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Chapter 7 by berni berni

Wer hat wohl Spass

Erste Qualen

Sie führen mich in einen anderen Raum – dunkler als der vorige, mit schwachem Rotlicht, das Schatten wirft und die Luft schwer macht. Der Boden ist weich unter meinen nackten Füßen, Teppich vielleicht, aber rau genug, um meine Knie zu reizen, als Forian an der Kette ruckt und mich wieder zu Boden zwingt. Der Raum riecht nach Leder und Schweiß, mit einem Hauch von Lavendel, der die Sinne täuscht – als wollte er beruhigen, wo doch alles schreit: Gefahr. An den Wänden hängen Geräte: Peitschen mit dünnen Riemen, die im Licht glänzen, Klammern aus Metall, die kalt und bedrohlich wirken, Seile, dick und geschmeidig, und ein Tisch in der Mitte, gepolstert, mit Ringen für Fesseln. Mein Herz rast, der Puls pocht in meinen Ohren, jede Faser meines Körpers spannt sich an, als Claire die Tür hinter uns schließt, ein leises Klicken, das endgültig klingt.

„Hier lernen wir uns kennen, Sam“, sagt sie, ihre Stimme weich wie Seide, aber mit einem Unterton, der mich erschaudern lässt. Sie streicht mit den Fingern über meinen Rücken, ihre Nägel kratzen leicht, hinterlassen eine Gänsehaut. „CNC – Consensual ****. Du hast es angeboten, mit deinem 'alles, was gewünscht wird'. Kein Safeword, kein Ausstieg. Nur wir und dein Gehorsam.“

Ich schlucke hart, der Lederhalsband drückt gegen meinen Kehlkopf, macht das Atmen schwerer. „Bitte... nein, das ist nicht–“

Forian unterbricht mich mit einem festen Griff in mein Haar, zieht meinen Kopf zurück, bis ich zu ihm aufsehe. Seine Augen sind dunkel, emotionslos, und sein Atem riecht nach Minze, frisch und kontrastierend zu der stickigen Luft. „Kein Reden, es sei denn, gefragt.“ Er schiebt mich zum Tisch, hebt mich hoch, als wöge ich nichts, und drückt mich bäuchlings darauf. Die Polsterung ist kühl gegen meine Haut, riecht nach Desinfektionsmittel, und ich spüre, wie meine Erregung trotz der Angst wächst – ein Verrat meines eigenen Körpers.

Claire bindet meine Handgelenke fest, Manschetten aus weichem Leder, die sich eng schließen, ein Klicken der Schnallen. Dann meine Knöchel, spreizend, so dass ich exponiert daliege, der Luftzug streicht über meine intimsten Stellen, kühlt den Schweiß, der mir den Rücken runterläuft. Jede Berührung ist sensorisch überladen: Das Seil, das über meine Haut gleitet, rau und beißend; das Metall der Ringe, kalt wie Eis; Claires Parfüm, süß und dominant, das mich umhüllt, als sie sich über mich beugt.

„Erste Test: ****“, flüstert sie in mein Ohr, ihr Atem heiß gegen meine Ohrmuschel. Sie nimmt eine Peitsche – dünne Lederriemen, die in der Luft sirren, als sie probehalber schwingt. Der erste Schlag trifft meinen Rücken, ein Brennen wie Feuer, das sich ausbreitet, mich aufkeuchen lässt. Der **** ist scharf, pulsiert, mischt sich mit dem Adrenalin, das durch meine Adern jagt. „Zähl mit, Sam. Laut.“

„Eins!“, keuche ich, die Stimme zitternd.

Zweiter Schlag, tiefer, auf den Arsch – es fühlt sich an wie ein Stromstoß, die Haut glüht, und ich zucke in den Fesseln, das Leder reibt an meinen Gelenken. Dritter, vierter... Bei fünf mischt sie es mit Berührungen: Ihre Finger gleiten über die gerötete Haut, kühlen, streicheln, wecken eine unerwünschte Lust, die mich hart macht, trotz allem.

Forian tritt hinzu, holt Klammern – kleine, metallene Dinger mit Zähnen. Er setzt sie an meine Brustwarzen, der Biss ist intensiv, ein stechender ****, der in Wellen kommt, synchron mit meinem Atem. „Atme durch“, murmelt er, seine Hände grob, aber präzise, als er sie fester dreht. Der Raum dreht sich, Schweiß perlt auf meiner Stirn, tropft auf den Tisch, und ich höre mein eigenes Keuchen, laut und ****.

Claire wechselt zu etwas Weicherem – einem Vibrator vielleicht, den sie andeutet, ohne zu penetrieren, nur neckend. Die Vibrationen senden Schauer durch mich, mischen Lust und Qual, bis ich wimmere, bettle. „Mehr? Oder weniger?“, fragt sie spöttisch, und ich hasse, wie mein Körper reagiert, hart und pochend.

Sie testen weiter: Eiswürfel, die über meine Haut gleiten, kältebrandend; Wachs, das tropft, heiß und klebrig, erstarrt zu einer zweiten Haut. Jede Sensation baut auf der vorherigen auf, sensorisch überwältigend – der Geruch von verbranntem Wachs, das Sirren der Peitsche, das kalte Metall der Klammern, das alles verschmilzt zu einem Rausch aus **** und Erregung.

Nach einer Ewigkeit – Minuten? Stunden? – lösen sie die Fesseln, lassen mich zittern daliegen. Claire streicht über mein Haar. „Gut gemacht, Sam. Du brichst schön langsam. Aber der Tag ist noch ****.“

Ich liege da, keuchend, der Körper ein Wirbel aus Empfindungen, gebrochen, aber nicht ganz – noch nicht.

Halte ich den Widerstand durch?

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