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Chapter 62 by Mudley

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Kapitel 62: Melanies erste Unterrichtsstunde

Montagmorgen, die Glocke läutete schrill durch die Flure des Internats. Melanie Berger eilte durch die Korridore, ihr kastanienbraunes lockiges Haar zu einem einfachen Zopf gebunden, ihre sportliche Figur in der frischen Uniform – weiße Bluse, grauer Rock, Kniestrümpfe. Das Wochenende hatte sie überwiegend im Büro des Direktors verbracht, wo sie in jedem Fach einen Test schreiben musste, um ihren aktuellen Wissensstand zu erfahren. Sie hatte gut abgeschnitten; ihr Privatunterricht hatte sie auf hohem Niveau gehalten. Doch sexuell war es ruhig geblieben – abgesehen von den täglichen Rasurkontrollen in der ersten Woche, bei denen von Bergen ihre glatte Scham prüfte, ohne weitere Handlungen. Sie hatte noch keinen Kontakt zu ihren Mitschülerinnen oder den anderen Lehrern gehabt, fühlte sich isoliert, verwirrt und verändert.

Die erste Stunde war Mathematik bei Professor Karl Meier. Melanie betrat den Raum als Letzte, die anderen Schülerinnen saßen bereits an ihren Tischen – neugierige Blicke trafen sie, aber niemand sprach sie an. Meier stand am Pult, stämmig mit seinem graudurchzogenen Bart, braunen Augen und breiten Schultern.

Als Melanie sich setzte, nickte er ihr zu. „Fräulein Berger, willkommen. Ich bin Professor Meier, stellvertretender Direktor und Mathematiklehrer. Wir beginnen mit Algebra – lineare Gleichungssysteme.“

Der Unterricht verlief normal – Meier erklärte klar, schrieb Formeln an die Tafel, stellte Fragen an die Klasse. Melanie folgte aufmerksam, notierte mit, ihre haselnussbraunen Augen konzentriert. Sie fühlte sich fast wie in ihrem alten Privatunterricht, nur dass die Präsenz der anderen Mädchen sie nervös machte.

Als die Glocke läutete, packten die Schülerinnen zusammen und gingen. Melanie blieb sitzen, wartete, bis der Raum leer war. Meier wischte die Tafel ab, drehte sich um.

„Fräulein Berger? Gibt es etwas?“

Melanie stand auf, ihre Stimme zitterte leicht. „Herr Professor... als stellvertretender Direktor... ich muss mit Ihnen sprechen. Über das Wochenende. Der Direktor... er hat... Dinge mit mir gemacht. Sexuelle Dinge. Das kann nicht richtig sein. Bitte, helfen Sie mir. Ich will das melden oder... weg von hier.“

Meier musterte sie einen Moment, dann lächelte er breit. „Ah, die besonderen Regeln. Melanie, das sind nun einmal die Regeln hier. Gehorsam in allen Dingen. Und Petzen... das wird bestraft.“

Melanies Augen weiteten sich. „Bestraft? Aber...“

Meier packte ihren Arm, zog sie mit sich. „Kommen Sie. Ins Kerker. Dort lernen Sie die Konsequenzen.“

Er führte sie die Treppe hinunter, durch die schwere Eisentür in den Kerker – den sie bisher nicht gekannt hatte. Die kalte Luft schlug ihr entgegen, die Gerätschaften – Pranger, Streckbank, Andreaskreuz – ließen sie erstarren.

„Ausziehen. Alles“, befahl Meier.

Melanie zitterte, zog sich aus – Bluse, Rock, BH, Slip. Ihre sportliche Figur stand nackt da, kleine Brüste, glatter Intimbereich, lange Beine.

Meier führte sie zum Pranger – das massive Eichenholz mit Löchern für Hals und Hände. Er fixierte sie darin – vorgebeugt, der Po hoch, die Beine leicht gespreizt.

„Warten Sie hier“, sagte er grinsend und verließ den Raum.

Melanie blieb allein, zitternd in der Kälte, demütigt und voller Angst.

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