Mia Müller
Mia´s erster Job nach dem Studium
Chapter 1
by
derFotograph
Der Regen trommelte leise gegen die großen Fenster der Hotelbar, als Mia die schwere Tür aufschob. Es war später Abend, das Licht gedämpft und warm, golden schimmernd von Kristallleuchten und indirekten Lampen. In einer Ecke spielte ein Pianist sanften Jazz, unaufdringlich und doch intim. Die Bar war nicht voll, aber genug Gäste sorgten für eine dezente, erwachsene Atmosphäre – genau der richtige Rahmen für ein Vorstellungsgespräch, das mehr sein konnte als nur das.
Mia strich sich nervös eine feuchte blonde Strähne hinters Ohr. Ihr einfaches, knielanges blaues Kleid schmiegte sich weich an ihre zierliche Figur. Mit ihren 159 cm und 42 kg wirkte sie fast zerbrechlich darin – der Stoff betonte dezent ihre schmale Taille und die kleinen Brüste, ohne aufdringlich zu sein. Ihr Make-up war zurückhaltend: nur dezent betonte Augen und ein zartes, helles Rot auf den Lippen, das ihren kleinen Schönheitsfleck auf der Oberlippe besonders süß hervorhob. Die mehreren kleinen Ohrstecker funkelten bei jeder Bewegung.
Sie entdeckte ihn sofort. Thomas Berger saß in einer halb abgeschirmten Nische, ein Glas Whisky vor sich. Er erhob sich, als sie näherkam, und reichte ihr die Hand. Der Händedruck war fest, warm – und dauerte eine Sekunde länger als nötig.
„Frau Müller… schön, dass Sie gekommen sind. Das Blau steht Ihnen wirklich gut – es wirkt so frisch und… vertrauensvoll.“
Er musterte sie offen, aber höflich: ihr Gesicht, den Schönheitsfleck, die Ohrstecker, wie das Kleid ihre schmale Figur umspielte. Dann lächelte er warm und sagte mit seiner tiefen, ruhigen Stimme:
„Und weil wir in den nächsten Monaten sehr eng zusammenarbeiten werden, Mia, würde ich gerne gleich zum Du übergehen. Das ist in meiner Position allerdings etwas einseitig – ich bleibe für dich Herr Berger. Es dient auch der klaren Hierarchie in der Firma. Aber unter uns… das Du schafft eine andere Nähe. Einverstanden?“
Mia nickte leicht überrumpelt, ihre Wangen wurden eine Spur wärmer. „Ja… einverstanden, Herr Berger.“
Sie setzte sich, versuchte sofort, professionell und zurückhaltend zu bleiben. Sie sprach etwas zu schnell, lächelte höflich, hielt Augenkontakt, obwohl ihre Finger leicht mit dem Glasrand spielten. Sie hatte kaum Berufserfahrung und spürte sofort, wie souverän er war – das machte sie noch nervöser.
Das Gespräch begann fachlich: Ihr Studium, das sie in Rekordzeit abgeschlossen hatte, ihre Motivation und wie sie sich die Rolle einer persönlichen Assistentin vorstellte. Berger hörte aufmerksam zu, nickte und lobte ihren Ehrgeiz. Dann veränderte sich der Ton ganz langsam.
„Ich suche jemanden, mit dem ich ein echtes Vertrauen aufbauen kann“, sagte er und sah sie direkt an. „Auf Reisen, in stressigen Situationen, auch spätabends – man muss sich aufeinander verlassen können. Vollkommen. Bist du jemand, der bereit ist, dieses Vertrauen wachsen zu lassen… auch wenn es bedeutet, sich etwas zu öffnen?“
Während er sprach, reichte er ihr ein Glas Wasser. Dabei streifte seine Hand kurz ihren Unterarm. Die Berührung war leicht, fast zufällig, doch für Mia fühlte sie sich wie ein kleiner elektrischer Schlag. Ein warmes Kribbeln breitete sich von der Stelle aus, zog tief in ihren Bauch und weiter nach unten. Sie presste unwillkürlich die Schenkel zusammen. Was war das? dachte sie verwirrt. Mit Michael war alles immer sanft und vertraut. Solche Reaktionen ihres eigenen Körpers kannte sie nicht. Es war neu, fremd, fast beunruhigend – und gleichzeitig angenehm auf eine Weise, die sie nicht einordnen konnte.
Sie versuchte, professionell zu bleiben, nickte und antwortete leise: „Ich bin sehr zuverlässig und lernbereit, Herr Berger.“
Er lächelte warm und fuhr fort, seine Stimme noch eine Nuance tiefer: „Gerade auf langen Reisen entsteht oft eine sehr intensive Nähe. Man lernt den anderen in allen Facetten kennen. Das erfordert Vertrauen – und die Bereitschaft, sich ein Stück weit fallen zu lassen. Ich hoffe, du scheust nicht davor zurück, wenn es nötig wird.“
Wieder eine Berührung – seine Finger streiften ihren Ellenbogen, als er gestikulierend etwas erklärte. Mia spürte, wie ihre Wangen warm wurden. Ihr Puls beschleunigte sich. Das Kribbeln kehrte stärker zurück, ein unbekanntes Ziehen zwischen ihren Beinen, das sie fast erschreckte. Das ist doch nur ein Gespräch… warum reagiere ich so? Sie dachte kurz an Michael, an seine liebevolle, aber abwesende Art, und das schlechte Gewissen mischte sich sofort unter die Verwirrung. Dennoch nickte sie tapfer und versuchte, sachlich zu bleiben.
Berger bestellte für sie ein leichtes Getränk – „Etwas Feines, das zu dir passt“ – und beobachtete sie genau, während sie trank. Er musterte unauffällig ihren Schönheitsfleck, die funkelnden Ohrstecker, die Art, wie das blaue Kleid ihre mädchenhafte Figur umspielte. Optisch war sie nicht sofort die „Wow-Erscheinung“, die er erwartet hatte, aber er sah das Potenzial: die Intelligenz in ihren Augen, die natürliche Zerbrechlichkeit, die ihn reizte, und etwas Unerwecktes, das nur darauf wartete, entdeckt zu werden.
Nach etwa einer Stunde erhob er sich und begleitete sie zum Ausgang. An der Tür legte er eine Hand sanft auf ihren unteren Rücken – wieder nur kurz, aber intensiv spürbar. Mia hielt den Atem an. Das warme Gefühl breitete sich weiter aus, ließ ihre Haut prickeln.
Dann beugte er sich vor und gab ihr einen warmen, etwas länger als nötigen Kuss auf die Wange. Sein Aftershave umhüllte sie dezent, seine Stimme ganz nah an ihrem Ohr:
„Ich freue mich sehr auf die Möglichkeit, dieses Vertrauen gemeinsam aufzubauen, Mia.“
Sie trat hinaus in den Regen. Das Herz klopfte ihr bis zum Hals. Die Berührungen hallten in ihrem Körper nach – dieses neue, verwirrende Kribbeln, das sie nicht einordnen konnte und das sie gleichzeitig nervös und seltsam lebendig machte. Zu Hause angekommen, würde sie später in der Nacht ihr Love Toy brauchen, um diese unbekannte Erregung irgendwie zu beruhigen… während sie an Bergers Worte, seine Hände und dieses tiefe, warme Lächeln dachte. Starke Schuldgefühle gegenüber Michael mischten sich darunter, doch das neue Gefühl ließ sich nicht einfach wegdrücken.
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Mia´s erster Job nach dem Studium
Updated on Jun 8, 2026
by derFotograph
Created on Jun 7, 2026
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