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Chapter 30

Wie weit geht Luisa?

Luisa lässt Sina ausschlafen

Auch Luisa konnte sich dem Reiz der Unschuld nicht ganz entziehen. Mehr als nur ein wenig **** und durch die Küsse und Streicheleien erregt räkelte sich Sina auf dem Laken und verlangte nuschelnd nach mehr Aufmerksamkeit. Wenn sie es nicht besser wüsste, würde die erfahrene Hausdame das Küken nie auf die zwanzig Jahre schätzen, die es tatsächlich schon als war. Ihr schlanke, fast jungenhafter Körper und insbesondere die betörende Unschuld ließen sie jünger wirken. Und genau das wäre ihr Untergang.

Luisa seufzte. Sie kannte Charlie. So sicher wie das Amen in der Kirche hatte er die Kleine schon mit dem entsprechenden Image seinen gutbetuchten Kunden offeriert und würde sich eine goldene Nase mit ihr verdienen. Und das wäre erst der Anfang. Sie verdiente zumindest noch eine ruhige Nacht in Sicherheit.

Die Ältere drückte Sina flach auf den Rücken, zog die Bettdecke bis zu ihren Schultern hoch und hauchte ihr einen Kuss auf die Stirn.

"Schlaf gut!"

Die Liegende jammerte unartikuliert, als sei sie nicht damit einverstanden. Aber ihr fielen schon die Augen zu. Weder deckte sie sich wieder auf, noch machte sie Anstalten, aus dem Bett zu flüchten.

Zur Sicherheit blieb die Hausdame noch ein wenig bei ihr sitzen. Als sie hörte, wie der Atem tief und regelmäßig kam, stand sie auf. Im gehen warf sie der jungen Frau noch einen letzten Blick zu, ein bittersüßes Lächeln umspielte ihre Lippen. Dann schloss sie die Tür hinter sich.

-

Sina erwachte mit dem schlimmsten Brummschädel ihres Lebens.

"Ooh...", stöhnte sie und hielt sich mit beiden Augen den Kopf.

Das Licht der Morgensonne wurde durch die zugezogenen Vorhänge stark gefiltert und warf geometrische Muster auf die gegenüberliegende Wand. Trotzdem stach es wie glühende Dolche in ihre brennenden Augen. Das grelle Pink der Einrichtung trug nichts zur Linderung bei.

"Wo bin ich hier?"

Sie zermarterte sich das Gehirn und bruchstückhaft kehrte die Erinnerung zurück. Die Klassenfahrt nach Hamburg. Ihr Entschluss, nicht mit den anderen Mädchen auszugehen, sondern im Hotelzimmer zu lesen. Der gutaussehende Schwarze in dem feinen Anzug, der sie zu einer Bücherei bringen wollte, was eine unwiderstehliche Verlockung für sie gewesen war. Das spannende Buch, das er ihr schenken wollte, wenn sie vorher Fotos von sich machen ließe. Das süße Getränk, das sie durstig ausschlürfte, wonach ihr Kopf leicht und gleichzeitig benebelt war. Und die nette Frau, die sie hierhergebracht und ...

Beim letzten Gedanken quiekte sie erschrocken auf. Um sich zu vergewissern, hob sie die Bettdecke an. Tatsächlich, sie war vollkommen nackt.

Ein hastiges Umschauen brachte die Erkenntnis, dass in diesem pinken Plüsch nirgends etwas zum Anziehen auf sie wartete.

Oh shit, oh shit, oh shit, dachte sie. Wo habe ich mich denn da hineingeritten? Ich muss unbedingt hier raus und zurück ins Hotel, wo meine Sachen sind.

Kann Sina ihren Entschluss umsetzen?

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      More fun
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