auf dem Sport gewesen.

"Oh, Leon?" Sie sah schwer atmend aus dem Wasser zu mir auf. "Seltener Anblick, du hier."

"Ja, wird auch ne einmalige Sache", sagte ich. "Ich wollte dich mal auf was ansprechen, von dem die anderen nichts mitbekommen müssen."

Kims Gesichtsausdruck änderte sich von überrascht zu misstrauisch, und sie ließ den Beckenrand los und ließ sich einen halben Meter weit von mir weg treiben. "Was willst du?" fragte sie erstaunlich ernst. "Wenn's wegen der Clique und Malte ist-"

Ich hob sofort beide Hände abwehrend nach oben. "Keiner macht dir deswegen einen Vorwurf. Du bist mit Malte zusammen, das hat jeder kapiert."

"Jeder?" Sie blickte mich gereizt an. "Du kommst also nicht an, um mir zu erklären, dass Yasin es eigentlich ganz anders gemeint hat?"

"Was soll Yasin anders gemeint haben?" Ich blinzelte. "Ich hab seit Tagen nicht mehr mit ihm gesprochen."

Kim atmete einmal tief durch und paddelte dann zurück in Richtung Beckenrand. "Vergiss es", sagte sie dann. "Wenn du nicht von Yasin geschickt wurdest, dann okay. Was willst du von mir?"

Offenbar musste ich das ganze sehr vorsichtig angehen. "Ich... hab um eine Ecke herum erfahren, dass das mit deiner Gruppenarbeit in Bio nicht geklappt hat. Wollte mal schauen, ob du in Ordnung bist."

"Oh." Zu meiner Überraschung errötete Kim leicht. "Woher weißt du das? Malte wird's dir nicht gesteckt haben."

"Anna hat eine ziemlich große Klappe", sagte ich, "und ich hab's aus ihrem Umfeld mitbekommen. Glaub aber nicht, dass der Stumpf dich deswegen durchfallen lässt."

Kim musste lachen. "Nee, das beweist nur mal wieder, dass Fortpflanzung nicht so einfach ist, wie sie aussieht. Außerdem..." Sie sah leicht zur Seite. "Malte hat es als erster rausgekriegt, und er war echt für mich da, als es mir vor ein paar Wochen dreckig ging. Du merkst halt erst, wer dir wirklich nahesteht, wenn du jemanden brauchst."

Ich nickte zustimmend. "Dass das mit deinem Kind nichts geworden ist, muss dir sehr nahe gegangen sein, vermute ich. Maja hat erwähnt, du würdest dir noch weitere **** wünschen, richtig?"

"Maja hat dir das-" Kim sah mich einen Moment lang nachdenklich an, dann stützte sich sich auf den Beckenrand und drückte sich aus dem Wasser, um sich neben mich zu setzen, die Beine im Wasser. "Ist wohl kein großes Geheimnis", sagte sie dann, "aber hat Maja dir auch erzählt, warum das so ist?"

"Nein."

Mit einem tiefen Durchatmen lehnte sie sich ein Stück zurück. "Die meisten Mädchen hier an der Schule haben ihre Sexualität irgendwie trainiert", sagte sie dann, oder von Jens was Besonderes bekommen. Ich nicht. Ich hab von meiner Mutter bereits eine Besonderheit geerbt."

Ich sah sie interessiert an. "Und das wäre?"

"Meine Orgasmen kommen viel leichter und sind unendlich schöner", sagte Kim, "während ich schwanger bin."

Das klingt... speziell

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