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Chapter 14 by JennySchmidt JennySchmidt

Wir ziehen weiter

In der Bar

Wir betreten zusammen die Bar und mir fällt gleich auf woher der Name der Bar kommt, an der Wand hängt ein altes Bild einer lebensechten nackten Frau, sie ist nach dem Stil der letzten Jahrhunderte etwas sehr "Pummelig". Hanna sieht wie ich das Bild anschaue "Ja sie könnte auf jeden Fall mal ein ordentliches Workout vertragen." Ich muss sofort lachen.

Wir setzten uns an einen Tisch im hinteren Ende der Bar. Wir müssen nicht lange warten bis eine Kellnerin kommt und unsere Bestellung aufnimmt: ich bestelle einen Rasperry Punch und Hanna einen Ipanema. Als die Kellnerin zurück zur Bar geht erwische ich mich dabei wie ich ihr kurz hinterher sehe, sie hat einen sehr knackigen Po und trainierte Beine. Doch ich schiebe den Gedanken schnell beiseite, wieso sollte mich das auch interessieren. Es dauert nicht lange dann bekommen wir unsere Cocktails gebracht, Hanna stößt mit mir zusammen an. Dann **** wir unsere Cocktails über die Trinkröhrchen, es sind keine normalen Strohhalme sondern feste mehrfach verwendbare Röhrchen aus Glas.

Ich fische mit einem Löffel eine gefrorene Himbeere aus meinem Glas um sie wie ein Bonbon zu lutschen. Ich mag Himbeeren sehr. "Was hast du eigentlich eigentlich in den Ferien gemacht?" frage ich Hanna. "Ich war mit einer Jugendorganisation auf einer Fahrt wo wir Zelten waren. Da waren keine Erwachsenen, nur eine paar Betreuer die aber selbst nicht viel älter waren als wir. Party, Strand, **** und Sex, ein perfekter Sommer. Und was war bei dir los?". "Nichts besonderes, wir haben unseren Umzug vorbereitet, die Sachen gepackt. Und ich habe nochmal viel mit meinen Freuden abgehangen.".

Plötzlich benimmt sich Hanna irgendwie komisch, mit einem ausgestreckten Finger gräuselt sie sehr betont ihre gelockten Haare und legt den Kopf leicht schräg. Dann spitzt sie die Lippen und nimmt das Trinkröhrchen betont und ganz langsam in den Mund, immer und immer tiefer. Ich hätte niemals gedacht, dass man ein Trinkröhrchen so tief in den Mund nehmen kann. "Hanna! Was machst du da?" flüstere ich leise, und Hanna gibt mir mit zwei leichten Kopfbewegungen zu erkennen, dass ich hinter mich schauen soll. Ich Drehe mich leicht um, an der Bar steht eine Gruppe Männer die bestimmt 5 Jahre älter sind wie wir. Hanna hat derweil ihre kleine Show beendet und wendet sich wieder mir zu. "Der Typ in der Mitte mit dem Blauen Hemd, der schaut schon die ganze Zeit zu uns rüber." sagt Hanna. "Zu dir vielleicht, aber doch nicht zu mir und was sollte das gerade eben?" entgegne ich. "Ich habe ihn etwas heiß gemacht. Siehst du wie sich das Hemd bei ihm auf der Brust spannt? Der hat bestimmt sehr starke Arme und kann dich mit beiden Händen am Po Fassen, hochheben und schön tief von unten nehmen, bis du schreist."

Bei der Bemerkung verschlucke ich mich fast an einer Himbeere und merke wir mir langsam aber sicher die Röte ins Gesicht steigt. "Du redest wohl nicht so offen über Sex, was?" gibt Hanna von sich und schaut mir beim Husten zu. "Nein, müsste ich das?" "Nein, alles in Ordnung." beschwichtigt Hanna die Situation schnell wieder. "Aber ich glaube ich werde heute einen gewissen Mr. Blau Hemd aufreißen." Ich schau sie an und frage verdutzt "Und was werden deine Eltern sagen? Morgen ist doch Schule?" "Nicht viel, du musst wissen meine Mutter ist schon länger tot. Ich wohne mit meinem Dad alleine und wir haben einen inoffiziellen Pakt: Er stört sich nicht an den Typen die ich mit heimbringe und ich mich nicht an den Frauen die er zum Vergnügen anschleppt, solange alle am Morgen danach wieder verschwunden sind. Und wenn ich ihn wieder beim Sex im Pool erwische, darf ich ne Hausparty schmeißen. Mach dir also wegen der Schule keine Sorge, ich schmeiße ihn nach dem Sex direkt raus!"

"Der Tag mit dir hat Spaß gemacht Hanna, aber ich muss jetzt heim." verabschiede ich mich dann nach einer Weile. "Mir hat es auch sehr gefallen, bis morgen in der Schule!". Ich greife meine Handtasche und verlasse die Bar, in der Tür schaue ich nochmal zurück, Hanna steht bereits bei dem Typ im Blauen Hemd und unterhält sich mit ihm. Denn hat sie bestimmt schon in der Tasche.

Ich mache mich auf den Weg heim. Zuhause angekommen empfängt mich bereits meine Mutter: "Du bist genau richtig es gibt gleich Abendessen, ich rufe dich dann." "Ok Mom, ich muss mich noch umziehen.". Ich laufe schnell hoch in mein Zimmer und stehe vor meinen Kartons. Für den Rest des Tages wähle ich ein bequeme Kombi: eine Adidas Jogginghose und ein Kapuzenpullover dazu noch Socken und meine Hausschuhe.

Ich nutze die Zeit vor dem Abendessen und räume einige Kartons aus, sortiere die Klamotten in den Schrank. Jacken und Kleider auf Bügel an die Stange, Unterwäsche in die Schublade und Hemden, Blusen, Hosen in die Fächer.

Dann ruft auch schon meine Mutter: "**** Essen!". Ich verlasse mein Zimmer und gehe die Treppe runter zur Küche.

What's next?

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