Gab es sonst noch "Angebote" an Maja?

Ja, aber...

Chapter 129 by Hentaitales Hentaitales

"Oh." Alex lächelte etwas verlegen. "Ich hoffe, damit ist er dir nicht zu nahe getreten. Wir haben hier unter uns eigentlich die Absprache, dass wir nicht exklusiv-"

"Weiß ich, ich betreu euch ja schon länger", gab Maja zurück. "Darum hab ich mich euch auch nie offiziell angeschlossen, weil ich meinem Mann auf jeden Fall treu sein werde. Auch wenn das Eidolon nicht davon abhält, mich jedes Mal zu fragen, ob sich meine Einstellung dazu inzwischen geändert hat." Sie schmunzelte. "Ist fast ein Running Gag zwischen uns."

Alex gab das Schmunzeln zurück. "Schön, dass du es so locker siehst."

Mit einem Schulterzucken sah ihn Maja an. "Das Zarathustra-Gen treibt einen halt zu einem auffälligen Paarungsverhalten. In meiner Familie hab ich's ja auch nicht anders kennengelernt."


Alex schraubte noch ein wenig an seinem Motorrad weiter, aber er war mit den Gedanken nicht mehr ganz bei der Sache. Ihm ging nicht aus dem Kopf, was ihm Maja über seine "genetische Kompatibilität" mit Tamara erzählt hatte. Alles, was er gerade für sie empfand - war das nichts anderes als Biologie? Waren das nur seine Gene, die ihm da mitteilten, dass er mit ihr gesunde Kinder haben konnte? Klar, der Sex mit ihr, der fühlte sich für ihn "richtig" an, er war extrem erfüllend und geil - aber wenn er ehrlich war, dann war es das auch. Außer dem Sex verband ihn nichts mit ihr. Sie unternahmen nichts zusammen, außer zu ficken, und so wirklich eine persönliche Verbindung zu ihr hatte er nicht - wie auch? Tamara hatte ja bislang kaum eigene Erfahrungen gehabt, während er quasi sein halbes Leben lang schon komplett auf eigenen Beinen stand.

Mit Diana war das anders. Die war zwar im Vergleich zu ihm auch noch sehr jung, aber sie hatte bereits viel mit- und durchgemacht, und er konnte durchaus nachempfinden, wie sie sich fühlte. Und beim Sex mit ihr wurde ihm immer wieder bewusst, wie schön es war, jemanden mit der gleichen "Körperlichkeit" neben sich zu haben - es war vielleicht nicht die selbe Perfektion wie bei Tamara, aber es war nicht weit davon entfernt. Und auch wenn er nicht auf Muskelweiber stand: bei ihr gab er den Ton an, sie ordnete sich ihm unter, ließ sich von ihm nehmen, und es gab ihm definitiv einen Kick, dass er so eine starke Frau dominieren durfte.

Wenn er sich jemandem noch näher fühlte als ihr, dann war es eigentlich nur Jessie. Obwohl er mit ihr körperlich wahrscheinlich gar nicht kompatibel war: bei ihr hatte er wirklich das Gefühl, dass sie mit ihm auf einer Wellenlänge lag. Sie hatte einen Humor, den er mochte, kam mit seiner Art und seinem Musikgeschmack klar, sie war etwa in seinem Alter und hatte ganz offensichtlich viel Lebenserfahrung wie er, und obwohl sie eher der dominante Typ war, wusste Alex instinktiv, dass sie ihn als Mensch achtete und mit ihm auf Augenhöhe sein wollte. Sie wäre sein perfekter Kumpel gewesen - hätte sie ihm nicht gestanden, dass sie sich auch körperlich zu ihm hingezogen fühlte. Auf der einen Seite weckte das auch in ihm den Wunsch, sie zur Partnerin zu haben, aber auf der anderen Seite machte es das auch wieder schwierig, unbefangen mit ihr umzugehen. Solange er in erregtem Zustand wuchs, würde der Sex immer zwischen ihnen beiden stehen.

Die Gedanken verfolgten ihn noch den Rest des Tages lang, auch während des Sex mit Tamara und Diana. Und wahrscheinlich hätte er auch noch nachts darüber wachgelegen, wäre abends nicht etwas passiert, das seine Aufmerksamkeit abgelenkt hätte.

Start your own immersive adult AI roleplay story
Ad

Was war denn los?

Previous Chapter Start Over View Story Map

0 comments