Frei bis zum Horizont
Kim steigt spontan ins Auto und erlebt so einiges
Chapter 1
by
Papas_Liebling
Nach einer Idee von Bigviewer69.
Neun Stunden auf der Autobahn hatten Kim müde gemacht. Zu müde, um sich noch einen Campingplatz zu suchen und ihr Zelt aufzubauen. Aber nicht müde genug, um das Hinweisschild auf einen kleinen, einladenden Ort zu übersehen. Sie nahm die nächste Ausfahrt. Es war ein lauer Sommerabend. Die Luft roch nach Heu und Trekkerdiesel, als sie ihren kleinen, verstaubten Wagen vor einer unscheinbaren Pension am Ortsrand abstellte.
Es waren Semesterferien und sie hatte ein wenig gejobbt, um sich einen kurzen Urlaub leisten zu können. Also hatte sie Wuppertal am Morgen gut gelaunt verlassen, mit einem winzigen Zelt, einer Straßenkarte und ein paar ihrer Lieblings-Rocksongs auf dem Handy. Ziel: Kroatien. Alles andere spontan.
Der Mann an der Rezeption – dunkelblondes Haar, etwa Anfang dreißig, kräftige Schultern – musterte sie mit einem freundlichen, aber vielleicht etwas zu intensiven Blick. Er stellte keine unnötigen Fragen, reichte ihr einen Zimmerschlüssel und führte sie eine schmale Treppe hinauf. Vor der Zimmertür angekommen, wünschte er ihr einen angenehmen Abend. Er hatte sich schon zum Gehen gewandt, als Kim ihn nochmal ansprach. Ihr Magen meldete sich grummelnd.
„Wo kann man hier denn etwas zu Essen bekommen? Nicht zu teuer, wenn's geht.“ Sie lächelte schief und entschuldigend.
„Oh, kein Problem, ich verstehe schon. Die Straße rauf, etwa fünfzig Meter auf der linken Seite. Das Wirtshaus zum Lamm. Preiswert und gut.“
„Prima. Danke für den Tipp.“ Sie warf ihre Tasche ins Zimmer, schloss ab und machte sich auf den kurzen Fußweg.
In der kleinen Gaststube roch es nach gebratenem Fleisch und frisch gezapftem Bier. Kim bestellte sich beides. Normalerweise machte sie sich nicht viel aus ****, aber bei Bier vom Fass konnte sie nicht widerstehen. Das erste Glas war schon leer, ehe das Essen auf dem Tisch stand, und sie bestellte gleich noch ein zweites. Zwei Gläser Bier und ein Steak mit Kartoffeln und Gemüse später lehnte sie sich satt und zufrieden zurück. Sie genoss, wie die Müdigkeit sich mit einem leisen Kribbeln in ihren Gliedmaßen ausbreitete. Sie winkte dem Wirt.
„Zahlen, bitte.“
Er kam an den Tisch, einen dicken Geldbeutel in der Hand. Schob seinen ebenso dicken Bauch vor sich her. Da er so gut wie keine Falten hatte, war sein Alter schwer zu schätzen. Anhand seiner schütteren, leicht angegrauten Haare hätte Kim ihn in Mitte der Fünfziger eingeordnet. So alt wäre ihr Vater jetzt auch, wenn er noch leben würde. Einen Augenblick fragte sie sich, ob er heute so ähnlich aussehen würde. Irgendwie versuchte sie in jedem älteren Mann ihren Vater zu erkennen, an den sie sich gar nicht mehr richtig erinnern konnte, weil sie damals noch so klein war. Möglicherweise hatte sie deshalb auch ein echt gutes Verhältnis zu ihrem Stiefvater.
Der Lamm-Wirt zwinkerte ihr aus seinen Schweinsäuglein zu.
„Wollen's nicht noch 'n kleines Schnapserl zum Verdauen? Geht aufs Haus.“
„Nein, danke“, lehnte Kim höflich ab. „Nur die Rechnung, bitte.“
Er wollte sie noch zwei, drei Mal zum Bleiben überreden. Bot sogar an, eine Sektflasche zu öffnen. Aber Kim blieb standhaft, zahlte, nahm ihre Zimmerschlüssel und ging hinaus auf die Straße. Kaum war sie draußen, kicherte sie leise. Sie hatte das kleine Wortgeplänkel mit dem Wirt genossen. Sie wusste, welche Wirkung sie auf Männer hatte. Auf die meisten zumindest.
In der Pension angekommen stolperte sie fast über den schiefen Teppich im Flur. Vorsichtshalber hielt sie sich am Geländer fest, als sie die Stufen hinaufstieg.
Oben, im Halbdunkel des Ganges, erschrak sie zu Tode. Dort im Schatten stand eine breitschultrige Gestalt. Dann knipste er das Licht an und Kim erkannte den Mann von der Rezeption.
„Tut mir leid, ich wollte sie nicht erschrecken. Ich kenne mich so gut aus, dass ich oft gar nicht merke, dass es schon dunkel wird. Hier im Haus würde ich mich auch blind zurechtfinden.“
Kim winkte ab, obwohl ihr das Herz in die Hose gerutscht war. „Kein Problem. Ich war nur ein wenig überrascht. Wahrscheinlich liegt's auch daran, dass ich müde bin.“ Sie gähnte demonstrativ. „Ich spring noch kurz unter die Dusche. Und dann falle ich ins Bett.“
Er tippte sich an die Stirn, als fiele ihm etwas ein. „Ach verflixt, ich wollte Ihnen noch große Badetücher in Zimmer bringen. Das hab ich jetzt fast vergessen“, erklärte er.
„Legen Sie sie einfach rein“, antwortete Kim. „Ich schließe die Zimmertür nicht ab.“
Das Wasser war heiß, der Dampf zog träge an der Glasabtrennung hinauf. Die Wärme löste verknotete Muskeln in Kims Schulter und Nacken. Die Dusche war in eine Nische des Zimmers eingebaut. Kein separates Bad. Als sie das Wasser abstellte, hörte sie das leise Knarzen der Dielen. Sie drehte den Kopf. Da stand er, im Türrahmen – und hielt die Handtücher fest an sich gedrückt wie einen Schild, hinter dem er sich verstecken könnte. Seine Augen huschten umher, als wüsste er nicht, wohin er schauen sollte.
Kim lächelte kaum merklich, trat aus der Dusche, schritt auf ihn zu und nahm ihm die Handtücher ab. Es war ihr gleichgültig, dass er ihren nicht besonders großen, aber hübschen Busen und den rot schimmernden Landestreifen auf ihrem Venushügel sehen konnte. Ihre Brustwarzen stellten sich nicht nur wegen der plötzlichen Kühle an der Luft groß und hart auf.
„Danke“, bedankte sie sich, ihre Stimme klang belustigt. Doch ihr fielen die Augen fast zu, sie war unheimlich schläfrig.
Er nickte wortlos, trat zurück, schloss leise die Tür.
Kim spürte noch immer seinen Blick auf ihrer Haut, als wäre er nicht gegangen.
Bleibt sie diese Nacht allein?
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Ein Roadtrip mit erotischen Grenzerfahrungen aus weiblicher Perspektive. Kim provoziert gerne. Ob sie im Laufe des Urlaubs damit an den Falschen gerät, wird sich zeigen. - Nach einer Idee von Bigviewer69.
Updated on Aug 22, 2025
by JackTheWolf
Created on Aug 17, 2025
by Papas_Liebling
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