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Chapter 9 by kokosmilch kokosmilch

What's next?

Letzter Widerstand

Julia wusste, sie sollte sich wehren, sollte Abstand wahren. Du bist hier, um Interviews zu führen. Nicht um...

"Aah." Sie konnte das laute Stöhnen nicht unterdrücken, als sie eine starke, schwielige Hand an ihrem Hintern spürte. Unerbittlich schob sich ein breiter Finger von hinten zwischen ihre Schenkel. Ohne nachzudenken spreizte sie die Beine ein wenig, um ihm mehr Raum zu geben. Der Gürtel des Kimonos gab endgültig auf und glitt lautlos zu Boden. Sie schloss die Augen.

Der Mann zog ihre Handgelenke weiter nach unten. Zu ihrer leichten Überraschung aber nicht an seinen aufrecht stehenden Mast, sondern daran vorbei. Sie ertastete zwei Rundungen unter weicher Haut, fest, groß wie Zitronen.

"Greif ruhig zu. Keine Angst. Du tust mir nicht weh." Seine Stimme vibrierte tief und voll. Julia erschrak über den Schauer, den der Ton durch ihren Körper jagte. Der Kimono hing nur noch locker an ihr, jede kleine Bewegung ließ ihn gefährlich weiter verrutschen.

Ein letzter Rest von Widerstand meldete sich. Ich sollte das nicht... Doch ihre Hüfte hatte längst einen eigenen Willen entwickelt. Sie reckte sich der fordernden Hand entgegen. Ein elektrischer Funke durchzuckte ihren Unterleib, als ein erster rauer Finger ihre samtigen Lippen berührte.

Julia atmete tief und unregelmäßig, während ihre Hände weiter massierten. Es war keine unbeholfene Kneterei mehr, sondern eine zärtliche Berührung, die ihr selbst Lust bereitete. Sie wusste sehr wohl, wie empfindlich ihr Klient an dieser Stelle war, die sie gerade so ausführlich behandelte. Mit einem ungeschickten Zugreifen oder übermäßigem Druck könnte sie ihm unsägliche Schmerzen bereiten. Gleichzeitig fühlte es sich so gut an. Sie tastete, streichelte, erforschte. Und mit jeder Bewegung ihrer sanften Finger achtete sie auf seine Reaktionen.

Der Mann schloss die Augen und seufzte tief. "Hm, du hast Talent."

Talent? Oh Gott, was mache ich da? Ein nervöses Kichern stieg in ihr auf. Sie fühlte sich ertappt. Sie sollte das nicht tun. Und doch konnte sie nicht aufhören.

Sein Körper reagierte sichtlich. Wärme, Anspannung, die merkliche Beschleunigung des Atems. All das waren Anzeichen dessen, dass es hier nicht mehr um eine Massage ging. Der Ausdruck auf seinem Gesicht war eindeutig.

Dabei wollte sie ursprünglich nur eine Reportage über den Massagesalon schreiben. Das konnte sie in ihrem geplanten Artikel nicht verwenden. Oder doch? Nennen wir es Recherche aus erster Hand. Eine sehr gründliche Recherche. Qualitative Tiefenanalyse des Kundenverhaltens.

Und sie genoss es. Ihr Körper war längst im Gleichklang mit seinem. Sein forschender Finger glitt durch ihre zunehmende Nässe und sie drückte sich ihm entgegen.

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