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Chapter 13

What's next?

In der Küche

Sarah ging vor mir ins Haus und strebte in Richtung der großzügigen Wohnküche. Ich holte derweil Arnikasalbe aus dem Medizinschrank. Laut Packungsbeilage wirkte sie schmerzlindernd, kühlend und entzündungshemmend und konnte zur äußerlichen Behandlung von stumpfen Verletzungen, wie Prellungen, Blutergüssen und Verstauchungen verwendet werden. Das schien mir genau das zu sein, was wir jetzt benötigten.

Als ich zu ihr in die Küche aufschloss, hatte sich Sarah bereits auf den Bauch gelegt. Und zwar auf den massiven Eichenholztisch, meinem Meisterstück. Ich fragte mich, ob sie diesen Platz bewusst gewählt hatte, um darauf anzuspielen, wie erfahren ich in der Arbeit mit Holz und mit meinen Händen war.

Die zahlreichen, quer über ihre Kehrseite verlaufenden roten Striemen erfüllten mich weniger mit Stolz, als die Holzarbeiten. Bei ihrem Anblick kam ich mir eher wie ein Dilettant vor, der weder sein Handwerk verstand, noch seine Impulse unter Kontrolle hatte.

In diesem Sinne irritierte mich, dass sie ihren Slip und die Bluse ausgezogen hatte, ehe sie sich auf den Tisch legte. Der weiße Sport-BH war das einzige Stückchen Stoff, das sie noch am Leib trug. Ich wollte professionell und vernünftig bleiben, um nicht wieder etwas zu tun, was ich danach vermutlich bereuen würde. Ich riss mich also zusammen und trat neben sie. Die sich verfärbenden Male auf ihrem knackigen Allerwertesten beunruhigten ich mehr, als mir lieb war. Ich hoffte inständig, dass ich sie nicht ernsthaft verletzt hatte.

„Tut es sehr weh?“ Ich versuchte, ruhig und sachlich zu klingen, doch meiner unsteten Stimme hörte man deutlich an, wie besorgt ich war.

Gleichzeitig gab ich mir innerlich einen metaphorischen Arschtritt. Ich musste ehrlich sein, zu ihr, aber mehr noch zu mir selbst. Es war kein Versehen, dass ich sie geschlagen hatte. Auch wenn sie mich darum gebeten, ja, mich geradezu dazu aufgefordert hatte, war es immer noch meine Entscheidung gewesen. Ich hätte mich weigern können, hatte es aber ebenso gewollt, wie sie. Und meine Gefühle, als ich die Gerte schwang, meine körperlichen Reaktionen dabei, waren eindeutig gewesen. Es war etwas Sexuelles.

Wobei ich mir auch noch über die Art unserer Beziehung klar werden musste. Was war es eigentlich, das Sarah und mich verband?

Offensichtlich ging es weit über die Beziehung eines Vaters zur besten Freundin seiner Tochter hinaus. Aber war Sarah auch meine Freundin und wenn ja, in welcher Bedeutung des Wortes? Hatten wir überhaupt irgendeine Art von Beziehung im engeren Sinn? War es mehr als ein Herumexperimentieren in einer quasi Zufallsbekanntschaft, trieben wir mehr als eine spezielle Form von Gelegenheits-Sex? Gab es eine Zukunft, ein nächstes Mal?

Ich schob diese Gedanken und Zweifel zunächst zur Seite, um mich den naheliegenderen Problemen zu widmen. Zu allererst musste ich mich darum kümmern, dass es Sarah wieder gut ging. In diesem Moment musste ich mich darauf konzentrieren, ihr zu helfen, sich zu erholen und sich wohl zu fühlen.

Ich öffnete die Tube, trug eine großzügige Menge der Creme auf ihre Kehrseite auf und begann, sie sanft zu verreiben. Anfangs zuckte Sarah unter meinen Berührungen zusammen, so sachte ich mich auch anstellte. Doch nach und nach entspannte sie sich, während die lindernde Wirkung einsetzte, und seufzte erleichtert.

„Hm, das tut gut“, schnurrte sie. Ich konnte nicht umhin, das bedeutungsschwere Timbre in ihrer Stimme herauszuhören, das darauf hinwies, dass sie nicht ausschließlich auf die kühlende, schmerzstillende Wirkung der Salbe anspielte.

Es schien ihr zunehmend schwerer zu fallen, ruhig liegen zu bleiben. Sie passte sich den kreisenden Bewegungen meiner flachen Hand an, streckte ihren festen, muskulösen Po nach oben und meiner Hand entgegen, so dass ich fürchtete, zu viel Druck auf die verletzten Stellen auszuüben. Dabei schien es ihr überhaupt nichts auszumachen und keine Schmerzen zu verursachen. Ihr Schnurren wurde merklich lauter.

Auch an mir ging es nicht spurlos vorüber, ihr nacktes Hinterteil zu streicheln. Mein kleiner Freund begann sich zu recken und zu dehnen und drückte sich von innen gegen seine enger werdende Umhüllung.

Ich räusperte mich und trat einen Schritt zurück. Einerseits fühlte es sich gut an, was mit mir geschah. Andererseits war mir die Reaktion unangenehm, weil ich Sarah ja nur helfen wollte. Auf keinen Fall waren von meiner Seite aus irgendwelche Hintergedanken im Spiel gewesen, als ich ihr vorgeschlagen hatte, ins Haus zu gehen. Mein Körper war da offensichtlich ganz anderer Ansicht.

Sarah drehte den Kopf in meine Richtung, um zu sehen, weshalb ich aufgehört hatte. Aus dieser Lage, auf einer Höhe mit meiner Hüfte, konnte sie nicht umhin, die Ausbuchtung in meiner Hose zu bemerken. Ein Gesichtsausdruck, der teils erfreut, teils hungrig aussah, weckte in mir eine Vorahnung, dass sie noch nicht fertig mit mir war.

Sie glitt bäuchlings vom Tisch, sorgsam darauf achtend, ihre Rückseite zu schonen, und trat auf mich zu. Ihr Lächeln zeugte von einem gewissen Übermut. Verunsichert wartete ich passiv ab. Sie nahm mich bei der Hand, hauchte einen unerwiderten Kuss auf meine Lippen und führte mich zu dem Sessel, in dem sie mich an unserem ersten Abend angetroffen hatte.

Ich konnte nicht anders, als mich darüber zu wundern, welche Dynamik und unerwartete Entwicklung sich seither zwischen uns abgespielt hatte. Hätte ich mich damals geweigert, ihren Wunsch zu erfüllen, wenn ich gewusst hätte, wohin es uns führte? Noch ehe ich eine Antwort auf meine gedankliche Frage gefunden hatte, drückte mich Sarah in den Sessel nieder und meinte: „Lass mich nur machen.“

Sie ging vor mir in die Knie. Zielstrebig öffnete sie meine Hose und schob den Bund nach unten. Was sie vorfand, schien sie weder zu überraschen, noch ihr zu missfallen. Auch ich musste mir eingestehen, dass es am Anblick meines prallen, aufrechten Ständers nichts auszusetzen gab. Die hübsche, junge Frau, die vor ihm kniete und ihn fast bewundernd anschaute, löste in mir ohnehin archaische maskuline Reflexe aus. Ein Zurück oder Nein war nun völlig ausgeschlossen.

Sie beugte sich nach vorne und drückte ihren Kussmund gegen die Basis meines Schwanzes, was mir ein erstes Stöhnen entlockte, das umso lauter wurde, desto höher sich ihre Lippen an meinem Schaft emporarbeiteten. Spätestens als sie die Eichel erreichte, setzte mein klarer Verstand aus. Das Einzige, wozu ich noch imstande schien, war auf sie herab zu schauen und die Empfindungen zu genießen, die ihre Berührungen in mir entfesselten.

Dann löste ihre Zunge die vollen Lippen ab. Meinen ganzen Stamm entlang von unten nach oben leckte sie mich, bis sie am dicken, rot glänzenden Kopf ankam, den sie spielerisch umkreiste. Mir entfuhr ein Geräusch, das wie eine Mischung aus Zustimmung und Verzweiflung klang. Ich reckte mich ihr entgegen und endlich öffnete sie ihren Wonnemund und ließ meinen Stab wie einen Lolli hineingleiten, während ihre Zunge weiter ihre Magie vollführte.

Ich konnte nicht mehr anders, als den Kopf in den Nacken zu legen und meine Augen zu schließen. Der Welt entrückt ließ ich mich von Sarah zu einem Höhepunkt führen, wie ich ihn seit Ewigkeiten nicht mehr erlebt hatte.

Ich sackte im Sessel zusammen. Jegliches Zeitgefühl war mir abhandengekommen. Irgendwann öffnete ich wieder meine Augen und erblickte eine Sarah, die aufrecht neben mir stand, zufrieden grinsend auf mich herabsah, wie eine Katze, die vom Sahnetopf geleckt hatte.

Mir gingen tausend Dinge durch den Kopf, die ich gerne gesagt hätte, tausend Fragen, die mich bewegten, nur wusste ich nicht, wie oder womit ich anfangen sollte. Vermutlich spiegelte sich dieses innere Chaos in meiner Miene und Sarah konnte mich lesen wie ein offenes Buch. Jedenfalls legte sie einfach einen Finger auf meine Lippen. „Sag nichts.“

Sie sammelte die Kleidungsstücke ein, die sie ausgezogen hatte und ging dann zur Reisetasche, die ich neben der Treppe abgestellt hatte. „Ich lege mich in Tinas Zimmer ein wenig hin. Ich bin ziemlich geschafft. Wäre schön, wenn wir nachher etwas zusammen essen könnten.“

Verwirrt wie selten sah ich ihr nach, wie sie nach oben entschwand und mir dabei eine betörende Rückansicht bot. Dann raffte ich mich auf und begann, ein Abendessen vorzubereiten.

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