Was war denn los?

Es gibt Stress mit Malia und Asha

Chapter 130 by Hentaitales Hentaitales

Es war bereits recht spät abends, als es plötzlich in der Villa laut wurde. Zwei weibliche Stimmen waren zu hören, die sich offenbar gegenseitig anschrieen. Alex war gerade auf der Toilette, als der Krach losging und ziemlich nahe am Ort des Geschehens, so dass er recht eindeutig Malia und Asha erkannte, wenn er auch ihre genauen Worte nicht verstehen konnte. Erst, als er fertig war und die Tür öffnete, wurde es klarer.

"Zum letzten Mal, ich mach das nicht!" fauchte Malia gerade. "Du weißt, dass ich keinen Spaß dran hab!"

"Mensch, wie schwer von Begriff kann man denn sein?" ereiferte sich Asha. "Das hier wird anders als du es kennst! Garantiert! Du musst es bloß zulassen-"

Ein dumpfes Pochen hallte durch die Gänge - Malia musste gegen eine Tür geschlagen oder getreten haben. "Gar nichts muss ich!" giftete sie zurück. "Ich will dich nicht mit einem Schwanz teilen!"

Ashas Reaktion war ein hässliches Lachen. "Hast du jetzt was gegen Schwänze? Oder hat man dich im Knast so ausgeleiert, dass dir seiner jetzt zu klein ist?"

"Du-"

Ein lautes Klatschen, gefolgt von einem Schrei Ashas - das war eine Ohrfeige gewesen! Jetzt wurde es offenbar handgreiflich, und Alex spurtete sofort los, ehe das hier noch ausartete.

"Und jetzt?" hörte er Asha weiter ätzen. "Geht's dir jetzt besser? Oder willst du dich noch mehr an mir abreagieren?"

"Ich will einfach nur dich, du dämliche Ziege!" Malias Stimme überschlug sich förmlich vor Wut. "Warum kapierst du das nicht?"

Alex war jetzt bei den beiden angekommen, wie sie sich da mitten im Gang zankten, aber da war er nicht der einzige. Auch Tom hatte den Streit inzwischen mitbekommen. "Shorty! Surabhi! Sofort aufhören!"

Malia sah über ihre Schulter zu ihm. "Das hier geht dich nichts an, Tom!"

"Solange wir Maja zu Gast haben, geht es mich was an", gab Tom zurück. "Und wenn du schon so rumschreien musst, nennst du mich Atlas. Wobei's mir am Liebsten wäre, ihr würdet hier überhaupt nicht rumschreien."

"Da hörst du's", nickte Asha zufrieden. "Selbst deine Kumpels finden, dass du hier unnötig Aufstand machst."

Alex räusperte sich. "Also, du warst auch nicht gerade leise, Surabhi", warf er ein. "Und du warst nicht besonders nett zu Shorty, mit deinem Spruch von wegen Knast."

Asha wandte sich um und sah ihn herablassend an. "War ja klar, dass das von dem mit dem größten Pimmel kommen musste. Natürlich bist du auf ihrer Seite!"

"Was soll das heißen?"

"Na, wenn sie dich auch nicht mehr ranlässt, wo willst du dann dein Gerät noch verstauen?"

Tom atmete tief durch. "Leute, das hier ist weder der Ort noch die Zeit für so einen Mist! Ich brauch vielleicht keinen Schlaf, aber alle anderen hier im Haus schon. Ihr geht jetzt auf eure Zimmer, und morgen schafft ihr euch raus an den See und diskutiert das aus. Und wenn's dann noch was zu sagen gibt, das alle interessiert. dann sagt es uns dann. Ist das jetzt klar?"

Malia starrte ihn böse an. "Aber sie-"

"Ich will's nicht wissen", gab Tom zurück. "Ihr seid erwachsene Leute, und ich bin kein Mediator. Wenn ihr nen neutralen Vermittler braucht, geht morgen zu Syren. Ich kann euch aber versprechen, wenn ihr da weiter so rumzickt, wird sie euch ganz schön die Meinung geigen. Also, haltet ihr für heute Nacht jetzt Ruhe oder nicht?"

"Ist in Ordnung für mich", sagte Asha. "Für Shorty-"

Ehe sie den Satz zu Ende sprechen konnte, nickte Malia widerstrebend. "Für mich auch. Und sorry, dass ihr das alles mitbekommen habt. Atlas, Roadie, gute Nacht."

Ohne ein weiteres Widerwort wandte sie sich um und ging, und mit etwas Abstand folgte ihr auch Asha. Tom sah den beiden noch nach, und als er bemerkte, dass auch Alex gehen wollte, sprach er ihn noch einmal an: "Sag mal, hast du den Anfang mitbekommen? Worum's bei dem Streit ging?"

"Anscheinend darum, dass Shorty Surabhi nicht mit anderen Männern teilen will?" Er hob die Schultern. "Irgendwas hat Surabhi wohl von ihr verlangt, das sie nicht mitmachen will."

"Du meinst, sie ist vielleicht irgendwie eifersüchtig?" Tom überlegte. "Hm. Na ja, das musste wohl früher oder später passieren, wenn wir Leute aufnehmen, die miteinander Geschichte haben. Aber eigentlich hätte ich Surabhi als etwas ruhiger eingeschätzt. Dass Shorty etwas hitzig sein kann, klar. Aber das eben - dass Surabhi sogar auf dich losgegangen ist..."

Alex nickte. "Ja, das war seltsam. Keine Ahnung, was mit ihr los ist. Ich hoffe, sie schafft es irgendwie, sich mit Shorty auszusprechen. Das eben wird besser kein Dauerzustand."

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Kriegen die beiden sich wieder ein?

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