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Chapter 21 by JackTheWolf JackTheWolf

Nachwehen?

In Wasser gefallen

Ins Wasser gefallen

Es wurde langsam heller, ich wachte auf und … neben mir lag Hermann, hielt meine Hand und trank etwas. „Hallo kleine Schönheit, aus dem Dornröschen-Schlaf erwacht?“, grinste Hermann mich an. „Ja, ich fühle mich wirklich gut, erholt und … Schwimmen?“ Ich rannte los und tauchte in die Fluten. Tauchte im klaren Wasser. Stieß mich vom Grund ab und tauchte wieder auf. „Du bist schnell, aber nicht schnell genug, ich habe dich“, hörte ich hinter mir, spürte etwas an meiner Hüfte und flog durch die Luft. Bruchteile von Sekunden später durchbrach ich platschend die Wasseroberfläche und war wieder unter Wasser. Prustend tauchte ich wieder auf. „Das Wasser ist so erfrischend, es macht den Kopf wieder klar und frei zum Nachdenken.“ Ich holte tief Luft und tauchte wieder unter, mit großen Zügen zog ich mich am Grund entlang. Frei schwebend im Wasser, es fühlte sich fast wie komplette Freiheit an, die Freiheit zwischen zwei Atemzügen. Vor mir tauchte ein kleiner Fisch auf, erschrak und verschwand um Untergrund. Ob dieser kleine Fisch sich frei fühlt? Ob er weiß, dass er nur in einem See lebt? Dass es dort hinter den Bergen noch viel mehr Wasser ist, aber für ihn wäre es eh toxisch. Dank meiner Fitness konnte ich eine ganze Weile unter Wasser bleiben, aber nun wurde es Zeit wieder aufzutauchen. Sanft und elegant brach ich durch die Wasseroberfläche, aber leise, fast geräuschlos. Ich sah mich um, Hermann war weg, keine Spur von ihm, nicht, dass ich Spuren erwartet hätte. Ich sah nach links, rechts, nichts. „Hermann?“, rief ich laut. „Ja?“, hauchte es leise hinter mir. Zu Tode erschrocken fuhr ich um die eigene Achse. „Du hast ganz schön lange dort unten ausgehalten, aber das kann ich auch, ich bin kurz vor dir aufgetaucht.“ Mir fiel ein Stein vom Herzen.

Wir planschten noch eine Weile im Wasser, bis mir Kalt wurde. Ich ging an Land, Hermann folgte mir. „Du hast einen tollen Körper, gut trainiert bist du auf jeden Fall.“, hörte ich Hermann hinter mir anerkennend Komplimente machen. Ich drehte mich zu ihm um. Er kam gerade mit dem Bauch aus dem Wasser. Seine breiten gebräunten Schultern, die Brust und die Arme wie ein Schwimmer, aber eindeutig mehr Haare auf der Brust, was aber unterhalb des Bauchnabels wieder weniger wurde. Er kam weiter aus dem Wasser, trug er keine Badehose? Da kamen schon die Muskeln, die auf seinen… Gott sei Dank, da kam die Badehose, sie war etwas herunter gerutscht. „Ich dachte gerade, dass du keine Badehose tragen würdest, aber dann kam sie ja. Dein Haar wird zur Hose hin immer weniger, du wirst doch nicht wie ein Neun-Jähriger unter der Hose aussehen, oder?“, witzelte ich. „Wie sagt man so schön, je kleiner die Hecke, desto größer wirkt die Hütte.“ Gab er schlagfertig zurück. Das soll wohl bedeuten, dass ehr der Postkastenständer gemäht werden muss, als ein Leuchtturm? Also wird ehr wohl nicht gerade ein Monumentalbauwerk hinter dem Saum der Hose verstecken. Sie saß locker, es war nicht wirklich was zu erkennen. „Hey, starrst du mir in den Schritt?“, holte mich Hermann aus meinen Gedanken. „Ähm, nein ich hatte nur … Ähm…“, stammelte ich ertappt. „Schon gut, ich habe dir auf den Hintern geglotzt, deine Brüste bewundert, dir ist wohl wirklich kalt, und von Heckenpflege im Unterstübchen erzählt, da sehe ich als Lustmolch dir als Spannerweibchen um nichts nach.“ Lachend spritzte er mich nass. Jauchzend lief ich an den Strand. Es war so gut, einfach ein paar harmlose etwas schlüpfrige Witze zu machen. Er war zu alt für mich und ich bin mit Sicherheit nicht sein Beute-Chema, falls der alte Löwe noch jagen ging.

Wir setzten uns wieder auf die Liegen, nun aber in der Sonne, die sich weiter gedreht hatte. Ich setzte meine Sonnenbrille auf und Hermann zog eine Kühlbox unter seiner Liege vor. „Ich habe ein paar Sandwiches eingesteckt und was zu trinken, hast du Hunger?“ Ja, hatte ich, ich hatte keine Ahnung, wie lange wir hier am Strand waren. „Ja, gerne, ich habe echt einen Bärenhunger, wie spät ist es?“ Hermann reichte mir ein dickes Toast, aus dem es von Salat Tomate Käse und Salami nur so herausquoll. Es war sehr lecker, ein sehr leckeres Dressing. „Wir sollten in etwa einer Stunde losjoggen um die Roller zu holen“, schlägt Hermann vor.

„Wie war das eigentlich nun mit der Mutter, du hattest da etwas angedeutet“, fragte ich, doch etwas neugierig. Hermann lachte. „Ich glaube, dass was dir passiert ist, hat mich auch verhext. Als du aus dem Saal verschwunden bist, spielte ich noch `Lilly was here´ von Dave Steward und dann konnte die Versteigerung los gehen. Ich ging hinter die Bühne und dort wartete die Madam Gastgeberin auf mich. Sie wird so um die 50 Jahre alt sein, aber wow, schon sehr gepflegt der Oldtimer. Sie küsste mich, es fühlte sich alles irgendwie richtig an. Sie griff mir in die Hose und kniete sich dann und öffnete meinen Anzug. Als sie mich hart gelutscht hatte, hielt sie sich an einer der Requisiten, es war eine römische Säule, fest und schlug ihr Kleid um, entblößte ihren knackigen Hintern, kein Vergleich mit deinem, aber gut in Form.“

https://www.youtube.com/watch?v=86BmSaXZMHw

Ich wurde wohl etwas rot, was Hermann aber wohl nicht bemerkte. „Ich drang von hinten in ihre feuchte Grotte ein und sie rief immer wieder ´härterundmehr`weiter´schneller´, sie war eine Vertreterin von schnellem Sex und brachte mich schnell zum Kommen. Danach schlug sie das Kleid wieder zurück und ließ mich mit runter gelassener Hose stehen, wörtlich. Als du mich dann küssen wolltest, fühlte es sich einfach richtig an, gut, dass das Zeug, was sie genommen haben um uns zu verhexen wohl einigen auf den Magen schlug, überlege mal, Caro würde mitbekommen, dass wir beide was miteinander haben.“ „Ja, das wäre ein kultureller Schock für sie, oder sie will Brautjungfer sein.“ Wir beide lachten herzlich über unser Geplänkel.

+++

Eine Stunde nach diesem Gespräch kamen wir schwitzend, aber gut gelaunt an der Villa an. „Hermann, Jana, wie geht es euch beiden? Zum Glück geht es allen wieder gut, ich würde zu gerne wissen, was es war, jemand meinte die Austern“, kam der Gastgeber es letzten abends uns entgegen. „Hallo, wie geht es Ihrem Sohn?“, fragte ich etwas scheinheilig. „Oh, sie haben sich kennengelernt? Es war ja plötzlich so ein Chaos, ich glaube, unser Hermann hatte noch den meisten Spaß mit der Jazz-Band.“ „Ja, wir sind nicht einmal zum tanzen gekommen“, warf ich ein. „Oh, das tut mir leid, ich werde den Ballsaal für euch beide öffnen, seid noch ein weiteres Mal meine Gäste für einen Walzer? Ich mache den Check fertig, bitte.“, bittet er uns in den Saal und verschwindet im Dunkel. „Ich hoffe, du kannst tanzen“, flüstere ich Hermann zu. „Das Gleiche wollte ich dich auch fragen, du … .“ Musik setzte ein und die Spiegelkugel wurde angestrahlt. Curtis Stigers spielte sein „I wander Why“

https://www.youtube.com/watch?v=rPoWf8yeUrc

Hermann nahm mich in den Arm und drückte sich an mich, führte mich unter die Kugel ins Flickerlicht und setzte seinen Fuß zwischen meine Beine, ich antwortete mit einem Rückwärtsschritt und leitete in die Drehung ein, bei jedem Wiegeschritt drückte sich meine Brust in seine Brustmuskeln. „Wie groß er ist, ich könnte stehend unter seinen Armen durchtanzen“, dachte ich, als er mich galant durch den Saal führte. Meine Nippel richteten sich etwas auf, aber wir schoben uns weiter zum einsetzenden Saxophone und zogen unsere Schleifen durch den Ballsaal. „Eine tolle Version des Songs“, sagte Hermann als das Lied verstummte. „…und ein toller Tänzer, der weiß, wie man leere Räume ausfüllt. Es war mir ein Vergnügen mit dir zu tanzen, ich bin gespannt, welche Talente ich noch von dir entdecken darf.“

„Ich habe Talente?“, frage Hermann scheinheilig. „Ja, durchaus, du kannst Saxophone spielen, Sandwiches zaubern, Roller fahren, schwimmen, tauchen, Wärmflaschen machen, tanzen, ach ja und du bringst ich zum Lachen und verzeihst mir meine Fehler.“

„Wow, den Kerl muss ich mal kennen lernen und eine Zigarre mit ihm rauchen.“ „Du rauchst Zigarre?“, fragte ich überrascht.

„Nur selten, dann aber am liebsten im Whirlpool mit einem guten Rum oder einen Longdrink“, antwortete Hermann.

„Dann haben wir heute Abend ein Date im Hottub“, antwortete ich.

Der Gastgeber kam mit einem Umschlag und reichte ihm Hermann. „Ich habe mir erlaubt ein Extra hinzu zu legen, um die Umstände von gestern etwas abzumildern“, sprach er etwas peinlich berührt, als er Hermann den Umschlag gab. Nach einer kurzen Verabschiedung gingen wir zu unseren Rollern. Vor den Rollern stand ein kleiner junger Kerl, Schmähbauch, fettige lange Haare, insgesamt nicht sehr ansprechend. „Hallo Jana, ich wollte mich noch für gestern bedanken, es war …“, weiter kam er nicht, denn er erkannte wohl, dass ich nicht gut auf ihn zu sprechen war, könnte auch an der Hand an seinem Hals gelegen haben. „Du kleiner Mistkerl, ich weiß nicht was für Drogen ich gestern bekommen habe, aber was gestern passiert ist, ist nie passiert, falls du etwas davon als Andenken haben solltest, Fotos, Videos, meinen Slip, dann solltest du es schleunigst mir übergeben oder ungesehen in den Kamin werfen und verbrennen“, knurrte ich ihn an. Zu meiner Überraschung zog er eine Speicherkarte und meinen Slip aus seiner Jackettasche. „Ähm … ich …“, stammelte er. „Pscht“, zischte ich und legte meine Hand fest aus seine Lippen. „Du weißt wer ich bin?“ Er nickte. „Du weißt wo ich arbeite?“ Er nickte wieder. „Du willst nicht die Rechtsabteilung und ihre Anwälte kennen lernen, wir verstehen uns, wenn auch nur der Verdacht … weiß ich es kommt von dir, dann wird das hier“, ich zeigte einmal um mich herum. „Das wird dann mir gehören, alles klar?“ Er nickte wieder. Ich ging zu meinem Roller und setzte mich. Hermann sah mich an. „Woher weißt du, dass er dir auch alles gegeben hat?“, fragte er. „Da kann ich mir sicher sein, der hatte so richtig Angst vor mir, glaub mir.“

„Wie kannst du dir so sicher sein?“, fragte Hermann und startete seinen Roller. „Weil er sich vor Angst in die Hosen gemacht hat und nicht nur Pippi, wenn ich seinen Duft richtig gedeutet habe. Der packt nicht mal aus wenn Katja Kessler ihn fragt.“ Hermann sah mich an. „Wer?“, fragte er. Ich lächelte nur und gab Gas.

Später, als wir auf den Rollern saßen, sah Hermann mich an. „Wie wäre es, wir gehen nicht Essen gehen, sondern bestellen, werfen uns ins Wasser, hören Musik und trinken und rauchen und essen Pizza?“, fragte Hermann. „Klingt nach einem tollen Date.“

Magische Abende...!?!

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