Chapter 2
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derFotograph
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Kapitel 2: Die Probezeit beginnt
Die Zusage kam bereits am nächsten Morgen per E-Mail. Berger hatte sie persönlich formuliert – höflich, professionell, und doch mit diesem einen Satz, der Mia den ganzen Tag nicht mehr losließ: „Ich freue mich darauf, unser Vertrauen im Alltag wachsen zu lassen, Mia.“ Sie hatte den Job. Ein Probemonat.
Büroalltag – Erster Teil
Am ersten vollen Arbeitstag saß Mia in Bergers Nähe. Ihr Schreibtisch stand nur wenige Meter von seinem großen Eckbüro entfernt, getrennt durch Glaswände, die Transparenz und Nähe zugleich schufen. Sie arbeitete hochkonzentriert an der Vorbereitung des wichtigen Barcelona-Projekts – Tabellen, Verträge, Präsentationsfolien.
Berger rief sie schon am Vormittag in sein Büro. „Komm bitte herein, Mia.“ Er lobte sie vor zwei Kollegen für ihren schnellen Einstieg und ihre sauberen Unterlagen. „Du machst das wirklich sehr gut“, sagte er mit seiner tiefen, ruhigen Stimme und legte ihr kurz die Hand auf den Unterarm, als er ihr eine Mappe reichte. Die Berührung war warm und dauerte einen Sekundenbruchteil zu lang. Mia lächelte professionell und nickte. „Danke, Herr Berger.“
Innerlich spürte sie nur ein kurzes, verhaltenes Flattern im Bauch – dasselbe unbekannte Kribbeln wie in der Hotelbar. Sie schob es sofort beiseite. Das ist nur Nervosität. Konzentrier dich.
Im Laufe des Tages fragte er zwischendurch persönlicher nach ihrem Wochenende mit Michael und betonte immer wieder, wie wichtig echtes Vertrauen in einer so engen Zusammenarbeit sei. Mia antwortete sachlich und zurückhaltend, bemüht, ihre wenige Berufserfahrung durch besondere Gründlichkeit auszugleichen.
Mittagessen
Zum Mittagessen gingen sie zu zweit in ein ruhiges, gehobenes Restaurant in der Nähe. Zuerst sprachen sie fachlich über die Barcelona-Termine. Dann wechselte Berger das Thema:
„Für Reisen wie nach Barcelona darfst du dir eine neue Business-Garderobe auf Firmenkosten zulegen, Mia. Ein seriöser Look für die Meetings und etwas Elegantes für die Abendessen mit den Partnern. Kleider, Blusen, Röcke, Schuhe – und natürlich passende Unterwäsche. Schick mir einfach die Belege. Ich vertraue deinem Geschmack vollkommen.“
Er lächelte warm und zweideutig. „Ich freue mich schon sehr darauf, zu sehen, wie du dich auf der Reise präsentieren wirst… in jeder Hinsicht.“ Dabei streifte seine Hand kurz ihre, als er ihr die Speisekarte reichte. Wieder dieses leise, verwirrende Kribbeln. Mia presste die Schenkel zusammen und antwortete so professionell wie möglich.
Büroalltag – Später Abend
Am Ende einer langen Woche saßen sie noch einmal zu zweit im fast leeren Büro. Die Lichter der Stadt funkelten durch die große Glasfront. Sie gingen die finale Präsentation für Barcelona durch. Berger wurde etwas persönlicher:
„Ich brauche jemanden, dem ich voll vertrauen kann, Mia – auch in ungewohnten Situationen, auch spätabends. Jemanden, der sich auf die intensive Nähe einlassen kann, die solche Reisen mit sich bringen.“
Während er ihr auf dem Bildschirm etwas zeigte, berührte seine Hand leicht ihre Schulter. Mia blieb zurückhaltend, antwortete konzentriert und versuchte, das warme Ziehen in ihrem Unterleib zu ignorieren.
Das Wochenende mit Michael
Am Samstagabend war Michael endlich zu Hause. Der große, liebevolle Mann hatte sie vermisst – und das zeigte er deutlich. Kaum war die Tür zu, zog er sie an sich. Seine Lust und Gier waren spürbar; er hätte sich viel öfter um sie gekümmert, wenn die Spedition ihn nicht ständig unterwegs halten würde.
„Du hast mir so gefehlt“, murmelte er hungrig und küsste sie drängend. Er liebte sie mit Leidenschaft – Vorspiel kurz, aber intensiv, dann Missionarsstellung mit Kondom. Michael bewegte sich mit gierigen, tiefen Stößen und kam schon nach wenigen Minuten mit einem lauten Stöhnen.
Für Mia fühlte es sich vertraut und schön an. Doch während er in ihr war, drifteten ihre Gedanken unwillkürlich zu Bergers tiefer Stimme, zu den leichten Berührungen und dem unbekannten Kribbeln. Sie musste sich darauf konzentrieren, um richtig mitzugehen. Danach kuschelte Michael sich zufrieden an sie und schlief schnell ein.
Mia lag noch lange wach. Die Schuldgefühle waren überwältigend. Wie kann ich an einen anderen denken, während Michael mit mir schläft? Er liebt mich so sehr…
Cliffhanger
Am Freitagabend, kurz bevor das Probemonat endete, rief Berger sie noch einmal in sein Büro. Er lächelte warm:
„Du hast dich hervorragend eingearbeitet, Mia. Ich bin sehr zufrieden. Über das endgültige Ergebnis und die erste Reise nach Barcelona sprechen wir am Montag. Genieß das Wochenende – ich melde mich.“
Er ließ sie bewusst im Ungewissen. Kein klares Ja, kein Nein. Nur dieses warme Lächeln und der sanfte Händedruck zum Abschied. Mia verließ das Büro mit klopfendem Herzen – beruflich hoffnungsvoll, emotional zerrissen.
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Mia Müller
Mia´s erster Job nach dem Studium
Mia´s erster Job nach dem Studium
Updated on Jun 7, 2026
by derFotograph
Created on Jun 7, 2026
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