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Chapter 12 by ann03 ann03

Was erwartet die Damen hinter der ersten Drehtüre?

Im Rauch gefangen - von Sue

Wie befohlen, lege ich meine beiden Hände auf den Scanner und blicke gegen die Drehtür. Bald leuchtet eine grüne Lampe und ich kann die Drehtür stoßend in den nächsten Raum öffnen. Dahinter befindet sich ein kurzer und schmaler Gang mit einer Breite von etwa einem halben Meter und sehr schwacher Beleuchtung. Mit einem Meter Abstand zur Drehtür gibt es eine Schiebetür. Diese kann ich nicht öffnen und bleibe so in diesem sehr kleinen Raum gefangen.

Plötzlich sehe ich, wie dichter Rauch von oben in den Raum strömt. Es beginnt richtig zu stinken, der Raum füllt sich mit Rauch und ich sehe immer weniger. Für einen Moment kommt Panik auf, doch dann fasse ich mich wieder, da mir klar wird, dass es sich um ein Spiel handelt. Reflexartig bücke ich mich nach unten, denn in Bodennähe ist es noch fast rauchfrei. Doch dann realisiere ich mit Entsetzen, dass der dichte Nebel immer tiefer sinkt. Ich versuche ****, einen Hinweis zu finden, wie ich hier rauskomme. Jetzt entdecke ich eine Box auf dem Boden und öffne sie hoffnungsvoll. Sie enthält eine Gasmaske mit Filter. In der aktuellen Situation ist es offensichtlich, dass ich die Gasmaske anziehen muss.

Inzwischen ist der Raum komplett mit dichtem Rauch gefüllt. Ich sehe kaum noch etwas, aber immerhin nimmt die Maske etwas den stinkigen Geruch. Ich taste mich entlang der Wand und finde nach einiger Zeit auch wieder den Griff der Schiebetür. Zu meiner Erleichterung lässt sich die Tür nun öffnen. Der Raum dahinter ist stockfinster, sodass ich mich blind durch die Tür tasten muss. Kaum habe ich die Tür passiert, schließt sich die Schiebetür hinter mir automatisch und langsam wird es heller im Raum. Ich erschrecke, denn da sitzt jemand, ein Mann in Uniform. Beim näheren Hinsehen realisiere ich jedoch, dass es sich nur um eine Schaufensterpuppe handelt. Der Raum ist etwa 2 m breit und 3 m lang. An einer Wand hängen einige Zettel und Pin-up-Bilder.

Ich versuche, die lästige Gasmaske auszuziehen, aber angesichts des stickigen Rauchs mache ich schnell wieder kehrt. Wie nicht anders zu erwarten, ist die nächste Tür wieder verriegelt. Mir ist klar, dass ich irgendetwas tun muss, um hier rauszukommen, aber was? Ich schaue den Mann, die Bilder und den ganzen Raum an, finde aber keinen Hinweis, was ich tun soll. Ich bin ratlos. Plötzlich kommt mir ein rettender Gedanke: Da ist sicher etwas versteckt, aber wo?

Ich berühre die Puppe, und sofort ertönt die Stimme des Wächters: „Hände weg!” Ich starre die Gestalt an und traue mich nicht, meine Hand in ihre Nähe zu führen.

Später wandert mein Blick zu den Pin-up-Bildern aus Papier mit knapp bekleideten Frauen. Die Bilder sind nur mit Klebestreifen an der Wand befestigt. Vielleicht gibt es hinter diesen Bildern eine geheime Information. Tatsächlich gibt es auf der Rückseite der Bilder Handnotizen, aber nichts Brauchbares, nur Frauennamen und auf einem Bild die Zahlen 77 und 69.

An der Tür sehe ich ein Codeschloss und probiere, die beiden Zahlen dort in verschiedener Reihenfolge und einzeln einzugeben, aber es passiert nichts.
Jetzt wage ich mich trotz Reklamieren an die Puppe, knöpfe ihr sogar das Hemd auf, um zu schauen, ob es dort etwas Interessantes gibt. Um den Hals trägt der Wärter einen großen Schlüssel, der aber nirgendwo passt.

Mit großem Herzpochen mache ich mich an die Hose, öffne vorsichtig den Gurt. Auch wenn ich auf vieles gefasst bin, erschrecke ich, als mir ein großer Gummischwanz entgegenspringt. Nachdem ich mich wieder gefasst habe, inspiziere ich das Ding genauer und sehe, dass es am Penisring einen kleinen Schlüsselanhänger gibt.

Mit einiger Mühe schaffe ich es, den Penisring mitsamt dem Tag abzuziehen und ignoriere das Reklamieren der Puppe: „Hatte Finger von mir!“ Ich halte den Tag an den Sensor der Tür. Oh, es gibt einen Piepton. Ich lese auf dem Display „Enter PIN”. Ich probiere wieder ein paar Kombinationen der Zahlen auf einem Pin-up-Bild aus. Nach einiger Zeit geht die nächste Tür auf, nachdem ich 7769 eingegeben habe.

Das war richtig knifflig, denke ich und bin richtig stolz, dass ich es geschafft habe, die Tür zu öffnen. Ich freue mich sehr darauf, die nächsten Rätsel zu lösen, und vergesse dabei, dass ich ja fremdbestimmt hier bin.

Was erwartet Sue im nächsten Raum?

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      More fun
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