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Chapter 29 by ThormGravis

Was geschieht als nächstes mit Lara?

Lara wird in einen Waschraum gebracht

Thetor wartete genüsslich ab, bis die letzten Tropfen seines Samens seinen Schwanz verlassen hatten und von Lara geschluckt worden waren. Er presste seine Waffe härter gegen Laras Schläfe und die scharfe Archäologin verstand, was er von ihr wollte und lutschte seinen Schwanz sauber, während der zuvor steinharte, große Kolben schlaffer wurde. Schließlich zog Thetor ihn aus Laras Mund und verstaute ihn mit einer Hand in seiner Hose. Der schwarze Hüne nickte zufrieden. "Du lutschst unter Zwang besser als die meisten willigen Schlampen."

"Du glaubst ja gar nicht wie es mich freut, dass zu hören. Hast du noch andere Schmeicheleien auf Lager?" gab Lara ironisch zurück. "Ich hab ja so sehr gehofft, dass du meine Bemühungen zu schätzen weißt." Sie war zwar zumeist bereit, ihren Körper und ihre Reize in Situationen wie diesen einzusetzen, um ihren Vorteil zu erlangen, allerdings bedeutete dies nicht, dass sie sich irgendwelche Sprüche kommentarlos anhörte. Sie hatte sich bissige Bemerkungen stets nur schwer verkneifen können, was sie bereits zuvor häufig in Schwierigkeiten gebracht hatte.

Auch Thetor war nicht erfreut über Laras ungebrochenes Selbstbewusstsein. Er versetzte der immer noch vor ihm knienden Archäologin einen heftigen Schlag mit der Pistole, der Lara zu Boden gehen ließ. "Bereitet die Schlampe für ihren großen Auftritt vor", knurrte er zu irgendjemand, der offensichtlich im Dunkel der Lagerhalle zuhörte, und versetzte Lara einen Tritt in die Rippen.

Die sexy Grabräuberin keuchte und spielte für einen Moment mit dem Gedanken an Gegenwehr, doch dafür war jetzt nicht der richtige Zeitpunkt. Sie wusste noch immer nicht, wer alles zusah. Und Thetor wirkte nicht wie ein schwaches Opfer, das sie hätte leicht überwältigen und dann zur Not als menschliches Schutzschild nutzen können. Es näherten sich bereits Schritte und drei Gestalten lösten sich aus der Dunkelheit. Es waren soweit Lara es beurteilen konnte allesamt Söldner. Zwei packten Lara an den Armen und zerrten sie auf die Beine, der dritte wartete mit einigem Sicherheitsabstand und hielt eine kurzläufige Schrottflinte in der Hand. Im ersten Augenblick dachte Lara, die drei würden sie vergewaltigen, doch stattdessen schleiften sie sie eilig durch die dunkle Lagerhalle - allerdings nicht ohne ihren Arsch und ihre prallen Brüste ausgiebig zu betatschen.

"Ey ganz ruhig, Jungs", versuchte Lara es auf die joviale Tour, "ihr braucht euch doch nicht so zu beeilen. Wo soll´s denn hingehen?"

"Kannst es wohl kaum abwarten." Der Kerle zu ihrer rechten ließ seine Hand hart auf ihren Po klatschen.

"Die Lady und Thetor haben was für dich vorbereitet", kommentierte der links von ihr gehende Söldner. Er zerrte Lara mit einer Hand weiter voran, während die zweite ihr linke Brust gierig knetete.

"Haltet die Klappe", knurrte der Kerl mit der Schrotflinte, der immer noch sicherheitshalber einige Schritte weiter hinten ging. "Die Bitch will euch nur ablenken und einwinkeln. Sie wird schon früh genug merken, was ihr blüht."

Die beiden anderen Kerle nickten mürrisch und stießen eine Tür auf. Lara wurde unsanft durch einen Korridor gezerrt, in dem eine flackernde Neonröhre unzuverlässiges Licht spendete. Lara warf im Gehen einen flüchtigen Blick nach hinten, musste aber feststellen, dass der Bewaffnete immer noch wachsam war und außer Reichweite blieb. Schade, das hier wäre ein schöner Ort, um die drei Kerle aufzumischen, ging es Lara durch den Kopf, aber sie war zuversichtlich, dass sich auch noch eine andere Gelegenheit bieten würde. Sie fragte sich, was Thetor mit "großer Auftritt" gemeint hatte. Einerseits war sie durchaus neugierig, andererseits war es wahrscheinlich klüger, sich vorher aus dem Staub zu machen und es gar nicht erst darauf ankommen zu lassen.

An einer weiteren Tür mit der Aufschrift "aschraum" hielten die Männer an. Zweifellos fehlte ein "W", das im Laufe der Jahre verwittert war. Als Lara hineingeführt wurde, musste sie feststellen, dass auch der Waschraum selbst schon bessere Zeiten gesehen hatten. Er war am Boden und den Wänden mit ehemals weißen, jetzt in allen Farben des Schmutz befindlichen Platten gekachelt. Eine kleine Wand teilte den Raum in eine Gruppendusche mit einem guten Dutzend fest installierter Brauseköpfe auf der einen Seite und einen offenen Bereich auf der anderen, in dem sich zwei Toilettenkabinen, zwei Urinale, einige Waschbecken, eine Reihe verrosteter Spinde und zwei lange Sitzbänke befanden.

"Schön habt ihr es hier", kommentierte Lara ironisch, "aber ihr habt euch in der Tür geirrt: Das hier ist wohl der Männerwaschraum. Macht aber nichts. Ihr könnt ja hier bleiben und ich such die Damenumkleide."

"Halt´s Maul", knurrte einer der Söldner, die sie an den Armen hergezerrt hatten, und versetzte Lara einen harten Faustschlag in den Magen.

Die heiße Grabräuberin keuchte und krümmte sich mehr als unbedingt nötig. Der Kerl hatte durchaus Kraft, aber Lara hatte schon ganz andere Attacken weggesteckt. Dennoch konnte es nicht schaden, wenn die Typen sich überlegen fühlten.

"Wir sind genau richtig hier", bestätigte der Kerl mit der Schrotflinte. Dann deutete er auf ein voluminöses Kleiderbündel auf einer der Bänke. "Das ist dein Kostüm für die Show", grinste er. "Jetzt dusch dich, dann zieh dich an."

"Und ihr seid sicher, dass ihr ein Outfit habt, dass meinen Maßen gerecht wird?" lächelte Lara mit leicht lasziver Stimme. Sie hatte sich wieder aufgerichtet und packte sich mit beiden Händen an ihre enormen Brüste, um ihre Worte zu verdeutlichen. "Ist nicht böse gemeint, aber ich lass mir die meisten Sachen maßanfertigen. Mir passt einfach nur selten etwas von der Stange."

Der Typ links neben ihr lachte laut und herzhaft, was Lara als gutes Zeichen deutete. Der rechte drückte ihre Hand auf die Beule in seiner Hose und knurrte ihr aufgegeilt "Ich hab hier ne Stange für dich. Mal sehen, ob die dir passt?" Lara war nicht zimperlich bei solchen Dingen und tat dem Kerl den Gefallen, ordentlich zuzugreifen und mit der Hand über die Beule zu fahren. Der Kerl quittierte es mit einem lustvollen Knurren.

"Hört auf mit der Scheiße", befahl der Kerl mit der Schrotflinte. "Ihr kennt die Anweisungen. Aber scheinbar könnt ihr die Finger nicht von der Schlampe lassen. Also verschwindet ihr jetzt. Oder wollt ihr das mit Thetor ausdiskutieren?" Mit einem Kopfnicken deutete er in Richtung der Tür. Seine Kumpane murrten, aber offensichtlich verfehlte die Erwähnung von Thetors Namen die beabsichtige Wirkung nicht. Einer schlug Lara nochmals klatschend auf den Arsch, dann verließen sie den Waschraum. Der letzte schlug aus Frust die Tür hinter sich so hart zu, dass der ganze Rahmen wackelte.

"Du willst mich wohl für dich allein", hauchte Lara flirtend und kam mit leicht wiegendem Becken einen Schritt näher. Sie hatte keine Ahnung, was der Kerl tatsächlich beabsichtigte, aber ein Gegner war sicherlich leichter zu überwinden als drei. Und wenn er wirklich vorhatte, sich allein mit ihr zu vergnügen, sollte er ruhig denken, dass sein Plan aufging.

"Vergiss es, Croft", knurrte der Söldner und richtete die Schrotflinte auf sie. "Deine Masche zieht bei mir nicht nochmal."

"Nochmal?" Lara legte den Kopf zur Seite. "Kennen wir uns?" Sie versuchte sich an diesen Kerl zu erinnern, aber sie war im Lauf der Jahre auf so viele afrikanische Söldner getroffen, dass sie sich beim besten Willen nicht an jeden einzelnen erinnern konnte. Und dieser Typ hatte offensichtlich keinen bleibenden Eindruck hinterlassen, der ihn über die graue Maße erhob.

"Oh ja. Vor zwei Jahren. In Namibia." Seine Augen verrieten unterdrückte Wut, waren aber auch ziemlich genau auf Laras Brüste gerichtet, was der Archäologin nicht entging.

"Namibia...", überlegte sie. Sie hatte damals eine Statue aus dem Land geschmuggelt, hinter der auch einige andere Parteien her waren. Aber noch immer klingelte nichts in Bezug auf den Typen, der ihr jetzt gegenüberstand. Dennoch verlagerte sie unmerklich ihr Gewicht, um dabei den Rücken unauffällig etwas durchzudrücken und ihre Brüste besser in Szene zu setzen, ohne dass es allzu offensichtlich wirkte. Letztendlich schien auch dieser Kerl ihren körperlichen Reizen nicht gänzlich abgeneigt zu sein.

"Du Schlampe weißt es nicht mehr?" Er wirkte sehr grimmig. Hastig kam er zwei Schritte auf sie zu, packte Laras Zopf und zerrte ihren Kopf in den Nacken, während er die Mündung der kurzläufigen Schrotflinte gegen ihre Seite. Seine Augen funkelten voller Wut. "Du hast es vergessen", erkannte er, "du hast wohl schon zu viel Kerle auf dem Gewissen." Grob zerrte er sie an den Haaren herum und drückte Lara gegen die nächste Wand. Er presste sich gegen sie, die Schrotflinte von unten gegen ihre linke Brust gedrückt.

"Sorry, aber ich weiß echt nicht, wovon du sprichst", hauchte Lara und gab sich Mühe, unschuldige Reue in ihre Stimme zu legen - eine Facette der Tonalität, in der sie nicht sonderlich geübt war. Sie spürte aber auch wie der Mann vor Erregung schwer atmete, was offensichtlich nicht nur der Wut geschuldet war. Auch zwischen seinen Beinen fand eindeutig eine Reaktion auf die körperliche Nähe statt.

"Soll ich deinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen?" knurrte der Kerl, wartete aber keine Antwort ab. Er rammte seine Faust in ihren Bauch und verpasste Lara einen Schlag mit dem Kolben der Schrotflinte, als sie sich krümmte. Keuchend taumelte die Archäologin vorwärts, bemerkte aber aus den Augenwinkeln noch, dass der Söldner die Tür zum Waschraum von innen verriegelte.

Was hat er mit Lara vor?

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