Wie geht es weiter?
Im Krankenhaus
Vom Flughafen bringt man mich in ein Krankenhaus.
Dort werde ich vor allem aus gynäkologisch untersucht. Ja ich bin wirklich schwanger, vermutlich in der 10. Woche.
Am nächsten Tag besucht mich Klara, die von ihrer Flucht berichtet. Tatsächlich hätte sie das Versteck erreicht und dann mit unseren Sachen und dem GPS den Platz gefunden, wo man dann wohl ein Satellitentelefon versteckt hatte. Damit hat sie dann Hilfe geholt.
Vom Basislager aus hat man einerseits dann militärische Hilfe zu meiner Befreiung angefordert und andererseits sie auch nach Kinshasa ins Krankenhaus gebracht.
Sie ist bereits über die 12. Woche hinaus, so dass sie nicht mehr abtreiben kann. Und hier im Kongo sind Abtreibungen in dieser Form sowieso verboten. Man wird sie daher in die Niederlande bringen, wo eine Abtreibung wohl noch möglich sei.
Ich müsse mich schnell entscheiden. Denn ich könne in Deutschland noch abtreiben, sonst bliebe mir auch nur der Weg in die Niederlande.
Als sie weg ist, überlege ich, was ich mache.
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