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Chapter 8 by JantheSpider JantheSpider

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Kapitel 9

## Kapitel 9: Das lebende Exponat

Die Tätowiernadel war kaum abgekühlt, da spann Elenas manischer Geist bereits das nächste Netz. Lydias Haut hatte sich verändert; sie war nicht mehr nur Gewebe, sondern ein wertvolles, unersättliches Pergament, das die Handschrift der Künstlerin trug. Jede Bewegung Lydias, jedes scharfe Klacken ihrer Absätze war nun untrennbar mit dem tiefen Schwarz, dem metallischen Gold und dem blutigen Karminrot verbunden, die sich dauerhaft in ihre prallen Rundungen gefressen hatten.

Für Michael war sie mittlerweile ein Geist. Sie lebten Wand an Wand, doch er blickte starr durch sie hindurch. Als sie an einem Donnerstagabend im Flur stand – die frische Tinte auf ihrem Hintern noch empfindlich, verpackt in ein hautenges Kleid aus transparentem, violettem Chiffon, das die Tätowierungen wie durch einen Nebel schimmern ließ –, reichte er ihr stumm ihren Mantel. Er fragte nicht, warum sie halterlose Strümpfe in einem grellen Neon-Pink trug, deren Spitzenborte das frisch tätowierte Dornenband auf ihrem rechten Oberschenkel einschnitt. Er überhörte das harte, fordernde Klick-Klick ihrer neuen, glänzend schwarzen Lack-Pumps mit schwindelerregenden 9,5 Zentimetern Absatz. Er wollte die Wahrheit nicht wissen. Und Lydia schenkte ihm nicht einmal mehr die Mühe einer Lüge.

### Die Galerie der Fleischlichkeit

Das Ziel in dieser Nacht war nicht das vertraute Loft, sondern eine private, unterirdische Galerie im Künstlerviertel, die Elena für einen exklusiven Kreis von Sammlern und Gönnern gemietet hatte. Der Raum war im brutalen Industrial-Stil gehalten: nackter Beton, schwerer Kettenzug an der Decke und gleißende Spotlights, die auf ein zentrales, mit weißem Lack überzogenes Podest gerichtet waren.

Als Lydia den Raum betrat, verstummten die Gespräche der etwa ein Dutzend anwesenden Männer sofort. Es waren Männer der High Society – Senatoren, Galeristen, wohlhabende Investoren –, die Elena ein Vermögen gezahlt hatten, um an diesem Abend teilhaben zu dürfen.

„Meine Herren“, verkündete Elena, die mit einer Zigarette in der Hand auf die Gruppe zuging. Sie trug einen maskulinen Anzug, der ihre androgyne Dominanz betonte. „Das ist nicht nur meine Muse. Das ist mein Meisterwerk. Sie ist die Leinwand, die niemals aufhört zu bluten, und heute Abend lade ich Sie ein, die Textur meiner Kunst zu spüren.“

Elena trat an Lydia heran, packte den feinen Chiffonstoff ihres Kleides am Halsausschnitt und riss ihn mit einem einzigen, brutalen Ruck nach unten. Der Stoff zerfetzte, glitt von ihren Schultern und legte Lydias monumentale Nacktheit offen.

Ein kollektives, heiseres Einatmen ging durch den Raum. Sie stand da, aufgerichtet durch die fast zehn Zentimeter hohen Lack-Pumps, die Waden **** gestreckt, die Knie leicht durchgedrückt. Das Neon-Pink der Strümpfe bildete einen fast schmerzhaften Kontrast zu dem tiefen Schwarz und dem schimmernden Gold des Barock-Tattoos, das ihre gesamte linke Gesäßbacke und Hüfte bedeckte. Der aufgeplatzte, karminrote Granatapfel auf ihrem Hintern schien im Scheinwerferlicht förmlich zu pulsieren.

### Die Zubereitung der Leinwand

„Auf die Knie, Lydia“, befahl Elena mit eisiger Stimme.

Lydia gehorchte sofort. Das scharfe Klacken ihrer Absätze auf dem Beton ging in das stumpfe Geräusch über, mit dem ihre Knie auf das Podest trafen. Sie beugte den Oberkörper tief nach vorne, stützte sich auf die Unterarme und streckte ihren mächtigen, tätowierten Hintern steil in die Luft. Durch die extremen Absätze wurde ihr Becken so weit nach oben gehebelt, dass ihr analer Ring, umrahmt von den feinen schwarzen Tattoo-Ranken, zum absoluten Fixpunkt für die gierigen Augen der Männer wurde.

Elena wartete nicht. Sie griff nach einer industriellen Kanne mit silikonbasiertem Anal-Gleitmittel. Ohne Vorwarnung goss sie den zähflüssigen, schlüpfigen Strom direkt über Lydias Kreuzbein. Das Öl war warm. Es floss schwer und glänzend über das goldene Barockmuster, suchte sich seinen Weg durch die tiefe Gesäßspalte und flutete ihren Anus, bevor es an den Innenseiten ihrer Oberschenkel herablief und das neon-pinke Spitzenband der Strümpfe tränkte.

Elena verteilte das Öl mit groben, nassen Schlägen ihrer flachen Hände auf Lydias Hintern, bis das tätowierte Fleisch im Scheinwerferlicht wie frisch polierter Marmor glänzte. Das klatschen und feuchte Schmatzen ihrer Hände hallte von den Betonwänden wider.

„Wer von Ihnen möchte die erste Schicht auftragen?“, fragte Elena in die Runde und blickte einen älteren, sichtlich zitternden Bankier an. „Kommen Sie, Arthur. Spüren Sie die Kunst.“

### Die kollektive Benutzung

Der Mann trat zögernd vor, seine Augen starr auf den glänzenden, tätowierten Hintern gerichtet. Er öffnete seine Hose, sein Glied war bereits steif und rot vor Gier. Er trat von hinten an das Podest. Seine Hände, die sonst Milliarden bewegten, krallten sich haltlos in das weiche, eingeölte Fleisch von Lydias Hüften, genau dort, wo das Tattoo in feinen Spritzern zur Taille auslief.

Ohne langes Zögern drückte er sich in sie hinein. Durch die Unmengen an Gleitmittel gab es keinen Widerstand – er glitt mit einem lauten, feuchten Schlupfen tief in ihren gedehnten Anus. Lydia schrie rauh auf, ein gieriges, unzensiertes Stöhnen, das von den nackten Betonwänden zurückgeworfen wurde. Ihre Pumps scharrten wild auf dem Podest, die Absätze suchten Halt, während der Mann begann, sie in schnellen, nassen Stößen zu rammen.

Das Geräusch im Raum war von einer unglaublichen Derbheit. Das monotone, feuchte Klatschen seiner Hoden gegen Lydias tätowierte Kehrseite vermischte sich mit dem schweren Atmen der zusehenden Männer. Lydia verlor im Licht der Spots jegliches Zeitgefühl. Sie spürte nur die unendliche Schlüpfigkeit in ihrem Inneren, die Hitze, die sich mit dem pochenden Nachschmerz der frischen Tätowierung vermischte.

„Ja… tiefer… nimm die Kunst, du geiler Bock!“, keuchte Lydia, deren Sprache jede bürgerliche Hemmung verloren hatte. Sie wollte die totale Verkommenheit, wollte spüren, wie das Geld und die Macht dieser Männer vor ihrem Fleisch kapitulierten.

Als der Erste mit einem heiseren Aufstöhnen sein Sperma tief in ihren Anus feuerte und zurücktrat, lief die schlüpfige, weiße Flüssigkeit zusammen mit dem Silikonöl über das neongrün-goldene Tattoo an ihren Schenkeln hinab. Doch es gab keine Pause.

Elena dirigierte bereits den nächsten Mann nach vorne. Ein jüngerer, athletischer Sammler trat an das Podest. Er fackelte nicht lange. Während er sich von hinten in ihren noch immer weit geöffneten, vor Gleitmittel triefenden Arsch drängte, trat ein dritter Mann von vorne an sie heran. Er packte Lydias Haare, zog ihren Kopf nach hinten und stieß sein hartes Glied tief in ihren Mund.

Lydia war nun im absoluten Rausch des Kontrollverlusts. Ihre berühmte Oraltechnik funktionierte perfekt; sie schluckte ihn tief, schaltete jeden Reflex aus, während sie von hinten anal zertrümmert wurde. Das Quietschen des glänzenden Öls auf ihrer Haut, das rhythmische, metallische Klingen ihrer Absätze, wenn ihr Körper nach vorne geworfen wurde, und das unversiegende Gleitmittel schufen eine Atmosphäre purer, animalischer Obszönität.

Mehrere Männer wechselten sich ab. Sie nahmen sie oral, sie nahmen sie anal, sie spritzten auf ihre Brüste, auf ihren Rücken und über die aufwendigen Tätowierungen, bis Lydias Körper von einer Schicht aus Schweiß, Sperma und schlüpfigem Silikon überzogen war. Das Neon-Pink ihrer Strümpfe war völlig durchnässt, die weißen Lichtpunkte des Granatapfel-Tattoos schimmerten durch die Flüssigkeiten hindurch wie Edelsteine im Schlamm.

### Das Versprechen der Ewigkeit

Als die Männer die Galerie tief in der Nacht verließen, lag Lydia erschöpft auf dem Podest. Ihr Körper zitterte, ihr Mund war taub, und ihr Anus pulsierte in einem tiefen, heißen Rhythmus. Sie war vollkommen leer und gleichzeitig so erfüllt wie nie zuvor.

Elena trat an sie heran, eine frische Tätowiernadel in der Hand. Das Summen der Maschine setzte wieder ein. Sie wischte das Sperma und das Öl von einer kleinen, noch freien Stelle an Lydias Steißbein, direkt über der Gesäßspalte.

„Das war eine gute Ausstellung, Lydia“, flüsterte Elena, während sie die vibrierende Nadel ansetzte, um das Datum dieser Nacht dauerhaft in Lydias Haut zu brennen. „Aber wir sind noch lange nicht fertig. Nächste Woche erweitern wir das Barockmuster auf die rechte Seite. Du wirst nie aufhören, meine Leinwand zu sein.“

Lydia schloss die Augen und lächelte in die Dunkelheit des Raumes. Der brennende **** der Nadel fühlte sich an wie eine Belohnung. Sie war keine Ehefrau mehr. Sie war der ewige Tempel der Lust.

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