Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)

Chapter 5 by Papas_Liebling Papas_Liebling

What's next?

Kampf

Celene sah, wie der Mensch dem süßen Gift der Teufelin zu verfallen drohte. Er drehte sich zu ihr, suchte ihre Lippen mit den seinen, bereit für einen ersten leidenschaftlichen Kuss.

„Ich kann dir unbeschreibliches Vergnügen bereiten. Dich erwartet unendliche Lust. Willst du das?“, schnurrte Mara, während ihre Finger seine Männlichkeit aus der Hose befreiten und sofort begannen, sie sanft zu massieren.

Ein heiseres Stöhnen entwich ihm. Seine Augen trübten sich, und er lehnte sich willig in ihre Berührung.

„Halt!“

Celenes Schrei traf wie ein Peitschenhieb. Sie trat energisch vor, die Flügel weit ausgebreitet. Ein einziger mächtiger Schlag ließ Staub und trockene Blätter aufwirbeln. Ihre nackten Füße stampften mit solcher Wucht auf, dass der Erdboden bebte.

„Nimm deine dreckigen Pfoten von ihm.“

Die Dämonin grinste sie spöttisch überlegen an, ohne von dem abzulassen, was sie begonnen hatte.

„Aber er will es doch. Du siehst es selbst, Spätzchen. Ist denn sein so hoch beschworener freier Wille plötzlich nichts mehr wert?“

In Celenes Augen blitzte heiliger Zorn. Sie stürmte vor, griff Elias‘ Arm und zerrte ihn aus dem Griff der anderen.

„Das ist kein freier Wille“, fauchte sie. „Du verführst ihn mit falschen Versprechungen, du betäubst seinen klaren Verstand mit vulgärer Lust. Ich werde ihn dir nicht überlassen.“

Mara warf den Kopf in den Nacken und lachte laut. „Ach, willst du um ihn kämpfen?“

„Wenn es sein muss, ja.“

Ohne weitere Warnung sprang die Teufelin. Ihre Fingernägel krümmten sich zu Klauen, pechschwarz und messerscharf.

Gefiederte Schwingen wehrten sie ab. Schlugen zurück. Licht gegen Schatten. Schwarz gegen weiß. Die Luft knisterte vor Energie. Blitze zuckten.

Elias taumelte zurück, fassungslos. Er wurde Zeuge, wie überirdische Mächte sich bekriegten.

Und er war der Preis.

Vermutlich wäre es schlau, das Weite zu suchen. Zu rennen, so schnell und weit, wie er nur konnte. Doch er blieb. Wie gebannt beobachtete er das titanische Kräftemessen.

Minutenlang tobte der Kampf, ohne dass eine die Oberhand gewann. Dann flaute der Sturm ab. Lose Federn und nach Schwefel stinkende Ascheflöckchen sanken zu Boden.

Die Gegnerinnen trennten sich. Schweiß glänzte auf ihrer Haut. Schwer atmend starrten sie sich voller Verachtung an. Erschöpft, aber unbesiegt.

Keine hatte gewonnen.

Keine konnte gewinnen.

Und beide wussten es.

Die Stille, die folgte, war ohrenbetäubend. Elias stand wie benommen da und schaute von einer zur anderen, unsicher, was nun folgen würde.

Dann hob Mara langsam den Kopf.

Und lächelte.

What's next?

More fun
Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)