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Chapter 30 by MACC MACC

Wie geht es weiter ?

Karina merkt, dass mit Martin etwas nicht stimmt

Karina ist so in ihre Unterhaltung vertieft und außerdem von dem süßen Likör auch schon etwas angeheitert, dass sie erst später merkt, dass mit Martin etwas nicht stimmt. Und als sie auch noch Melanies Hand auf dem Arm ihres Mannes sieht, wirft sie ihm einen konsternierten Blick zu. „Darf ich dir den Rest der Wohnung zeigen“, schlägt Abdalla in diesem Moment vor. „Ah, ja sicher, das wäre schön“, antwortet Karina, die eben gerade den Faden bei der Unterhaltung verloren hat. Froh für die Ablenkung steht sie rasch auf, wobei sie zu ihrer eigenen Überraschung etwas schwankt. Abdalla legt seinen Arm hilfreich um ihre Taille und geleitet sie aus dem Wohnzimmer. Obgleich Karina nichts sagt, ist sie dem Schwarzafrikaner für diese Hilfe dankbar. Als sie einen Blick zurück auf Martin wirft, sieht sie, wie auch Michaela näher an ihren Mann heranrückt.

Begleitet von Achmed führt Abdalla Karina durch die Wohnung und zeigt ihr die Küche, das Badezimmer, das Gästezimmer und zum Schluss das Schlafzimmer. Karina achtet jedoch nicht auf das einladend dastehende Doppelbett. Ihre Gedanken sind noch bei Martin. „Ist alles in Ordnung?“ erkundigt sich Abdalla scheinbar besorgt. „Es ist nur … Martin … er benimmt sich so seltsam, seit wir hier sind“, rätselt sie. „Vielleicht weil seine hübsche blonde Frau zwischen zwei schwarzen Männern sitzt“, mutmaßt Abdalla. „Du meinst, dass Martin eifersüchtig ist?“ fragt sie zweifelnd. „Nein, das meine ich nicht“, schüttelt Abdalla den Kopf. „Aber so wie ich Martin kenne, erregt es ihn maßlos, wenn seine Frauen in der Gesellschaft eines Schwarzen sind“, grinst er. Karina starrt den einen guten Kopf größeren Afrikaner mit weitaufgerissenen, blauen Augen an.

„Du meinst, es gefällt ihm?“ fragt Karina ungläubig nach. „Es gibt solche Männer, die lieben es, wenn ihre Frau einen schwarzen Geliebten hat“, erklärt er ihr geduldig. „Und Martin gehört wohl auch zu dieser Sorte von Männern. Es erregt ihn offensichtlich, wenn seine Frau sich mit einem Schwarzen unterhält, wenn er sie dann küsst …“ – Abdalla küsst Karina demonstrativ auf den leicht geöffneten Mund – „und wenn sie andere Dinge miteinander machen.“ Abdalla nimmt die zögernde Karina kurzerhand in seine starken Arme und küsst sie erneut auf den Mund. Karina kann in diesem Moment gar nicht mehr klar denken. Der ungewohnte **** macht sie außerdem für die falschen Einflüsterungen des Afrikaners empfänglich, so dass sie schließlich nachgibt und den fordernden Kuss des großen und starken schwarzen Mannes mehr als bereitwillig erwidert ...

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