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Chapter 41
Wagt es Klaus?
Klaus verpatzt es ziemlich
In seinem Inneren tobte ein schwerer Kampf, doch zuletzt musste Klaus einsehen, dass es keine gute Idee wäre, sich Sheikh Hamza ungebeten aufzudrängen. Er hatte gelernt, dass es in diesem Umfeld sehr wichtig war, die Form zu wahren und jedem seinem Rang und Stand nach angemessen gegenüberzutreten. Er war zwar Heikes Ehemann, in der Hauptsache stand er jedoch auf der Stufe eines Teilprojektleiters. Würde er eine Sonderbehandlung erfahren, würde dies alle Personen, die in der Projekthierarchie über ihm standen, zurücksetzen. Und beim besten Willen konnte er sich nicht vorstellen, dass der Scheich der Form halber diese Meute an Leuten einladen würde, nur um niemanden zu kränken.
Er zuckte die Schultern und **** sich zu einem bitteren Lächeln. Beschwichtigend zog er seine Frau an sich und küsste sie.
Der Kuss schmeckte so gut, dass sein Blut in Wallung geriet. Sie waren in einem geschlossenen, abgelegenen Raum, wo die Gefahr, entdeckt zu werden, denkbar gering war. Bis zu Beginn des Feuerwerks war für das, was er vorhatte, mehr als genug Zeit. Und danach könnte er es deutlich leichter verschmerzen, dass sie den Haupt-Event des Abends ohne ihn verbrachte.
Seine Hände streichelten über ihren Rücken. Er fühlte, wie sie sich in seine Berührungen hineinlehnte und wurde forscher. Eine Hand legte sich kräftig auf ihr festes Hinterteil und versuchte, den Rocksaum nach oben zu nesteln. Die andere rutschte hinauf auf Höhe des weiten Ausschnitts ihres luftigen Sommerkleids. Lachend wollte sie ihn abwehren.
„Hey! Heb dir das für später auf, wenn wir wieder in unserer Wohnung sind.“
Der Zurückgestoßene sah rot. Brutal packte er Heike an den Oberarmen und riss sie zu sich.
„Au! Du tust mir weh!“
Entsetzt über sich selbst ließ er sie umgehend frei. Was war nur in ihn gefahren? Eigentlich wollte er sich entschuldigen, aber er schaffte es noch nicht einmal, sie anzusehen, geschweige denn, ein Wort des Bedauerns herauszubringen. Mit hängendem Kopf stand er einfach nur da.
Heike schniefte und rieb sich die Körperstellen, die er malträtiert hatte. Hoffentlich gäbe das keine blauen Flecken. Sie hatte kein langärmliches Kleidungsstück dabei, mit dem sie das hätte kaschieren können. Minutenlang stand sie da, verwirrt und unentschieden, was sie tun sollte.
Wieviel Zeit war insgesamt vergangen, waren die vierzig Minuten schon um? Sie hoffte nicht.
„Ich glaube, ich sollte dann mal langsam rausgehen“, meinte sie, „Hamza will mich am Fahrstuhl treffen.“
Der Angesprochene nickte und brummte zustimmend. „Ich bringe dich hin.“
Ohne seine Gattin zu berühren, ging er schweigend neben ihr den Flur entlang. Vor der Aufzugstür blieben sie stehen.
Klaus druckste herum. Noch immer brachte er es nicht über sich zu sagen, dass es ihm leidtat. Hatte er nicht allen Grund dazu gehabt, aufgebracht zu sein? Wie eine unsichtbare Mauer stand das Ereignis zwischen ihnen. Er deutete mit einem Finger nach oben zum Penthouse.
„Viel Spaß dann beim Feuerwerk. Du hast da bestimmt eine tolle Aussicht.“
„Danke, dir auch. Such dir einen guten Platz am Fenster.“
Die Unruhe und Bewegung, die sich inmitten der herumstehenden, trinkenden und plaudernden Menschen entwickelte, deuteten darauf hin, dass sich jemand Wichtiges näherte. Klaus sah missmutig in diese Richtung.
„Ich geh dann mal.“
„Okay, bis später.“
Heike blieb zurück und sah dem gutaussehenden, selbstsicheren Scheich entgegen, der mit federnden Schritten und voller Energie auf sie zuging.
What's next?
Heike in al-Baha
Sie begleitet ihren Mann ins Ausland.
Heike ist alleine in dem Luxusbungalow, während ihr Mann arbeitet.
Updated on Jun 11, 2025
by Daemony
Created on Sep 3, 2023
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