Wie geht es weiter ?
Mariana wird von einer Dirne aufgelesen
Jemand stößt Mariana mit den Schuhspitzen an. „He! Aufstehen!“ Mariana reibt sich die Augen. „Was ist denn los?“ murmelt sie. „Steh auf! Du kannst hier nicht bleiben!“ „Waaas?“ Mariana starrt die fremde, ältere Frau erschrocken an. Dann sieht sie sich um. Sie liegt mitten im dunklen Hausflur halbnackt auf dem Boden. Ihre Handtasche mit ihrem Geld und ihren Papieren und dazu auch ihr Köfferchen mit ihren Kleidern sind verschwunden. „„Ja“, sagt sie dann leise, „ja, ich komme mit.“
Mühsam rappelt Mariana sich auf, zieht sich die Jeans hoch und knöpft ihre Bluse wieder zu. Sie spürt das klebrige Sperma der beiden Afrikaner auf ihrer Haut und zwischen ihren Schenkeln. Die Frau, die sich als Domenica vorstellt, führt Mariana in ihre im dritten Stock gelegene Wohnung. Mariana sträubt sich nicht. Und sie denkt sich auch nichts dabei, als die Frau sie ausfragt. Sie ist offenbar sehr zufrieden mit dem, was sie von Mariana erfährt, denn sie nickt ständig beifällig.
„Also so wie ich das sehe“, fährt Domenica schließlich fort, „brauchst du jemanden, der sich um dich kümmert, Mädchen. Wir machen es am besten so: Ich bin jetzt deine Betreuerin, verstehst du mich? Du wirst tun, was ich dir sage. Wenn du deine Arbeit anständig machst, wirst du ganz gut leben. Ich selbst werde dafür sorgen, dass es dir leichtfällt.“ „Ich soll bei Ihnen arbeiten?“ „Nicht bei mir, sondern für mich. Du gehst für mich auf Anschaffe, verstanden!“
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