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Chapter 26

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H Kribbeln im Bauch

Heike liebte, was sie tat. Bashir war so süß, da konnte sie gar nicht anders als versuchen, ihn zu verführen. Und selbst, wenn sie es am Ende nicht schaffen würde, allein ihn zappeln zu lassen und in Verlegenheit zu bringen, war der beste Zeitvertreib, den sie sich vorstellen konnte. Gleichzeitig spürte sie ein wachsendes Kribbeln im Bauch und eine ansteigende Hitze an ihrem Gesicht.

Noch immer streckte sie ihm die Bierflasche entgegen, aus der sie getrunken hatte. Das Getränk war kühl und anregend bitter. Noch merkte sie keine Auswirkungen des Alkohols, aber sie gedachte, das im Laufe des Nachmittags zu ändern.

Auch Bashir schwitze sichtlich, trotz der Klimatisierung des Apartments, das die Temperatur auf einem angenehmen Niveau hielt. Er schielte auf den Flaschenhals, an dem kurz zuvor die vollen, roten Lippen der Frau genuckelt hatten. Er wischte sich nervös mit dem Handrücken über den Mund.

„Ähm. Nein, danke, kein ****. Ich muss fahren“, lehnte er höflich ab.

Heike wertete dies als Erfolg. Eigentlich hatte sie erwartet, dass er aus Prinzip oder aus religiösen Gründen kein Bier **** würde. Aber mit dieser Begründung konnte sie arbeiten.

Wie um zu unterstreichen, dass es nichts Schlimmes daran war, setzte sie die Flasche selbst nochmal an und nahm einige tiefe Schlucke. Dabei legte sie den Kopf in den Nacken und er konnte quasi sehen, wie die Flüssigkeit ihren Hals hinabrann. Dann hielt sie ihm die mittlerweile mehr als halb leere Flasche erneut hin.

„Ach komm“, drängte sie ihr Gegenüber, „da ist doch kaum noch etwas drin. Damit kann ein richtiger Mann immer noch problemlos fahren. Und wenn du dir tatsächlich Sorgen machst, dass es zu viel sein könnte, dann bleib doch einfach noch ein wenig hier.“

Endlich griff er nach der Buddel, zögerte aber immer noch, sich dem Inhalt zu widmen.

Heike zündete die nächste Stufe, indem sie einen Finger an die Knopfleiste neben dem offenen Hemdkragen legte. Sie zog eine Spur nach unten, den ganzen Oberkörper entlang. Was sie da ertasten konnte, fühlte sich sehr gut und vielversprechend an.

„Du machst richtig viel Sport, oder?“

Bashir, dem es die Sprache verschlagen hatte, wähnte sich wieder vertrautem Terrain, indem er über seine sportlichen Aktivitäten sprechen konnte. Das schien ihm ein unverfängliches Thema zu sein, das ihn aus der verfänglichen Lage befreien könnte.

„Ja, ich mache regelmäßig Workouts und schwimme viel.“

„Wow, klingt toll“, lobte sie mit bewunderndem Unterton, „da musst du ja einen fantastischen Body haben. Darf ich mal sehen?“

Ohne eine Zustimmung oder auch nur eine Antwort abzuwarten, begann sie, sein lässiges Shirt aufzuknöpfen. Ihre geschickten Finger arbeiteten schnell und effektiv. Im Nu klaffte sein Hemd weit auf und enthüllte einen muskulösen Torso, der einem männlichen Wäschemodel gehören könnte.

Anerkennend pfiff sie durch die Zähne.

Nun war auch Bashir so weit, dass er dringend etwas zu **** brauchte. Er setzte an und leerte das Bier in einem Zug.

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