Wie läuft das ab?
Kay erkennt ihren Traummann
Kay beendete das Trainingsvideo und schaltete den Fernseher ein auf eine ihrer Seifenopern. In einen Spiegel, schaute Kay sich um. Fast sechs Monate waren seit ihrer Geburt vergangen, mit harter Arbeit war sie in bester Verfassung. Der Sport-BH war schweißnass und sie machte sich in Gedanken eine Notiz, eine Nummer größer zu kaufen. Kay stillte noch und ihre Brüste waren dabei größer geworden. Sie schüttelte ihren Kopf beim Anblick ihrer dicken Nippel, die wie Fingerhüte unter dem Sport-BH aussahen. Zweifellos würde sie auch dickeres Material brauchen. Als die Türglocke läutete, war Jolene die letzte mit der sie gerechnet hatte.
Kay wollte zunächst nicht öffnen, sie fühlte sich schrecklich, was mit Jerome passiert war. Trotzdem war es Zeit, sich Jolene zu stellen, und sie entschied, dass jetzt die richtige Zeit zu war. Sie öffnete die Tür und begrüßte Jolene.
"Hallo Jolene komm herein. Wo ist der kleine Jerome?"
"Draußen im Auto bei seinem Vater."
Kay wurde nervös, Jerome musste etwas gesagt haben und Jolene würde sie jetzt konfrontieren. Kay wusste nicht, ob sie Jerome einladen sollte, also sagte sie nichts und erwartete das Schlimmste.
"Tut mir leid, dass ich dich nicht zurückgerufen habe, aber nachdem ich mit Curt wieder zusammen bin und das Baby, das war alles etwas zu viel für mich."
"Kay, das ist in Ordnung, wahrscheinlich bin ich die Letzte, die Curt sehen will, nach dieser bewussten Nacht. Deshalb bin ich nicht hier. Lamar sitzt draußen bei Jerome im Auto."
"Der Kerl, der mich unter Drogen gesetzt hat. Er ist hier. Ich rufe sofort die Polizei, dieser Hurensohn." Kay ging zum Telefon und nahm es ab.
"Kay leg auf, bevor du etwas machst, was du bereuen musst. Ich hatte es dir schon gesagt und ich wiederhole es noch einmal, es war nicht Lamar, der dich betäubt hat. Du warst schon verwirrt, lange bevor Lamar da war. Du wolltest schon meinen Mann auf der Tanzfläche ficken. Ich habe dir davon erzählt, du hast uns sogar einen Dreier vorgeschlagen, ja um Himmels Willen. "
Jolene hatte Kay vorher noch nie von einem Dreier erzählt und Kay legte das Telefon hin. Sie war jetzt vorsichtig geworden.
"Jesus, Jolene, davon du hast nie etwas gesagt."
"Es war keine große Sache, Kay, aber ich möchte nicht, dass du Lamar etwas vorwirfst, was er nicht getan hat. Er ist wirklich nett und er will seinen Sohn sehen."
"Oh Gott, was soll ich jetzt tun? Oh, verdammt, Curt, gerade jetzt, wo ich mit Curt wieder zusammen bin. Wie kommt es, dass dieser Lamar vorher nicht angerufen hat? Wo war er die ganze Zeit, als ich schwanger war? Was für ein verrücktes Durcheinander."
"Kay, er ist gerade in die Stadt zurückgekeommen, er wusste nichts davon. Er ist wirklich ein netter Kerl." Jolene fühlte sich verpfichtet, ihn zu verteidigen. Im Moment konnte sie nur daran denken, Lamar glücklich zu machen. Das letzte, was Jolene gebrauchen konnte, war, dass Lamar Jerome etwas erzählte. Schließlich machte Jolene sich keine Illusionen, ob Lamar sie liebte. Alles, was sie für Lamar bedeutete, war etwas anderes. Ohne weiter zu fragen, drehte sich Jolene um, öffnete die Haustür und gab in Richtung Auto ein Zeichen. Wenige Augenblicke später erschien Lamar an der Tür, und Jolene ging an ihm vorbei hinaus.
In dem Moment, als er durch die Tür kam, wusch eine Welle von Erinnerungen über Kays Gedanken.
Da war er! Er war ihr Traummann.
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