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Chapter 24 by Tirkaru

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Kein Geld? Kein Problem

Ciri lenkt Kelpie durch die nächtlichen Straßen Ghelibols bis sie das Schild einer Gaststätte erblickt. "Zum fröhlichen Zentauren". Das warme Licht, das aus den Fenstern dringt, lässt die Hoffnung in ihr aufkeimen, dass sie hier einen sicheren Ort für die Nacht gefunden hat. Sie führt Kelpie zu den Stallungen neben der Gaststätte und bindet die Zügel fest. Mit einem beruhigenden streicheln auf Kelpies Flanke verabschiedet sie sich von ihrem treuen Reittier, dann schiebt die schwere Tür der Gaststätte auf und tritt ein. Der Raum ist warm und belebt, erfüllt vom Klang geselliger Gespräche und herzhaftem Lachen. Der Duft von geröstetem Fleisch und malzigem Bier strömt ihr entgegen und mischt sich mit dem erdigen, menschlichen Geruch von Schweiß und Leder. Ciri atmet tief durch. Mit festen Schritten bewegt sie sich durch den Raum, ihr Blick gleitet über die verschiedenen Gestalten, die um die Holztische herum versammelt sind - Bauern und Händler, Wachen und Spielleute. Dann spürt sie plötzlich ein Zwicken auf ihrer rechten Pobacke, jemand hat ihr auf den Arsch geklatscht. Schnell dreht sie sich um, muss jedoch feststellen das es jeder gewesen sein könnte. Resigniert geht sie weiter zur Theke, hinter der ein hünenhafter Mann mit einem struppigen Bart steht. Er blickt auf, als sie sich nähert, und sein Blick bleibt einen Moment lang an ihren Brüsten hängen, bevor er Ciri ins Gesicht guckt.

"Seid gegrüßt, Fräulein", beginnt er mit einer freundlichen, tiefen Stimme. "Was kann ich für euch tun?". “Ich suche nach einem Zimmer für die Nacht", erwidert Ciri, und fügt hinzu, "und vielleicht auch nach einem Eintopf, um meinen Hunger zu stillen. Wie viel würde mich das kosten?" "Ein Zimmer kostet Euch 20 Kronen, und der Eintopf weitere 2", antwortet der Wirt, und Ciri spürt, wie ihr Magen sich bei dem Preis zusammenzieht. Sie greift nach ihrem Geldbeutel am Gürtel, muss jedoch panisch feststellen das er fehlt. Hastig tastet sie alles ab, jedoch vergebens. Dann bleibt Ciri nur noch eine Idee, „Gibt es vielleicht auch eine andere Möglichkeit zu bezahlen?“, fragt sie und beißt sich dabei leicht auf die Unterlippe. „Tut mir leid, aber du bist heute nicht die erste, ich bin schon gut versorgt“, antwortet der Wirt grinsend und deutet auf seinen Schritt. Ciri beugt sich über den Tresen und sieht wie eine junge Frau vor ihm kniet und seinen Schwanz lutscht. Ciris Wangen laufen rot an bei dem Anblick. „Versucht es in der Schimmernden Nymphe gleich die Straße runter“, schlägt der Wirt vor. Resigniert dreht Ciri sich um und geht wieder durch die Gaststätte Richtung Tür. Als die Tür hinter ihr zufällt, kommt grade eine Kutsche vorgefahren, welche Ciri erschreckend bekannt vorkommt. "Ciri, ist alles in Ordnung?" fragt Edna und schaute von ihrem Platz auf dem Kutschersitz neben Erik herunter.

Ciri seufzt und lässt die Schultern hängen. "Mein Geldbeutel wurde gestohlen", verkündet sie mit schwerer Stimme. Ednas Miene verfinstert sich, "Scheiße", murmelt sie leise, "Wir helfen dir" Sie greift in ihren Geldbeutel und holt etliche Kronen heraus. "Nein, Edna, das kann ich nicht annehmen", protestiert Ciri. Aber Edna war bereits von der Kutsche heruntergeklettert und schüttelt den Kopf. "Unsinn", sagt sie fest und schließt Ciris Finger um den Geldbeutel. "Sieh es als Bezahlung dafür das wir soviel Spaß hatten". "Aber Fräulein Edna, sie ist doch keine Dirne", wirft Erik ein. Edna und Ciri müssen kichern. "Dann sieh es als Bezahlung für ein Gegengift", schlägt Edna vor. "Ok, damit kann ich tatsächlich leben", lächelt Ciri schwach. Dann reicht Edna ihr noch eine kleine, zierliche Flasche, die mit einer milchig-weißen Substanz gefüllt ist. Ciris Augen weiten sich, als sie das Sperma erkennt. "Erik...?", hauchte sie und sah Edna überrascht an. Die grinst nur schelmisch. "Von Erik", bestätigte sie. "Damit du nicht einen Fremden blasen musst in den nächsten paar Stunden", flüstert sie Ciri ins Ohr. Ciri spürt, wie ihre Wangen vor röte pochen, aber sie bringt ein dankbares Lächeln zustande. "Danke, Edna", sagte sie leise. "Dann viel Erfolg dir, wir sehen uns dann in Novigrad", ruft Edna ihr zu als sie wieder auf den Kutschbock steigt und Erik die Zügel knallen lässt. Ciri guckt auf das Geld in ihrer Hand und ihre Augen werden groß. 513 Kronen. Damit kommt sie Wochen aus. Sie macht kehrt und öffnet wieder die Tavernentür. Schnell geht sie zur Theke an der immernoch der Wirt steht. „Ich hab mein Geld gefunden, ich nehm ein Zimmer und den Eintopf“, sagt Ciri, mit deutlich besserer Laune. „Ausgezeichnet liebes, dann folgt mir“, antwortet der Wirt nachdem Ciri ihm 22 Kronen in die Hand gedrückt hat. Er führt sie den Flur entlang und schließt ein Zimmer auf und geleitet sie hinein. Ciri betritt das Zimmer und betrachtet mit ihren Augen den schwach beleuchteten Raum. Eine einzelne Kerze flackert auf dem Nachttisch und wirft tanzende Schatten auf die Wände. Sie sieht ein großes Bett, dessen vorhänge zurückgezogen sind und ein weiches, einladendes Inneres offenbaren. In der Ecke findet sie eine leere hölzerne Badewanne, die größer ist, als sie erwartet hat, und deren Ränder rau sind. Sie kann sich fast vorstellen, wie das kühle, erfrischende Wasser darin ihre müden Muskeln erreicht und sie von der Reise des Tages befreit.

Der Gastwirt, der immer noch hinter ihr steht, räuspert sich. "Das Zimmer ist mit einigen grundlegenden Annehmlichkeiten ausgestattet, zum Beispiel mit einer gefüllten Badewanne mit kaltem Wasser, wenn ihr wünscht. Außerdem bieten wir für nur 7 Kronen Aufpreis warmes Wasser. Ciri zögert einen Moment, bevor sie den Kopf schüttelt. "Nein, das kalte Wasser reicht aus, danke", antwortet sie. Er nickt und macht Anstalten, den Raum zu verlassen. "Gut, ich schicke gleich ein Dienstmädchen mit dem Wasser und dem Eintopf. Hier ist der Türschlüssel" Er drückt ihr das kalte Eisen in die Hand und lässt seine Finger einen Moment länger als nötig darauf ruhen. Als er den Raum verlässt, fühlt sich Ciri endlich entspannt. Dann lässt sie sich auf dem Stuhl am Fenster nieder, um auf die Ankunft des Dienstmädchens zu warten. Bald klopft es und eine ältere Magd tritt herein und bringt Ciri den Eintopf. "Ich lasse das hier für euch stehen", sagt sie und stellt die Schüssel auf dem kleinen Tisch neben Ciri ab. Sofort fängt Ciri an den Herzhaften Eintopf zu löffeln. In der Zwischenzeit betreten zwei weitere Mägde den Raum und tragen Eimer mit frischem Wasser herein. Sie gehen zu dem rauen Holzbottich in der Ecke und beginnen, ihn zu füllen. Ciri sieht zu, wie der Wasserstand steigt und freut sich schon darauf, gleich wieder sauber zu sein. Als die Mägde mit dem Füllen der Wanne fertig sind, verlassen sie den Raum und lassen Ciri wieder allein. Sie isst ihren Eintopf schnell auf und nimmt sich kaum die Zeit, zu schlucken, bevor sie die Schüssel wegschiebt und aufsteht. Ihre Finger fummeln an ihrem Korsett, um den schweren Stoff loszuwerden und ins Wasser zu steigen. Mit ein paar schnellen Bewegungen streift sie ihre Kleidung ab und lässt sie in einem Haufen auf den Boden fallen. Sie tritt näher an die Wanne heran und ihre nackten Füße berühren den kalten Steinboden. Sie steigt in die Wanne und keucht, als das kalte Wasser auf ihre Haut trifft. Aber sie gewöhnt sich schnell an die Temperatur und sinkt tiefer ins Wasser, bis es ihre Brust erreicht. Sie neigt den Kopf nach hinten und lässt die kühle Flüssigkeit über ihr Gesicht und ihren Hals laufen.

Sie fängt an, sich zu waschen und beginnt mit ihren Haaren. Endlich eine Bürste, denkt sich Ciri und greift sie von der Ablage neben der Wanne. Mit der Bürste in der Hand schrubbt sie die Verfilzungen aus und zuckt leicht zusammen, als es an ihrer Kopfhaut zieht. Aber die Unannehmlichkeiten sind es wert für ihre jetzt glatten und schönen Haare. Sie geht zu ihrem Körper über und benutzt ein Stück Seife, um ihre Haut einzuschäumen. Sie fährt mit den Händen über ihre Brüste und verweilt kurz an ihren Brustwarzen, die in der kühlen Luft hart werden. Ihre Finger wandern ihren Bauch hinunter und bleiben bei der Schambehaarung zwischen ihren Beinen stehen. Resigniert steht sie auf und fischt einen Rasierer aus einer ihrer Gürteltaschen. Schnell geht sie ans Werk und rasiert sich in ihrem Intimbereich wieder ganz glatt. Dann legt sie ihren Rasierer beiseite, spült sich noch einmal ab und steigt dann aus der Wanne und nimmt sich ein Handtuch. Sie trocknet sich schnell ab, damit sie nicht auskühlt. Als sie trocken ist, wirft sie das Handtuch beiseite und klettert ins Bett, wo ihre Haut noch immer vom kalten Wasser etwas kribbelt. Nach wenigen Minuten driftet sie weg.

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