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Chapter 56 by Redboom Redboom

Wo führt sie ihn hin?

In die Unterwäscheabteilung.

Leon spürte, wie sein Magen sich verkrampfte. Die Tür öffnete sich lautlos – dahinter: weiße Regale, sanftes Licht, zarte Stoffe. Die Unterwäsche-Abteilung.

Satin, Spitze, Seide. BHs, Slips, Strapse, Negligés. Es war zu viel. Allein der Anblick ließ ihn sich noch kleiner fühlen. Peinlich berührt trat er hinein, als wäre er in einen verbotenen Raum geraten.

„Wir suchen etwas Passendes für drunter“, flüsterte Vanessa in sein Ohr, während Frau Marburg bereits ein zartrosafarbenes Ensemble aus BH und passendem Slip hervorholte.

„Zieh dich aus. Ich helfe dir wieder.“

Leon tat es wie in Trance, fühlte, wie das letzte Kleid über seine Arme glitt, spürte die kühlen Hände der alten Frau auf seiner Haut, die ihm das Spitzenhöschen über die Hüfte zog, die Träger des BHs straffte, alles zurechtrückte.

Es war ein BH der vorne Löcher hatte, durch die die Brustwarzen herausschauten. Leon sah zur Verkäuferin, die nur sagte „Moment noch“ und positionierte seine Brustspitzen in den Löchern.

Man sah genau die Nippel. Leon musste schlucken. Doch was er noch bemerkte, ließ ihn fast vom Glauben abfallen. Der Slip hatte vorne und am Po einen langen Schlitz.

Leon starrte die Frau an. „Damit dein Liebhaber dich nehmen kann, ohne das Höschen runter ziehen zu müssen.“

Er war ein Junge. Ein Junge trug so etwas nicht. Doch schon gingen ihre Hände zu dem Slip, um seinen Penis durch den Schlitz zu befreien. Leon noch ganz geschockt, sah wie ihre runzlige Hand seinen Penis umgriff. Die kalten Hände der alten Frau ließen Leon aufschrecken. Ihre raue Haut fühlte sich ungewöhnlich an. Er konnte spüren, wie sein Schwanz schnell hart wurde.

„Oh du meine Güte. Was für ein süßes kleines, strammes Schwänzchen du doch hast“ sagte sie und leckte sich die Lippen, während sie ihn anlächelte.

Das die Verkäuferin ihm dann noch einen Strapsgürtel zeigte, schockte Leon nicht mehr. Leon stand am Ende in einer feinen rosa Slip, einem BH, der seine kleinen Brüste fast komplett bedeckte, sowie langen, seidigen Strümpfen mit Strumpfhalter vor der Verkäuferin.

„Wenn ich jetzt einen Mann hereinlassen würde, kämst du hier nicht mehr angezogen heraus.“ meinte sie, ihre kalten Hände glitten erneut über seinen Penis und Leon konnte ein Stöhnen nicht unterdrücken.

„Komm raus, Liebling“, rief Vanessa.

Er zögerte. Alles in ihm wollte sich verstecken. Doch seine Beine bewegten sich von allein. Langsam trat er in die Mitte des Raumes – nur mit dem rosa BH und dem Slip bekleidet. Sein Penis stand stramm.

Die Zwillinge sahen ihn an – einen Moment lang sagten sie nichts. Dann lachten sie los. Laut, schrill, unkontrolliert.

„Oh mein Gott, schau ihn dir an!“, rief die eine und zeigte mit dem Finger auf seinen Penis. „Wie klein der ist.“

Die andere zog ihr Handy hervor, aktivierte die Kamera.

„Sag Cheese!“, rief sie und filmte, wie Leon im Raum stand, nackt außer dem, was ihn am meisten beschämte.

Leon stand da wie erstarrt. Seine Wangen glühten, seine Hände zitterten. Er hätte sich am liebsten in Luft aufgelöst.

Er wollte schreien, weglaufen, verschwinden – doch der Raum blieb still. Nur das Lachen der Mädchen hallte zwischen den Stoffen wider wie das Kichern aus einem dunklen Traum.

Wie geht es weiter?

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