More fun
Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)

Chapter 3 by C_Que C_Que

What's next?

Kapitel 2

Marcus stand wie gebannt da. Er konnte doch nicht einfach mitten drin in ihre Show hineingrätschen. Das ging doch nicht. Doch sie machte einen Schritt zurück und er konnte sehen, dass er nur noch ein Lied Zeit hatte. Sie nahm ihre Kopfhörer runter und hielt sie ihm hin.

"Mach schon! Du schaffst das … und wenn du dich traust..." begann sie und lehnte sich näher an ihn. Sie stellte sich auf ihre Zehenspitzen und flüsterte. "Können wir später noch etwas zusammen **** … komm schon."

Um ihr Angebot zu unterstreichen, nippte sie sich leicht an seinem Ohrläppchen, und ihm lief ein warmer Schauer den Körper hinab. Er blinkte. Noch nie war ihm so etwas passiert, und was hatte er schon zu verlieren? Gar nicht, dafür konnte er alles gewinnen. Dennoch plagten ihn Zweifel.

"Wenn es den Leuten nicht gefällt, fällt das aber auf dich zurück..." entgegnete er.

Doch sie zuckte nur mit den Achseln. "Und wenn schon … es erinnert sich ohnehin niemand an mich..." sagte sie und stupste ihn mehrfach mit dem Headset an. "Die Zeit läuft..." sagte sie grinsend und machte keine Anstalten, an das Pult zu treten.

Endlich nahm Marcus das Headset in die Hand und setzte es sich auf den Kopf. Er drehte sich zum Laptop und überflog schnell die bereits gespielten Lieder und suchte parallel nach einem neuen für den nächsten Titel. Die Welt um ihn herum verschwand und alles war ausgeblendet, abgesehen von dem Laptop, dem Pult und Carla, die ihn erwartungsvoll lächelnd ansah. Sie hatte wirklich einen sehr ähnlichen Musikgeschmack wie er, von den Liedern, die sie auf ihrem Laptop hatte, und dann fing er an, die Playlist zu erstellen. Seine Hände gleiteten über die Tastatur, dann über das Mischpult. Er wusste nicht, wie lange er nun schon auflegte, doch es kamen keine Beschwerden, und wenn, nahm er sie nicht wahr. Aber offensichtlich konnte es nicht so schlimm sein, denn niemand zog ihn oder Carla von der Bühne.

Dann spürte er ihren Körper hinter sich. Eine Hand lag um seinem Bauch, die andere strich langsam seinem Arm entlang, hoch zu den Kopfhörern, und schob eine Seite nach hinten.

"Sieh hoch … sie lieben es … ich wusste doch, dass du es kannst … ich hab’ es sofort gesehen..." sagte sie ihm ins Ohr. "Aber es wird Zeit … Wie wär’s, lass uns hintenrum rausgehen..."

Marcus stand wie gebannt da und sah hoch. Die Menge feierte und tanzte wie gebannt. Er schien genau ihren Musikgeschmack zu treffen und ganz **** die Stimmung zu lesen. Er konnte es nicht fassen.

Dann sah er zum Aufgang. Der nächste DJ, stand schon bereit und zeigte den beiden mit einer Daumen-hoch-Geste und einem anerkennenden Nicken an, dass auch er es gut fand. Marcus konnte es kaum fassen und lächelte und machte bereits einen Schritt zur Seite, damit der Nächste seinen Laptop schon anschließen konnte, um weiterzumachen.

"Wir sehen uns hinten an der Tür" sagte Carla und glitt davon. Seine Augen folgten ihr und sahen ihr noch eine Weile hinterher.

"Das war der Wahnsinn … Du hast die Gäste ganz schön zum Feiern gebracht..." sagte der nächste DJ, während er die Kabel anbrachte. Dann sah er auf den Laptop von Carla, um seine eigene Playlist auf die letzten Lieder, die Marcus und Carla gespielt haben, anzupassen. Sobald der DJ übernahm, wollte Marcus bereits gehen.

"Hey, vergiss deinen Laptop nicht ..." sagte der DJ und drückte Marcus den Laptop bereits in die Hand. Marcus sah den Laptop an. "Der gehört mir nicht, der gehört..." begann er, doch der DJ reagierte nicht darauf.

"Mir egal, die Regel ist: Jeder bringt seinen Laptop mit und nimmt ihn wieder mit … Der stört sonst nur"

Also nahm Marcus den Laptop und folgte Carla Richtung Hinterausgang. Dort stand sie aber nicht, doch der Angestellte, der auf die Tür aufpasst, lächelte ihn an.

"Das war eine Wahnsinnsshow … echt nice, Kumpel..." sagte der Mann.

"Das war ich aber nicht alleine" entgegnete Marcus. "Ja ne, ist klar...." grinste der Mann und öffnete die Tür für ihn. Marcus schritt durch die Tür, immer noch den Laptop in der Hand, und da stand Carla.

"Hast aber lange gebraucht ... So da du dich getraut hast, lass uns doch was ****. Wie wär’s mit bei dir zu Hause?"

"Was? Bei mir?" fragte er sie überrascht.

"Ja klar … wo denn sonst … ich hab’ dir doch versprochen, wenn du dich traust und lieb fragst, beiß’ ich dich sogar" sagte sie verschmitzt.

Marcus konnte es kaum glauben. "Uhm also … ich also..." stammelte er, doch sie unterbrach ihn sofort,

"Stell dich nicht so an, wir sind beide alt genug, jetzt komm schon...", und griff nach seinem Ellbogen.

What's next?

Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)