Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)

Chapter 13 by ThormGravis

Ist Matt fertig mit ihr oder geht es weiter?

Matt ist fertig

Matt keuchte und verstaute seinen Schwanz wieder. Kurz darauf zog er mit einem Ruck seinen Reißverschluss hoch und wandte sich mit einem "Boah, du kannst echt lutschen. Das war total geil" zum Gehen. Remy erhob keine Einwände. Sie war es gewohnt, dass die meisten Kerle nach einem One Night Stand - oder in diesem Fall einem Twenty Minutes Stand - nicht lange quatschen wollten, sondern sich nach dem Abspritzen schnell verzogen. Und sie konnte damit gut leben. Die Kerle, von denen sie sich gewöhnlich abschleppen ließ, waren ohnehin nicht der Typ Mann, mit dem man tiefschürfende Gespräche führen konnte, ganz zu schweigen davon, dass sie das nach dem Sex auch nicht wollte.

Sie wischte sich so gut es ging das Sperma vom Gesicht und war froh, dass nur unwesentliche Spritzer die Haare getroffen hatten, denn Haut war wesentlich einfacher zu säubern. Sperma, das hingegen in den Haaren fest wurde, erforderte wesentlich aufwendigere Reinigungen. Unter einer Dusche war da nichts zu machen. Ein wenig Samen war auch auf ihrem Ausschnitt und sogar in ihrer Nase gelandet. Sie wischte auch dies weg, soweit es ihr möglich war. Als sie die letzten Überreste an ihren Fingern spürte, hielt sie kurz inne. "Weißes Zeug in der Nase", war der ungefähre Gedankengang, der durch ihren Kopf huschte. Irgendwie zog ihr Gehirn dabei eine Verbindung vom Sperma zu dem Koks, dass sie vor drei oder vier Stunden konsumiert hatte. Erst danach hatte sich das überdeutliche Wachstum ihrer Brüste eingestellt. Erst hatte sie die seltsame Einstichstelle und die Betäubung im Krankenhaus als mögliche Ursachen in Betracht gezogen, doch nun kam ihr dieser neue Gedanke. Ihr Dealer verkaufte ihr zwar gewöhnlich hochwertiges Zeug, aber es war nicht auszuschließen das er oder vielleicht sogar einer seiner Kontakte das Zeug ohne sein Wissen gestreckt hatte. Es konnte Gott weiß für ein chemisches Zeug drin sein. Remy hatte keine Ahnung, was ein solches Brustwachstum hervorrufen konnte, doch es war ja offensichtlich geschehen und vielleicht waren die **** oder eine Wechselwirkung zwischen **** und dem Betäubungsmittel oder einer anderen Substanz dafür verantwortlich.

Es war eine vage Spur, aber sie hatte keine bessere. Sie könnte zurück zur ihrer Wohnung gehen und das Koks holen, heimlich ins Krankenhaus fahren und es heute Nacht, während sonst niemand da war im Labor prüfen. Dann würde sie aber das Risiko eingehen, House in ihrer Wohnung anzutreffen. Ihr misanthropischer Chef hatte eine perverse Geduld, wenn es darum ging, seine Angestellten zu überführen oder zu ärgern. Nein, das Wagnis würde sie nicht eingehen. Aber es gab noch eine andere Möglichkeit, an den Stoff zu kommen. Sie musste sich nur Nachschub bei ihrem Dealer besorgen und den brauchte sie ohnehin. Danach könnte sie ins Princeton Plainsboro fahren und während des Wochenendes alle möglichen Tests machen. Dort war die Wahrscheinlichkeit, House über den Weg zu laufen, auch deutlich geringer. Wenn er einen Platz mied, dann seinen Arbeitsplatz. Gesagt, getan. Remy griff zu ihrem Handy und wählte eine Nummer in Camden. Es klingelte viermal, dann wurde am anderen Ende der Leitung abgehoben.

"Hey Remy, immer schön von dir zu hören, Hottie." Remy erkannte die Stimme von Bricks-40K, ihrem Dealer, einem ziemlich zwielichtigen, unangenehmen Typen. Aber was wollte man von einem Dealer erwarten? Es gehörte nicht gerade zum Anforderungsprofil dieses Berufes, vertrauenswürdig, charmant, elitär und integer zu wirken. Außerdem besorgte er Remy wirklich guten Stoff und war fast immer zu erreichen.

"Hey Bricks. Kann ich vorbeikommen?" Remy wollte keine Zeit verlieren und kam gleich zur Sache.

"Du? Aber immer doch. Du weißt doch, dass meine Tür für dich immer offen steht, Sweetie." Remy konnte das Grinsen von Bricks auf der anderen Seite der Leitung erahnen.

"Dann bist gleich." Sie machte es kurz und ging auf keine Geplänkel ein. Ein Taxi anzuhalten war trotz der späten Stunde kein Problem. Remy bekam ohnehin immer ein Taxi, mit ihren neuen Brüsten ging es noch schneller. Sie stieg ein und nannte dem Fahrer die Adresse. Er war nicht wenig überrascht, dass die Fahrt nach Camden ging. Ob es an der ungewöhnlich weiten Strecke lag oder ob er sich fragte, was eine Frau wie Remy in einer solch heruntergekommenen Gegend wollte, behielt er für sich. Er bemühte sich ein wenig Smalltalk zu machen, doch Remy war in Gedanken versunken und ging nicht darauf ein. Daher begnügte sich der Mann achselzuckend damit, den Rückspiegel neu einzustellen und während der Fahrt bequem Remys Oberweite beobachten zu können.

Um diese Uhrzeit war auf der Route 130 wenig los und sie kamen zügig voran. Remy blickte schweigend aus dem Fenster, während die Lichter der Laternen und Häuser in der Dunkelheit vorbeizogen. Ihre Gedanken kreisten um ihre seltsame Verwandlung und wie immer verspürte sie ein aufgeregtes Kribbeln, wenn sie sich nach Camden begab. Die Stadt im Süden von New Jersey, direkt gegenüber von Philadelphia jenseits des Delaware Rivers, der die Staatsgrenze bildete, hatte einen denkbar schlechten Ruf. Einst ein recht normales Industriestädtchen mit Stahlverarbeitung und Schiffbau ging die Wirtschaft hier während der Krise der 70iger und 80iger Jahre immer mehr zu Grunde. Heute gab es kaum noch reguläre Jobs in der Industrie in Camden. Die meisten Unternehmen waren abgewandert und ein Heer von Arbeitslosen war zurückgeblieben. Camden hatte die vierthöchste Verbrechensquote der USA, besonders Bandenkriminalität und Drogenhandel florierten. Es war ein wirklich gefährliches Pflaster, aber gerade dieser Umstand machte Remy auch immer ziemlich scharf, wenn sie nach Camden kam.

Hat Remy genug Geld um die Fahrt zu bezahlen? Begibt sie sich zu ihrem Dealer? Oder hat sie erst noch etwas anderes vor?

Comments

      Want to support CHYOA?
      Disable your Ad Blocker! Thanks :)