What's next?
Man sieht sich immer 2 mal
„Ja wen haben wir denn da?“ lachte Tomasz. „Ich habe solange auf diesen Moment gewartet und jetzt ist er da!“
Eylem konnte nicht fassen, was gerade passierte. Vor ihr stand genau der Typ, der dafür verantwortlich war, dass sie jetzt in dieser Situation war und gleichzeitig wusste die Polizistin, dass es jetzt wahrscheinlich noch viel schlimmer wird.
Die polnischen Hooligans standen jetzt vor der Polizistin und bauten sich vor ihr auf. „Hey du Bullenschlampe“, sagte Tomasz ganz ruhig, weißt du, seit das in Berlin passiert ist, werde ich nur verarscht und jetzt Zahl ich dir alles zurück. Wie oft habe ich mir gedacht, dass ich dich am Brandenburger Tor sehe, dich überwältige und deinen geilen Arsch ficke!“
Eylem wollte zwar in Verteidigungsposition gehen, aber sie wusste, dass sie keine Chance hatte. Gleichzeitig richtete ein Mitglied der polnischen Hooligans eine Pistole auf sie und somit hob sie ganz langsam die Hände über den Kopf.
„Was habt ihr mit mir vor?“ Wollt ihr mich töten oder gleich hier am Bahnhof vergewaltigen?“ fragte Eylem und schaute Tomasz an.
„Nein, wir werden dich weder töten noch hier vergewaltigen! Wir sind doch keine Unmenschen!“ lachend winkte er 3 seiner Gefolgsleute zu sich, die Plakate hielten. „Also Bulletin, wenn du nicht platt gemacht werden willst, wirst du genau das sagen und machen, was auf diesen Plakaten steht. Natürlich filmen wir alles, damit wir SAFE sind. Ich habe von deinen „Freunden“ gehört, dass du bereits einen Film gedreht hast und somit denke ich, bist du bestens vorbereitet. Aus Datenschutzgründen dürfen alle anderen nicht oben sein und somit stell dich vor den Gleisen.“.
Eylem ging zu den Gleisen und stellte sich breitbeinig hin. Die anderen standen ein paar Meter weiter weg und somit war nur Eylem auf dem Film. Noch immer war der Lauf auf sie gerichtet und somit konnte sie nicht flüchten. Während sie links und rechts schaute, standen jene Hooligans vor der Gruppe, die die Plakate in den Händen hielten.
In diesem Moment las die Polizistin, die Sätze auf den Plakaten und fing an zu weinen.
„Bitte Bitte Bitte“, ich mache alles“, flehte die Polizistin, „ aber ihr könnt das von mir nicht verlangen!“
„Wir können jetzt alles,“ lachte Tomasz „und jetzt ist showtime! Falls du das nicht machst, wird diese Stadt heute noch einen Schuss hören.“
Eylem ergab sich ihrem Schicksal und blickte in voller Uniform in die Kamera.
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