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Chapter 6
by
berni
Was folgt am Morgen?
Hartes Erwachen
Das Erwachen ist ein Schock. Kein sanfter Morgen, kein Wecker, der piept – nur ein Eimer eiskaltes Wasser, das über mich gegossen wird, mich aus dem Schlaf reißt. Ich keuche, spucke, rolle mich auf der dünnen Matte zusammen, die jetzt durchweicht ist. Der Boden ist hart, kalt, und die Kälte kriecht in meine Knochen. Mein Körper zittert unkontrolliert, nackt und **** in der grellen Lampe, die wieder angeknipst wurde.
Claire steht vor dem Gitter, den leeren Eimer lässig in der Hand, ihr Gesicht eine Maske aus kühler Belustigung. Neben ihr ein Mann, den ich noch nie gesehen habe – groß, muskulös, mit einem kantigen Gesicht und Augen, die nichts preisgeben. Er trägt eine Art Uniform, schwarz und praktisch, und in seiner Hand baumelt eine Kette mit schweren Gliedern.
„Guten Morgen, Sam“, sagt Claire mit honigsüßer Stimme. „Hast du gut geschlafen? Du siehst erfrischt aus.“
Ich setze mich auf, wische mir das Wasser aus dem Gesicht, die Tropfen laufen über meine Haut. „Was zur Hölle? Das ist ****! Lasst mich raus, oder ich...“
Sie lacht leise, ein Klang, der mich gestern noch nicht so sehr geängstigt hat. „Oder was? Du bist in unserem Keller, Sam. Niemand hört dich. Niemand sucht dich. Du hast dich freiwillig angeboten – einen ganzen Tag, alles, was gewünscht wird.“ Sie nickt dem Mann zu. „Das ist Forian. Er hilft mir, deine... Dienstleistung zu organisieren.“
Forian mustert mich schweigend, seine Präsenz füllt den Gang aus. Er schließt die Gittertür auf, tritt ein, ohne ein Wort. Ich weiche zurück, presse mich gegen die Wand, aber er packt mich am Arm, zieht mich hoch. Seine Griff ist eisenhart, unerbittlich. Ich schlage um mich, trete, doch er dreht mir den Arm auf den Rücken, drückt mich gegen die kalte Mauer. **** schießt durch meine Schulter, und ich beiße die Zähne zusammen, um nicht zu schreien.
„Halt still“, murmelt Forian, seine Stimme tief und tonlos, wie ein Befehl aus Stein. „Oder es wird unangenehm.“
Claire tritt näher, hält ein Halsband in der Hand – dickes Leder, mit einem Metallring vorn. „Dein Accessoire für heute, Sam. Mach es dir bequem.“ Sie legt es mir um den Hals, schnallt es fest, eng genug, dass ich es spüre, aber nicht erstickend. Die Kette klickt ein, und ein Ruck zwingt mich vorwärts, stolpernd, nackt durch die Tür in den Gang.
Der Keller ist ein Labyrinth: Betonwände, schwach beleuchtete Gänge, Türen, die in unbekannte Räume führen. Sie führen mich eine Treppe hoch, in einen gefliesten Raum mit Abflüssen im Boden und Haken an der Decke. Es riecht nach Feuchtigkeit und Chemikalien, ein Ort, der für Reinigung gemacht ist – oder Schlimmeres.
„Zuerst sauber machen“, sagt Claire. „Du riechst nach Verzweiflung.“
Forian schiebt mich unter einen Duschkopf, dreht das Wasser auf – eiskalt, prasselnd. Ich keuche, versuche, mich zu wehren, aber er hält mich fest, seift mich ein mit groben Händen. Keine Zärtlichkeit, nur Effizienz: Über meinen Rücken, die Brust, tiefer. Es fühlt sich wie eine Demütigung an, eine Inspektion. Claire lehnt an der Wand, beobachtet mit verschränkten Armen, ein Tablet in der Hand, auf dem sie Notizen macht.
„Nicht schlecht“, murmelt sie. „Robust. Wird den Tag überstehen.“
Ich spucke Wasser aus, die Kälte macht mich zittern. „Ihr seid krank! Das ist ****! Ich verklage euch!“
„****?“, wiederholt Claire ruhig. „Du bist freiwillig gekommen. Hast dich angeboten. Und jetzt... lernen wir Gehorsam.“ Sie nickt Forian zu. „Lektion eins: Knien.“
Ein Ruck an der Kette, und ich gehe zu Boden, die Fliesen schürfen meine Knie. Claire tritt vor, hebt mein Kinn mit der Spitze ihres Schuhs. „Sag: Ja, Herrin.“
Wut brodelt in mir. „Fick dich, du Schlampe!“
Ihr Lächeln wird eisig. Sie signalisiert Forian, und er schlägt zu – eine offene Hand ins Gesicht, nicht zu hart, aber schmerzhaft genug, dass meine Wange glüht. „Nochmal.“
Tränen der Demütigung steigen mir in die Augen. „Ja... Herrin.“
„Besser.“ Sie tätschelt meinen Kopf wie einen Hund. „Jetzt der Spaß beginnt.“
Wer hat wohl Spass
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Charity Auktion
Einsatz für Notleidende
Meine Freundin Sue sammelt Geld für in Not und organisiert zu diesem Zweck eine grosse Versteigerung im grossen Stadtsaal. In den Medien ruft sie die Bevölkerung für diesen Anlass Gegenstände, Gutscheine für Aktivitäten als auch persönliche Arbeitsleistungen und Dienste zu schenken, die dann an Versteigerung an den meistbieten gehen. Natürlich bettelt Sue auch bei all ihren Freunden, dass sie etwas für die Aktion geben. Sie betont dass es muss nichts materielles sein, etwas Zeit für ein Dienstleistungsangebot zur Verfügung stellen reiche auch. Dass es bei Arbeit für Fremde auch Übergriffe geben könnte sagt Sue aber nicht...
Updated on Jun 21, 2026
by ann03
Created on Apr 21, 2024
by ann03
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