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Chapter 6
by
Ch3ating_Ang3l73
Wird Steve den Tabu brechen und Jennas Handy kontrollieren?
Ja
6. Ein Blick hinter den Vorhang
Die Stille in der Wohnung wurde nur durch das Rauschen der Dusche unterbrochen. Steve stand auf, seine Schritte lautlos auf dem Teppich. Er nahm ihr Handy heraus. Ein kurzes Wischen, der Code war ihr gemeinsames Hochzeitsdatum. Er öffnete WhatsApp. Ganz oben, als aktuellster Chat. Kyle.
Steve zögerte. Doch die Neugier war stärker. Er klickte auf den Namen. Er scrollte nach oben, bis er den Anfang der Konversation vom Nachmittag fand.
Jenna: Hilfe, hast du kurz Zeit?
Kyle: Hey ja, was ist los?
Jenna: Naja, ich stehe hier gerade in der Umkleide und kann mich nicht entscheiden. Habe 4 Kleider zur Auswahl...
Kyle: Haha, ist das so? Und was soll ich jetzt machen? :)
Jenna: Mir helfen. Ich muss doch wissen, was meinem „Freund“ gefallen würde oder nicht?
Kyle: Mmh, da hast du einen Punkt. Dann zeig mir mal, wie ich dir helfen soll... :)
Jenna: :)
Steve hielt den Atem an. Das Rauschen der Dusche blendete er vollkommen aus, während er das erste Bild lud.
Es war ein kurzes, schwarzes Cocktailkleid mit Neckholder-Schnitt. Das Oberteil glitzerte im Licht der Umkleide wie ein Sternenhimmel, eng anliegend, jede Kurve von Jennas Körper betonend. Der Rock war versetzt mit feinen Fransen, die bei jeder ihrer Bewegungen verführerisch mitschwingen würden. Sie sah umwerfend aus.
Jenna: Das ist das erste. Simpel, ich weiß, aber ich fühle mich wohl darin. Vielleicht etwas basic für so einen Laden, ich weiß nicht.
Kyle: Schick. Aber ja, hast recht, das könntest du überallhin anziehen.
Jenna: Okayyy, das nächste...
Steve scrollte weiter. Wieder blieb ihm die Spucke weg vor der Schönheit seiner Frau.
Jenna stand in einem bodenlangen, scharlachroten Maxikleid vor dem Spiegel. Der Bardot-Ausschnitt legte ihre Schultern komplett frei, während der Stoff sich wie eine zweite Haut um ihre Taille schmiegte. Durch den hohen Beinschlitz war fast ihr gesamter Oberschenkel zu sehen.
Jenna: Und? Ich finde es elegant.
Kyle: Das stimmt, aber...
Jenna: Aber was?
Kyle: Wir treffen nicht die Queen. Das Kleid ist gut, aber der Vibe passt eher zu einem Staatsball. Wir brauchen etwas... Direkteres.
Jenna: Okay, okay, vielleicht hast du recht.
Steve scrollte weiter und traute seinen Augen nicht. Der Schock lähmte ihm.
Ein schwarzes Kleid, das nur durch eine hauchdünne, kreuzförmige Schnürung an den Seiten zusammengehalten wurde. Von der Taille bis zum Oberschenkel blitzte Jennas nackte Haut durch das Geflecht der Bänder. Es war riskant, fast schon skandalös.
Kyle: Oh wow. Das ist...
Jenna: Zu viel?
Kyle: Heiß.
Jenna: Denkst du? Du weißt, ich zeige eigentlich nicht so viel Haut, aber ich dachte auch, vielleicht ist es an der Grenze?
Kyle: Nein, es sieht gut aus. DU siehst verdammt gut darin aus.
Jenna: Okay...
Kyle: Waren das alle?
Jenna: Jup, danke.
Kyle: Hast du nicht was vergessen?
Jenna: Uhm, nein?
Kyle: Du sagtest, es sind 4 Kleider. Los :)
Jenna: Ich kann nicht, Kyle. Das ist zu viel.
Kyle: Das beurteile ich. :)
Jenna: Du bist unmöglich. :)
Ein weiteres Wischen. Steve spürte, wie ihm schwindlig wurde. Das Bild raubte ihm den Atem und ließ sein Herz gegen die Rippen hämmern.
Ein weißes Mini-Kleid, so kurz, dass es kaum die Hüften bedeckte. Der geraffte Stoff schmiegte sich **** eng an sie. Die Träger kreuzten sich über ihrer Brust und ließen ein riesiges, rautenförmiges Cut-Out frei, das nur durch einen schmalen Metallring gehalten wurde. Ein tiefer Einblick, der fast alles verriet.
Jenna: Es ist dumm, ich weiß. Das können wir nicht nehmen.
Kyle: Machst du Witze? Wieso?
Jenna: Du findest es gut?
Kyle: Verarschst du mich? Du siehst verdammt sexy darin aus. Das Kleid ist heiß, ehrlich.
Jenna: Findest du? Nein, das geht nicht. Ich würde mich so schämen.
Kyle: Wieso probierst du es dann an, wenn du denkst, es steht dir nicht? :)
Jenna: Es sah gut aus, als es da hing...
Kyle: Jenna, an dir sieht es noch besser aus. Ich schaue es mir immer noch an, du rockst das Ding ohne Probleme.
Jenna: Neeein, bitte guck weg, haha! Das ist keine Option, es ist auch zu teuer.
Kyle: Jenna, kauf es. Wir nehmen es.
Jenna: Ich weiß nicht... sieht es wirklich so gut an mir aus?
Kyle: „Gut“ ist untertrieben.
Jenna: Fuck. Ich kann nicht glauben, dass ich es in Betracht ziehe...Nein, ich... nein, ich kann nicht. Ich weiß nicht.
Kyle: Dann kauf die anderen :) Und nimm das Weiße für Steve mit. Du kannst es für euch beide tragen und glaub mir, Steve wird die Finger nicht von dir lassen können. Nimm dir mit was euch gefällt, egal was.
Jenna: Wow... danke. Wirklich. Okay, ich nehme sie mit. Alle vier. :) Danke, Kyle.
Kyle: Kein Problem, dafür ist dein „Freund“ doch da. :)
Jenna: Hahaha. Aber ich kann nicht glauben, dass ich die gerade alle gekauft habe... und anziehen werde, oh Mann. Aber sag Steve bitte nichts vom Preis.
Kyle: Er wird gar nicht erst danach fragen. Er wird alles ausblenden, sobald er dich in dem Weißen sieht, glaub mir. Du sprichst mit einem anderen hetero Mann, haha.
Jenna: Hoffen wir's.
Kyle: Nur ein Idiot würde da Nein sagen. Ich muss jetzt das Spiel schauen. Aber fühl dich frei, mir jederzeit Bilder in sexy Kleidern zu schicken, Babe. ;)
Jenna: Hahaha.
Steve starrte auf das letzte „Hahaha“. Sein Kopf dröhnte. Er war geflasht von den Bildern, berauscht von der Erotik seiner eigenen Frau, aber gleichzeitig ein wenig verunsichert von dem Chat und der Vertrautheit. Er hatte vollkommen vergessen, auf das Geräusch des Wassers zu achten.
Plötzlich sprang der Föhn im Badezimmer an. Panik stieg in ihm auf. Er verließ die App, sperrte das Handy und schob es zurück in die Tasche. Mit zwei schnellen Schritten war er wieder auf der Couch und starrte blind auf den Fernseher. Die Bilder brannten sich in seine Netzhaut, besonders das weiße Kleid. Das Cut-Out. Die Art, wie Jenna darin aussah.
Wenig später öffnete sich die Tür. Jenna kam heraus, die Haare noch leicht feucht, in ihrem bequemen Pyjama, der nichts mit der Frau auf den Fotos zu tun hatte. Sie wirkte so unschuldig, so rein.
„Oh, hey Schatz“, sagte sie und gab ihm einen sanften Kuss auf die Wange. „Wollen wir uns heute was zu essen bestellen? Ich bin k.o. vom Shoppen.“
Steve sah sie an. Aber in seinem Kopf sah er nur das weiße Kleid und das Ring Cut-Out.„Hey... ja, klar“, antwortete er heißer. Er konnte den Blick nicht von ihr abwenden.
Steve weiß jetzt genau, was in Jennas Schrank hängt, aber er weiß auch, dass Kyle die Bilder zuerst gesehen hat.
Wird sie das weiße Kleid heute Abend für ihn tragen, oder blieb dieses Bild ein Geheimnis, das sie nur mit Kyle teilte?
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Die geliehene Ehe
Manche Dinge sollte man nicht teilen
Steve und Jenna führen die perfekte Ehe, , glücklich und seit einem Jahr unzertrennlich. Doch als Steves bester Freund Kyle in der Klemme steckt, bittet er um einen Gefallen, der alles verändert. Um seine konservativen Eltern zu beruhigen, braucht der Player Kyle für einen Abend eine vorzeigbare Freundin. Sein Idee, Jenna. Was als harmloser Gefallen und ein bisschen Schauspielerei unter Freunden beginnt, entwickelt schnell eine gefährliche Eigendynamik. Um die Lüge aufrechtzuerhalten, müssen sie tiefer gehen. Ab wann ist es noch Schauspiel, und ab wann Realität? Steve wollte seinem Freund nur aushelfen, doch wie weit wird Kyle gehen, um die Rolle zu Ende zu führen? Und wird Jenna am Ende überhaupt wieder ganz zu ihm zurückkehren?
Updated on Apr 6, 2026
by Ch3ating_Ang3l73
Created on Feb 20, 2026
by Ch3ating_Ang3l73
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