What's next?

Kriegserklärung

Chapter 9 by Scharmrot1 Scharmrot1

Der Bildschirm seines Laptops in der Pariser Hotelsuite glühte wie ein Tor zur Hölle. Richard starrte auf das Bild, sein Kiefer war so fest angespannt, dass seine Zähne schmerzten. Zuerst war da die Nachricht von Jerome gewesen. Ein einziges, brutales Foto: drei nackte, kniende Frauen auf einem schäbigen Hotelteppich in Dublin, ihre Körper gezeichnet von roten Striemen seiner Bestrafung, ihre Gesichter eine verstörende Mischung aus Demütigung und der matten Nachglut erzwungener Orgasmen. Darunter Jeromes triumphierender Text: „Dublin ist gesichert. Drei neue Kandidatinnen für die Challenge. Der Vorsprung wächst.“ Richard hatte nur verächtlich geschnaubt. Jerome war ein grober Keil, effektiv, aber ohne jegliche Finesse. Ein Schläger, der sich seine Siege erkaufte und erzwang.

Dann kam Manuel. Erst die Nachricht, die wie ein Dolchstoß war: ein Screenshot von einem positiven Schwangerschaftstest, multipliziert mit drei. „Die Studentinnen lassen grüßen, Richard. Sieht so aus, als hätte ich einen Hattrick gelandet. Mein Sperma ist wohl einfach potenter.“ Wut kochte in Richard hoch. Sofia, Maria und Sandra. Er hatte sie sich in seinem Kopf schon ausgemalt, sie waren sein nächstes Ziel gewesen, nachdem er von ihrer Rucksacktour gehört hatte. Manuel war ihm zuvorgekommen, hatte sie abgefangen und seinen Willen durchgesetzt.

Doch der letzte Schlag, der ihn wirklich traf, kam einen Tag später. Ein einziges Bild, ohne Kommentar, weil es keinen brauchte. Es zeigte Manuel, breit grinsend, seinen muskulösen Körper glänzend vom Schweiß und Dampf. Unter ihm, auf der vertrauten Zedernholzbank, lag Eleni. Ihre langen, dunklen Haare klebten an ihrem Rücken, ihr Gesicht war in einem Ausdruck ekstatischer Qual verzogen, während Manuel tief in sie eindrang. Eleni, eine alte Bekannte, eine Freundin aus gemeinsamen Tagen an der Côte d'Azur. Und der Ort… es war unverkennbar. Es war Richards private Sauna in seinem Boutique-Hotel an der griechischen Küste. Seine Lieblingssauna. Der Ort, an den er sich zurückzog, um allein zu sein. Manuel hatte nicht nur eine Frau genommen, er hatte Richards Heiligtum entweiht. Er hatte in sein Territorium gepisst, um es zu markieren.

Das war keine Herausforderung mehr. Das war eine Kriegserklärung.

Richard griff zitternd vor Wut nach seinem Handy und wählte Rachels Nummer. Sie ging nach dem zweiten Klingeln ran. Ihre Stimme war warm und ruhig, ein krasser Gegensatz zu dem Sturm, der in ihm tobte. „Richard? Alles in Ordnung? Du klingst… angespannt.“ „Er hat es getan, Rachel“, presste er hervor, seine Stimme rau. „Manuel. Er hat mir ein Bild geschickt. Er fickt Eleni. In meiner Sauna. In Griechenland.“ Am anderen Ende der Leitung war es für einen Moment still. Richard konnte sich vorstellen, wie sie die Information verarbeitete, ihre scharfen Augen vielleicht verengt, ihr brillanter Verstand bereits am Arbeiten. „Dieser arrogante Bastard“, sagte sie schließlich, aber ihre Stimme war nicht mitleidig, sondern kalt und analytisch. „Das war kein Zufall. Das war eine gezielte Provokation. Er will dich aus der Fassung bringen.“ „Es funktioniert“, knurrte Richard und fuhr sich mit der Hand durchs Haar. „Jerome hat drei, Manuel hat drei bestätigt… ich habe dich, vielleicht Sophie und Claire, und hoffentlich Emily und Lena. Aber das ist nicht bestätigt. Ich falle zurück, Rachel. Ich verliere.“

„Nein“, sagte sie mit einer Festigkeit, die ihn innehalten ließ. „Du denkst wie ein Amateur, Richard. Du reagierst. Es ist an der Zeit, dass wir die Führung übernehmen. Du musst aufhören, auf ihre Züge zu warten, und anfangen, das Spiel zu diktieren.“ „Und wie soll ich das anstellen?“, fragte er, ein Hauch von Verzweiflung in seiner Stimme. „Zuerst schickst du jetzt etwas in den Gruppenchat“, befahl sie. „Das Bild von meinem positiven Test, das ich dir geschickt habe. Schreib nur dazu: ‚Verkürze auf 3:1‘. Zeig ihnen, dass du noch im Spiel bist. Sofort.“ Richard zögerte nur einen Moment, dann tat er, wie ihm geheißen. Er öffnete den Chat, lud das Bild hoch und tippte die kalten, präzisen Worte. Es war ein kleiner Akt des Trotzes, aber er fühlte sich gut an. „Erledigt“, sagte er. „Gut. Und jetzt kommst du nach Schottland zurück“, befahl sie. „Sofort. Paris ist ablenkend. London ist zu öffentlich. Mein Cottage ist unsere Festung. Es ist abgelegen, privat und absolut diskret. Wir werden es zu unserem Hauptquartier machen. Zu unserer… Zuchtstation, wenn du so willst.“

Das Wort hing in der Luft, klinisch und doch unglaublich erotisch. Eine Zuchtstation. Er, der Hengst. „Hör zu“, fuhr sie fort, ihre Stimme wurde leiser, intimer. „Du kannst nicht mehr durch Europa jetten und auf glückliche Zufälle hoffen. Wir müssen das systematisch angehen. Ich habe Kontakte. Ich kenne Frauen. Frauen, die von einem Leben in finanzieller Sicherheit träumen, Frauen, die neugierig sind, Frauen, die ein Abenteuer suchen. Ich übernehme die Vorauswahl. Ich bereite die Verträge vor, ich sorge für die Logistik. Dein einziger Job wird es sein, zu liefern.“

Richard schloss die Augen. Das Bild von Manuel und Eleni wurde von einer neuen Vision verdrängt: eine endlose Reihe von Frauen, die in Rachels gemütlichem Cottage auf ihn warteten. Frauen, die von Rachel ausgewählt und vorbereitet wurden. „Dein Job wird es sein, sie zu ficken, Richard“, flüsterte Rachel, als könnte sie seine Gedanken lesen. „Du wirst sie auf dem Küchentisch ficken, vor dem knisternden Kamin, in meinem Bett, unter der Dusche. Du wirst sie ficken, bis sie schreien, und du wirst deinen Samen so tief in sie pumpen, dass es keine Zweifel mehr gibt. Immer und immer wieder. Bist du dieser Aufgabe gewachsen?“

Ein Schauer lief ihm über den Rücken, eine Mischung aus Wut, Erregung und eiskalter Entschlossenheit. Die Verzweiflung war verflogen, ersetzt durch einen neuen, wilden Hunger. Das war nicht mehr nur ein Spiel um eine Insel. Es ging um Dominanz. „Ja“, sagte er, seine Stimme fest und klar. „Ich bin bereit.“ „Gut“, sagte Rachel zufrieden. „Denn ich habe bereits jemanden für dich, wenn du ankommst. Sie heißt Fiona. Eine Freundin einer Freundin. Sie weiß, worum es geht, und sie ist mehr als nur neugierig. Sie kann es kaum erwarten.“ „Fiona“, wiederholte Richard den Namen. Er schmeckte nach Torf und Whisky, nach wildem schottischem Land. „Pack deine Sachen, Richard“, sagte Rachel, und ihre Stimme war nun wieder rein geschäftlich. „Der Krieg hat begonnen. Und wir werden ihn gewinnen.“

Als Richard auflegte, war die Wut nicht verschwunden. Sie hatte sich verändert. Sie war nicht mehr heiß und unkontrolliert, sondern kalt und scharf wie ein Rasiermesser. Er blickte ein letztes Mal auf das Bild auf seinem Laptop. Manuels triumphierendes Gesicht. Richard lächelte ein dünnes, gefährliches Lächeln. Du wolltest einen Krieg, Manuel? Du bekommst einen Krieg.

Der Privatjet schnitt wie ein silberner Pfeil durch die dicke, graue Wolkendecke über dem schottischen Hochland. Unter ihm zog eine Landschaft aus düsteren Mooren, dunklen Seen und von Regen gepeitschten Hügeln vorbei. Richard starrte aus dem Fenster, das Glas war kühl unter seiner Hand. Die glitzernde Fassade von Paris war einer rauen, ungezähmten Wildnis gewichen, und die Veränderung spiegelte sich in ihm wider. Die heiße, unkontrollierte Wut auf Manuel war einer eiskalten, fokussierten Entschlossenheit gewichen. Er war kein Spieler mehr, der auf eine gute Hand hoffte. Er war ein General auf dem Weg in sein Feldlager.

Sein Satellitentelefon summte auf dem polierten Holztisch neben ihm. Rachels Name leuchtete auf dem Display. Er nahm ab, seine Stimme war ruhig. „Ich bin fast da.“ „Ich weiß. Ich verfolge deinen Flug“, antwortete sie, und er konnte das Lächeln in ihrer Stimme hören. Sie war nun seine Strategin. „Ich rufe an, weil sich die Dinge beschleunigt haben. Ich habe etwas für dich. Etwas… Besonderes.“

Richards Interesse war sofort geweckt. „Was für etwas Besonderes?“ „Zwei weitere“, sagte Rachel, und ihre Stimme wurde zu einem verschwörerischen Flüstern. „Schwestern. Aus Bulgarien. Kalina und Desislava.“ Die Namen rollten ihm von der Zunge, exotisch und vielversprechend. „Bulgarien? Wie bist du an die geraten?“ „Ein alter Kontakt aus meiner Zeit im Studium. Er kennt einen Agenten in Sofia, der junge Frauen für Jobs im Westen vermittelt. Meistens Kellnerinnen oder Hotelpersonal. Diese beiden sind anders. Sie wollen nicht nur arbeiten, sie wollen raus. Für immer. Sie kommen aus einem winzigen Dorf an der rumänischen Grenze. Ländliche Einöde ist noch untertrieben. Ihr Vater ist ein einfacher Bauer, und ihre Zukunft dort wäre es, einen ebenso einfachen Bauern zu heiraten und ein Dutzend Kinder in die Armut zu gebären.“

Richard schloss die Augen und malte sich das Bild aus. Zwei junge Frauen, gefangen in einem Leben, das sie nicht wollten, hungrig nach mehr. „Der Agent hat mir Fotos geschickt, Richard“, fuhr Rachel fort, und ihre Stimme war nun voller Vorfreude. „Sie sind atemberaubend. Kalina, die Ältere, ist 22. Langes, rabenschwarzes Haar, olivgrüne Augen, die dich durchbohren. Sie hat einen Körper, der für die Sünde gemacht ist – volle, runde Hüften, eine schmale Taille und Brüste, die jedem Mann den Verstand rauben. Sie sieht aus wie eine Wildkatze, ungezähmt und gefährlich. Desislava ist 19, blonder, mit blauen Augen. Schlanker, aber mit langen, endlosen Beinen und einem unschuldigen Gesicht, das Lügen straft. Sie sehen aus wie Feuer und Eis.“

Ein tiefes, animalisches Grollen stieg in Richards Brust auf. Feuer und Eis. Zwei Schwestern, die der Trostlosigkeit entfliehen wollten. Sie wären nicht nur willig, sie wären dankbar. „Sie wissen, worum es geht?“, fragte er, obwohl er die Antwort schon kannte. „Ich habe mit Kalina per Video telefoniert. Ich habe ihr den Vertrag erklärt. Die Million. Den Unterhalt. Die absolute Diskretion. Sie hat nicht mit der Wimper gezuckt. Sie hat nur gefragt, wie schnell sie hier sein können. Sie würden alles tun, um diesem Leben zu entkommen, Richard. Alles.“

„Organisiere es“, befahl Richard, die Autorität in seiner Stimme unmissverständlich. „Ich will sie hier haben. So schnell wie möglich. Schick meine Leute. Ein Privatjet von Sofia direkt nach Inverness. Keine Linienflüge, keine Fragen. Sag ihnen, sie sollen nur das Nötigste einpacken. Alles andere bekommen sie hier.“ „Schon dabei“, sagte Rachel zufrieden. „Sie werden übermorgen landen. Die Zuchtstation nimmt langsam Form an, findest du nicht?“ „Sie nimmt Form an“, bestätigte Richard und ein dünnes Lächeln umspielte seine Lippen. „Ich lande in zwanzig Minuten.“

Der Rest des Fluges verging wie im Rausch. Als er aus dem Jet stieg, schlug ihm der kalte, feuchte Wind Schottlands ins Gesicht, aber er spürte ihn kaum. Ein wartender Range Rover brachte ihn über schmale, kurvige Straßen tiefer in die Einsamkeit des Hochlands, bis sie schließlich die Schotterauffahrt zu Rachels Cottage erreichten.

Das Haus war ein Bollwerk aus Stein und Holz gegen die tobende Natur. Aus dem Schornstein stieg Rauch auf, und in den Fenstern brannte ein warmes, einladendes Licht. Rachel wartete bereits in der offenen Tür auf ihn. Sie trug einen dicken, cremefarbenen Kaschmirpullover und eine einfache Jeans. Ihr Haar war zu einem lockeren Knoten gebunden, und sie strahlte eine ruhige, selbstsichere Autorität aus. Sie war die Königin in ihrem Reich, und er war ihr König, der aus der Schlacht zurückkehrte.

Er trat ein und schloss die Tür hinter sich, die Welt und der Regen blieben draußen. Ohne ein Wort zu sagen, zog er sie an sich und küsste sie. Es war kein sanfter Kuss, sondern ein hungriger, besitzergreifender Akt. Er schmeckte ihre Entschlossenheit und sie seine Wut. Als sie sich lösten, legte er eine Hand auf ihren Bauch, der sich unter dem Pullover kaum merklich wölbte. „Unser erster Punkt“, flüsterte er. „Der erste von vielen“, erwiderte sie und führte ihn ins Wohnzimmer, wo ein Feuer im Kamin loderte und auf einem Bärenfellteppich davor zwei Gläser Whisky warteten.

Sie setzten sich nicht. Sie standen vor dem knisternden Feuer, die Wärme auf ihrer Haut, die Kälte der Welt ausgesperrt. Richard zog langsam an dem Saum ihres Pullovers. Sie hob die Arme und ließ ihn das Kleidungsstück über ihren Kopf ziehen. Darunter trug sie nichts. Ihre Brüste waren voller als er sie in Erinnerung hatte, die Brustwarzen bereits hart vor Erwartung. Ihr Bauch zeigte eine winzige, sanfte Rundung – das Zeichen seines Sieges.

„Ich muss mich aufwärmen“, sagte er mit rauer Stimme, während seine Augen ihren Körper verschlangen. Rachel lachte leise, ein tiefes, kehliges Geräusch. „Dann wärm dich auf, mein Hengst. Die Stuten warten schon im Stall.“

Sie ließ sich auf die Knie sinken, direkt vor ihm auf dem weichen Bärenfell. Ihre geschickten Finger öffneten seinen Gürtel, seinen Hosenknopf, den Reißverschluss. Als sein steifer, pulsierender Schwanz aus der Enge seiner Hose sprang, nahm sie ihn mit einer Ehrfurcht in den Mund, die sowohl Anbetung als auch Befehl war. Ihre Lippen und ihre Zunge arbeiteten an ihm, während ihre Augen zu ihm aufblickten, glühend im Schein des Feuers.

Dies war kein Vorspiel. Dies war eine Krönung. Eine Salbung vor der kommenden Schlacht. Er stöhnte auf, als ihre Wärme ihn umschloss, und vergrub seine Hände in ihrem Haar. Er ließ sie ihn eine Weile verwöhnen, ließ die Spannung in sich wachsen, bis sie fast unerträglich war. Dann zog er sie hoch, drehte sie um und drückte sie mit dem Bauch nach unten auf das Fell, ihr runder Hintern perfekt in der Luft positioniert.

Er spuckte in seine Hand und rieb seine Eichel damit ein, bevor er sie an ihrem Eingang ansetzte. Sie war bereits nass, bereit für ihn. Mit einem einzigen, kraftvollen Stoß drang er tief in sie ein. Rachel keuchte auf, eine Mischung aus Schmerz und reiner, unverdünnter Lust. „Zeig mir, warum du diesen Krieg gewinnen wirst“, stöhnte sie ins Fell.

Und er zeigte es ihr. Er fickte sie mit einer wilden, kontrollierten Brutalität. Jeder Stoß war eine Antwort auf Manuels Provokation, jeder Ruck eine Kriegserklärung. Er war nicht nur ein Mann, der eine Frau liebte; er war ein Zuchthengst, der seine Aufgabe erfüllte, ein Eroberer, der sein Territorium markierte. Das Feuer warf tanzende Schatten an die Wände, ihre vereinten Stöhner mischten sich mit dem Prasseln der Flammen und dem Heulen des Windes draußen.

Er spürte, wie sein Orgasmus sich aufbaute, eine gewaltige Welle aus Wut und Lust. Er zog sich nicht zurück. Er packte ihre Hüften fester und stieß noch tiefer, während er seinen heißen, dicken Samen in die bereits befruchtete Höhle pumpte. Eine sinnlose, aber zutiefst befriedigende Geste der totalen Dominanz.

Erschöpft brach er auf ihr zusammen, sein Atem ging schwer. Sie lagen eine Weile so da, vereint auf dem Fell vor dem Feuer, die Herzen hämmerten im Gleichklang. Rachel drehte ihren Kopf zur Seite und sah ihn an, ein triumphierendes Lächeln auf den Lippen. „Ja“, flüsterte sie. „Du bist bereit.“

Der Krieg hatte begonnen, und das Hauptquartier war nun offiziell eröffnet.

Start your own immersive adult AI roleplay story
Ad

What's next?

Back Start Over View Story Map

0 comments